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"Lange Frist und andere Bereiche
"Langfristig wird kein Weg an Wasserstoff vorbei führen", sagt Werner Klement von der Hochschule Esslingen. Vor allem im Bereich Nutzfahrzeuge - also bei Lkw oder Bussen - sieht er Potential für Brennstoffzellenfahrzeuge. "Der ganze Nutzfahrzeugsektor wird mit Batterie nicht funktionieren", so Klement. "Es funktioniert nur mit Brennstoffzelle.""
"In Deutschland fahren bereits Busse und Züge mit Wasserstoff. Seit September 2018 sind die ersten zwei Wasserstoffzüge von Alstom in Norddeutschland im Einsatz.
Auch Stefan Bratzel vom Center of Automotive Management sagt in der Welt am Sonntag: Vor allem "bei großen Fahrzeugen die schwere Lasten transportieren und längere Strecken zurücklegen, etwa Busse, Lastwagen oder Zügen, wird sich die Brennstoffzelle rechnen". Die meisten der weltweit hergestellten Brennstoffzellenautos werden bislang in Japan und Kalifornien sowie - in wesentlich kleineren Stückzahlen - in Europa abgesetzt. Auch Südkorea und China etablieren sich als wichtige Märkte, so der Tenor des Autoexperten.
Florian Hacker vom Öko-Institut in Berlin ist überzeugt, dass in den nächsten zehn Jahren vor allem Batterieautos zulegen werden, während sich bei Brennstoffzellenautos nicht viel tun werde. Das Aus für die Brennstoffzelle sei das aber nicht. "Ich glaube, man sollte nicht den Fehler machen, heute Technologien grundsätzlich auszuschließen", so Hacker."
Noch ergänzend: Glaubst du wir hätten heute halbwegs effiziente E-Autos, wenn sich vor 15 oder 20 Jahren die Leute mit den gleichen unnützen Totschlagargumenten hingestellt hätten und gesagt: Alles quatsch, zu teuer, zu ineffizient, zu schwer!