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Meta-Aktie: Steht jetzt die Kursexplosion bevor?

Trotz Klagen und KI-Zweifeln sieht Morgan Stanley enormes Kurspotenzial bei Meta und erklärt die Aktie zum Top-Pick im Internetsektor.
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Meta Platforms ist ein globales Technologieunternehmen, das sich auf soziale Medien, virtuelle Realität und Augmented Reality konzentriert.
Quelle: - ©unsplash.com
Meta Platforms Inc 608,61 $ Meta Platforms Inc Chart -0,56%
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Meta-Papiere haben seit Jahresbeginn rund 19 Prozent an Wert verloren. Auslöser waren neben makroökonomischen Sorgen vor allem zwei aufeinanderfolgende Klagen in der vergangenen Woche, die neue Unsicherheit über regulatorische Risiken und die Zukunft des Werbegeschäfts des Konzerns schürten.

Bewertung auf historisch niedrigem Niveau

Morgan Stanley Analyst Brian Nowak senkte zwar sein Kursziel leicht von 825 auf 775 US-Dollar, bleibt jedoch bullish. Bei einem Kurs von zuletzt 536 US-Dollar ergibt sich daraus ein Kurspotenzial von rund 45 Prozent.

Meta wird derzeit mit etwa dem 15-fachen der erwarteten Gewinne für 2027 bewertet. Das entspricht laut Morgan Stanley einem Abschlag von rund 55 Prozent im Vergleich zu anderen großen Technologieunternehmen. Gleichzeitig liegt die Bewertung eine Standardabweichung unter dem 10-Jahres-Durchschnitt.

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Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NG8K9R9 , DE000NB566K2 , DE000NB6B107 , DE000NB5DHM4 , DE000NB6GDN2 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Solche Bewertungsniveaus seien in der vergangenen Dekade nur dreimal erreicht worden – jedes Mal folgte darauf eine deutliche Erholung der Aktie.

Klagen und Regulierung: Risiko überschätzt?

Die jüngsten Gerichtsverfahren kosteten Meta rund 380 Millionen US-Dollar. Doch entscheidender als die finanziellen Folgen ist die Frage, ob strengere Regulierungen das Geschäftsmodell nachhaltig beeinträchtigen könnten.

Morgan Stanley sieht diese Risiken jedoch als überbewertet an. Hintergrund ist der zunehmende geopolitische Wettbewerb im Bereich Künstliche Intelligenz. Die US-Regierung habe ein strategisches Interesse daran, nationale Technologiekonzerne wie Meta zu stärken.

Nowak erwartet daher "ausgewogene Gesetzgebung", die zwar soziale Medien reguliert, aber keine tiefgreifenden Eingriffe vornimmt, die das Geschäftsmodell ernsthaft gefährden würden.

KI-Offensive als Wachstumstreiber

Ein zentraler Bestandteil der positiven Investmentthese ist Metas Vorstoß im Bereich Künstliche Intelligenz. Besonders viel Aufmerksamkeit erhält ein potenzieller neuer KI-Agent mit dem internen Namen "MetaClaw".

Dieser könnte laut Morgan Stanley eine milliardenschwere Marktchance eröffnen. Möglich wäre etwa die Integration eines KI-gestützten Shopping-Tools in Plattformen wie Messenger, das Nutzern direkte Käufe innerhalb der Apps erlaubt.

Werbegeschäft vor nächster Evolutionsstufe

Auch im Kerngeschäft sieht Morgan Stanley erhebliches Potenzial. Meta arbeitet an automatisierten Werbelösungen für kleine und mittelständische Unternehmen.

Je stärker die Plattform den Nutzen für Werbekunden erhöht, desto größer dürfte ihr Anteil an globalen Werbebudgets werden. Gerade in einem zunehmend datengetriebenen Umfeld könnte Meta hiervon überproportional profitieren.

Autor: Ariva-Redaktion/pg


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