Mobilcom will Aktien-Kurs vervierfachen ??


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gere1:

Mobilcom will Aktien-Kurs vervierfachen ??

 
11.12.00 07:08
MobilCom-Chef will Aktienkurse vervierfachen - Kein Rücktritt

BERLIN (dpa-AFX) - Nach Gerüchten über eine Liquiditätskrise bei dem Telekommunikationsunternehmen Mobilcom und Kursverlusten der MobilCom-Aktie ist Unternehmenschef Gerhard Schmid in die Offensive gegangen: "Mein Ziel ist es, langfristig den Kurs zu vervier- oder verfünffachen", sagte Schmid in einem Interview der "Berliner Zeitung" (Sonnabendausgabe). Kurzfristig habe der niedrige Aktienkurs sogar "Vorteile". Er kaufe sich derzeit jeden Tag Aktien hinzu. Den Mobilfunk-Branchenführern D1 und D2 kündigte Schmid in dem Interview einen "gnadenlosen Verdrängungswettbewerb" im UMTS-Geschäft an. "Wir werden unsere Vertriebskraft in den kommenden Jahren laufend erhöhen und damit Marktanteile gewinnen", sagte der MobilCom-Chef. Durch den Einstieg von France Télécom in sein Unternehmen habe MobilCom "viel Geld" bekommen. Schmid kündigte den Einstieg in die Wireless LAN-Technologie an. Dieser drahtlose Hochgeschwindigkeitszugang zum Internet, der als potenzielle UMTS-Konkurrenz gilt, sei "optimal, im innerhalb eines Gebäudes Computer miteinander zu vernetzen". Deshalb werde MobilCom künftig WLAN-Netze an Geschäftskunden vermarkten. Er wolle auch seine Firmenzentrale in Büdelsdorf mit dieser neuen Technik ausstatten. Spekulationen über einen baldigen Rücktritt wies der MobilCom-Chef entschieden zurück: "Warum sollte ich ausgerechnet jetzt gehen, wo es mit UMTS so spannend wird." Mit dem Chef seines Großaktionärs France Télécom , Michel Bon, habe er eine "perfekte Arbeitsteilung". "Ich bin bei UMTS für die Erschließung des deutschen Marktes zuständig, habe dazu die nötige Lizenz gekauft und baue ein Netz auf", sagte Schmid. France Télécom dagegen kümmere sich um die Expansion in Europa./DP/eh/as/sk  

Was meint Ihr dazu ??

mfg
gere1

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gut-buy:

gnadenloser wettbewerb....

 
11.12.00 08:19
heißt auf deutsch ; gewinne wirds nicht geben. gnadenloser wettbewerb heißt sinkende margen. mit schmids schuldenberg ist das eine interessante perspektive.
Antworten
Wilhelm747:

Mobilcom

 
11.12.00 08:31
Gibt andere Werte die bei weniger Risiko auch gute Chancen haben sich zumindestens zu verdoppeln. Wenn Medien wieder ziehen wird eine Senator bis 19 Euro gehen eine Helkon wird fair mit 30 Euro bewertet (jetzt bei 13). Eine Cancom scheint interessant zu sein, steige heute selber ein. Es gibt so viele andere Werte, frag mal die anderen was die so als Verdopplerkandidaten haben, sollten aber in der jetzigen Zeit Unternehmen sein die wenigstens schon Gewinne erzielen.

Viel Glück bei der Auswahl.

P.S Hat einer ne Ahnung warum der Nas-Future so gut ist???

P.S.S Wenn sich jemand über meine Beitrag zum Thema "Oberstes Gericht stoppt Handauszählungen" beleidigt oder verletzt gefühlt hat, bei dem möchte ich mich in aller Form entschuldigen.
Antworten
coppara:

Verfuenfzehnfachung möglich,- wenn..... v.Text

 
11.12.00 08:41

MOBILCOM / Upgrade: langfristiges Kurspotential 1.500%?
__________________________________________________


KURSHISTORIE

 Vor wenigen Wochen, am 12. November, empfahlen wir unseren
 Lesern die MobilCom-Aktien, ungeachtet des bis dahin bereits
 stark ermaessigten Aktienkurses bei 52,5 Euro, erneut zum Ver-
 kauf. Unsere Intention lag dabei vor allem in der Befuerchtung
 begruendet, dass sich das schlechte Marktsentiment weiter fort-
 setzen wird und Unternehmen, bei denen im weitesten Sinne Un-
 klarheiten bestehen, bzw. deren Zukunftspotential derzeit von
 vielen Anlegern nur vage umrissen werden kann, marktueberpropor-
 tionale Abgaben verzeichnen werden.

 Derzeit bei 36,5 Euro notierend, verlor das Papier seit unserer
 erneuten Verkaufsempfehlung nochmals rund 30 %. Auf dem gegen-
 waertigen Kursniveau sehen wir jedoch einen Boden, was uns dazu
 veranlasst, den Titel positiver zu bewerten. Zudem waren die
 Gruende fuer den juengsten Kurssturz fadenscheinig und entbehren
 jeglicher realistischen Grundlage.

FALSCHE GERUECHTE

 Juengster Ausloeser des Kursrutsches, der das Papier von 41 Euro
 auf zeitweise deutlich unter 30 Euro fuehrte, waren schlecht
 bzw. ueberhaupt nicht recherchierte Spekulationen einer als
 reisserisch bekannten Boersen-Postille, wobei an den Haaren her-
 beigezogene Parallelen zu EM.TV gezogen wurden. Hierbei wurde
 offenbar bewusst der falsche Eindruck erweckt, MobilCom saehe
 sich mit Liquiditaetsproblemen konfrontiert.

 Auch wir sehen der weiteren Zukunft des Unternehmens im Hinblick

 auf das etwas - unserer Meinung nach - zu euphorisch bewertete
 UMTS-Migrationspotential mit leicht gemischten Gefuehlen entge-
 gen. Bei MobilCom jedoch Liquiditaetsprobleme zu vermuten, ist
 in jeder Hinsicht vollkommen abwegig.

ABGESICHERTER BUSINESS-PLAN

 Denn fuer France Telecom, die an MobilCom massgeblich (28,5 %)
 beteiligt ist, bedeutet diese Beteiligung an MobilCom - fuer die
 eine Option auf Erweiterung der Beteiligung ueber den Kauf der
 MobilCom-Anteile von MobilCom-Chef Schmidt existiert - den Ein-
 stieg in den europaweit wichtigsten und lukrativsten Mobilfunk-
 markt, der insbesondere durch UMTS ein immenses Umsatzpotential
 birgt. MobilCom ist die zukuenftige Cash Cow fuer France Telecom
 auf dem europaweit lukrativsten Mobilfunk/UMTS-Markt, die das
 Unternehmen daher niemals fallen lassen wird.

 Die Aengste der Anleger fokussieren sich scheinbar auf die im
 August 2002 auslaufende kurzfristige Verbindlichkeit von rund
 7 Mrd DM. Dies sollte jedoch mit der Option der France Telecom,
 von 2003-2006 alle MobilCom-Anteile von Gerhard Schmidt zu
 uebernehmen, teilweise abgeglichen werden koennen. Dies bedeutet
 jedoch nicht, dass dieser Betrag unter Umstaenden sofort faellig
 wird, sondern auf Basis der dann vorherrschenden Marktbedingun-
 gen. Falls notwendig, wird ein Teilbetrag zu den zu diesem Zeit-
 punkt angebrachten Konditionen neu verhandelt bzw. finanziert
 werden.

 In der gegenwaertig schwachen Marktverfassung betraegt die
 Marktkapitalisierung allerdings noch lediglich knapp 3,3 Mrd DM.
 Diese Bewertung spiegelt jedoch nicht den tatsaechlichen Wert
 des Unternehmens wider. Dieser liegt wesentlich hoeher, legt man
 die gleichen Bewertungsmassstaebe der Mitbewerber an.

 Der Business-Plan ist bis 2002 ueber zweckgebundene (UMTS)
 Rahmen-Finanzierungslinien der Vorfinanzierung von Ericsson, des
 Netzaufbaus und des France Telecom-Engagements vollstaendig ab-
 gedeckt. Darueber hinaus besteht die gleiche Sicherheit, ledig-
 lich wurden die Konditionen noch nicht abschliessend vereinbart,
 da sich die Umstaende schnell aendern koennen (bspw. Zeitpunkt
 des UMTS-Starts und Anzahl der in zeitlich vom Gesetzgeber vor-
 geschriebenen Etappen zu errichtenden Stationen etc.).

 So wird der Business-Plan von einem prominenten Bankenkonsortium
 (Merrill Lynch, Deutsche Bank, Societe Generale und ABN Amro)
 kontrolliert, wobei diese ueber 9 Mrd DM der Lizenzkosten finan-
 zierten, waehrend France Telecom fuer die restlichen 7,5 Mrd DM
 in bar (gegen Unternehmensbeteiligung) aufkam. France Telecom
 ist in jedem Fall bestrebt, ueber die Beteiligung an MobilCom am
 Potential des deutschen UMTS- und Mobilfunkmarkts zu partizipie-
 ren. Allein schon das Interesse von France Telecom wird MobilCom
 davor bewahren, bis 2005 (bis zu diesem Zeitpunkt ist eine
 50%ige UMTS-Netzabdeckung Deutschlands vorgesehen) in Liquidi-
 taetsprobleme zu geraten.

 Wenn also MobilCom in Liquiditaetsprobleme geraet, muss dies
 ebenso fuer France Telecom zugrunde gelegt werden und France
 Telecom ist alles andere als illiquide. Auch das in der Ver-
 pflichtung stehende Bankenkonsortium ist darum bemueht,
 gegebenenfalls Nachschuesse zu taetigen, um MobilCom die
 Geschaeftstaetigkeit bis zu dem Zeitpunkt zu ermoeglichen, an
 dem eine Amortisierung der Vorlaufkosten moeglich ist. In der
 Bredouille, die vorgenannte Massnahmen erforderlich machen
 wuerde, befindet sich MobilCom jedoch keinesfalls.

JUENGSTE ENTWICKLUNG

 Im Gegenteil, MobilCom operiert derzeit im Bereich des Break-
 evens im operativen Geschaeft. Dass die UMTS-Vorlaufkosten erst
 nach Start des UMTS-Angebots (fruehestens 2002) sukzessive amor-
 tisiert werden koennen, ist offensichtlich. MobilCom koennte
 bereits erhebliche Gewinne erwirtschaften, doch investiert man
 hinsichtlich UMTS forciert in Marketing, um bis zum Start des
 Angebotes moeglichst viele Kunden zu besitzen.

 So konnte MobilCom z. B. den Marktanteil bei den Mobilfunk-
 Vertragskunden in Deutschland im 3. Quartal auf ueber 22 % stei-
 gern. Ausserdem ist MobilCom in die Europa-Strategie der France
 Telecom integriert und ein wichtiger Baustein beim geplanten
 Boersengang der Orange-Gruppe. Auch dies spricht dagegen, dass
 MobilCom bei theoretischen Liquiditaetsengpaessen keine Unter-
 stuetzung von France Telecom erhielte.

 Diese Marketingkosten koennen aus dem Cash-flow finanziert
 werden, waehrend Ericsson den Aufbau des UMTS-Netzes bis zur
 Inbetriebnahme der ersten Regionen Ende 2002 uebernimmt und vor-
 finanziert. Sollte sich darueber hinaus Liquiditaetsbedarf erge-
 ben, ist dieser durch vorsorgliche Betriebsmittel-Kreditlinien
 abgedeckt. Selbst die Zinsaufwendungen fuer den Lizenzkredit
 fallen mit 150 Mio DM/Quartal vergleichsweise ueberschaubar
 (weniger als 10% vom Umsatz)aus.

 Mit zunehmender Anzahl der Kunden, die entsprechendes Migrati-
 onspotential zu UMTS-Diensten aufweisen, verkuerzt sich die
 Zeitspanne bis zur Amortisation der erheblichen Vorlaufkosten.
 Daher und angesichts der Dimensionen spielt es derzeit kaum eine
 Rolle, ob je akquiriertem Neukunden 130, 260 (aktueller Wert)
 oder 400 DM aufgewendet werden muessen.

 Gewinne sind bei MobilCom fruehestens 2007 zu erwarten. Wir ten-
 dieren eher zu 2010 als Jahr des Breakevens. Vor diesem Hinter-
 grund kann eine Fundamentalbewertung auf Basis von PEG oder KGV
 nicht als Orientierungshilfe herangezogen werden. Einzigster
 fundamentaler Anhaltspunkt ist somit die Bewertung je Mobilfunk-
 kunde. Die Vorlauf-, Finanzierungs- und forcierten Akquisitions-
 kosten im Hinblick auf UMTS herausgerechnet, arbeitet MobilCom
 durchaus profitabel.

GLAUBENSFRAGE UMTS

 Hierbei wird ersichtlich, dass das UMTS-Potential vielmehr eine
 etwas visionaere Glaubensfrage darstellt. Erfuellt UMTS die zu-
 saetzlichen Umsatzerwartungen, waere eine Verfuenfzehnfachung
 (1.500 %) des aktuellen MobilCom-Kurses keineswegs uebertrieben.
 Erfuellt UMTS die Erwartungen hingegen nicht, liegt die gesamte
 Mobilfunkbranche zumindest in Deutschland in Truemmern. Im
 schlimmsten Fall muesste der Aktionaer einen rechnerisch gegen
 Null tendierenden Aktienkurs in Kauf nehmen.

 Geht man jedoch davon aus, dass sich die gesamte Branche hin-
 sichtlich des UMTS-Potentials nicht irren sollte, verfuegt das
 Papier in den naechsten zehn Jahren ueber ein Kurspotential von
 rund 1.500 %. Hierbei sehen wir sogar ein positives Chancen/-
 Risiken-Profil. Es erscheint uns weiter sehr unwahrscheinlich,
 dass sich hochgradig dotierte IT-Experten, Trendforscher, Bank-
 und Risikopruefer allesamt in UMTS derart irren sollten, dass
 hierbei von vielen etablierten Unternehmen - die bisher die
 lukrativen Markttrends fruehzeitig identifizieren konnten -
 Hunderte von Milliarden Euro in den Sand gesetzt werden.

AKTIENSERVICE-RATING

 Verglichen mit T-Mobile bzw. VoiceStream, deren Bewertung rund
 5.000 Euro je Kunde aufweist, ist MobilCom mit min. 500 und max.
 1000 Euro pro Kunde je nach Berechnungsgrundlage zweifellos sehr
 guenstig bewertet. Der Mobilfunkkunde von MobilCom wird somit
 derzeit mit einem wesentlich geringeren Wert bewertet, als noch
 vor UMTS. Diese deutliche und wider aller Logik aufgekommene
 Diskrepanz ist eine Unterbewertung, die nahezu ausschliesslich
 auf das schlechte Marktsentiment am Neuen Markt zurueckzufuehren
 ist. Wuerde das Unternehmen bspw. im MDAX notieren, waeren die
 Kursverluste weitaus geringer ausgefallen.

 Vor dem Hintergrund der zunehmend deutlichen Unterbewertung im
 Wettbewerbsvergleich sehen wir das zweifellos vorhandene Amorti-
 sationsrisiko hinsichtlich des UMTS-Ertragspotentials ueber
 Gebuehr eingepreist. Wir stufen den Titel daher von "verkaufen"
 auf "spekulativ kaufen" herauf, wobei zunaechst eine Anfangspo-
 sition mit geringer Kapitalgewichtung aufgebaut werden sollte.
 Mit zunehmender Verbesserung des Marktsentiments sollten die
 Positionen marktkonform ausgebaut werden. Liquiditaetsprobleme
 sehen wir in den naechsten 4 Jahren nicht.

KENNZAHLEN

 MOBILCOM
 WKN: 662 240
 Kurs-Xetra: 36,60 Euro
 Empf. Stop-Loss: 30,00 Euro




MfG
coppara
Antworten
gut-buy:

stützungskäufe durch schmid

 
11.12.00 08:56
schmid hat viele aktien gekauft in letzter zeit. waren das stützungskäufe oder wer greift sonst gern in fallende messer. haffa-ntlich gehts gut. ich glaube egbert prior hat recht mit seiner mobilcom analyse.  
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