Mobilcom Chef Schmid


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Mobilcom Chef Schmid

 
18.09.02 08:47
Seine Firma kämpft ums Überleben, aber...Der Mobilcom-Chef genießt
seine Millionen


Er war der „Pumuckl“ der deutschen Handy-Welt. Wie der TV-Kobold wirbelte er mit seinen roten Haaren die Telekom-Szene durcheinander.

Gerhard Schmid (50), Erfinder, Gründer von Mobilcom. Der Sohn eines bayrischen Maurers, der aus dem Nichts einen der größten Mobilfunkanbieter Deutschlands (heute fünf Millionen Kunden) aufbaute – er kann trotz der Krise seine Millionen genießen...

Schmid privat: 300-Quadratmeter-Landhaus auf einem großen Anwesen bei Büdelsdorf (Schleswig-Holstein). Mercedes 320 SL in der Garage, bei schönem Wetter brettert er mit einer Harley Davidson (1350 Kubik) durch die Landschaft.

Exklusives Hobby: eine Pferdezucht. Allein auf Gut Berl in Münster-Wolbek stehen acht edle Rösser. Jedes ist mindestens eine Million Euro wert.

Auch im Restaurant schlägt der 100-Kilo-Mann gerne zu. Dann bestellt er mal eben eine Flasche Wein für 250 Euro. Schmid: „Wenn ich mir’s nicht leisten kann, Geld auszugeben – wer sonst?“

Als Vorstandschef kassierte er bis zu fünf Millionen Euro/Jahr. Schmidt damals: „Ich fühle mich stark wie ein kleiner Löwe.“ Sein Privatvermögen Anfang 2002 laut Manager-Magazin: 1,4 Milliarden Euro, als die Börse noch boomte, waren es auch schon mal 6,4 Milliarden.

Noch immer gehören ihm und seiner Frau Sybille (46) die Hälfte des Unternehmens. Er Betriebswirtschaftler, sie Immobilien- Expertin, beide sehr geschäftstüchtig. Durch ein umstrittenes Geschäft mit Mobilcom-Aktien kassierte ihre Millennium GmbH im vergangenen Jahr gut 70 Millionen Euro Prämie. Mobilcom klagt jetzt auf Rückzahlung. Das Unternehmen könnte das Geld gut gebrauchen...
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