Wenn die Rohwarenpreise auch weiterhin unter Druck bleiben sollten, so wird es wohl in den Ländern, die als überwiegende Rohstoffexporteure auftreten, erhebliche Einbrüche in der Wirtschaftsleistung geben. Doch gerade die Schwellenländer waren im vergangenen Jahrzehnt die Haupttreiber der Weltwirtschaft, schreibt aktuell die DWN. In einer dem Artikel beigefügten Graphik wird recht gut veranschaulicht, welche Länder in der Welt einen hohen Anteil von Rohstoffen am gesamten Güterexport haben.
Zur Definition der Graphik schreibt die DWN:
"Exportanteile von 80% plus qualifizieren ein Land als praktisch ausschließlichen Rohstoff-Exporteur. Bei Anteilen von 60-80% ist der Anteil der Rohstoffe dominant. Bei 40-60% sind die Rohstoff-Exporte sehr gewichtig. Generell lässt sich formulieren, dass die Rohstoff-Exporte sich auf eine sehr große Zahl von Ländern konzentrieren, die praktisch exklusiv oder hauptsächlich Rohstoffe ans Ausland verkaufen. Dazu gehören der große Teil des Mittleren Ostens, große Teile Eurasiens, praktisch ganz Afrika und Südamerika sowie Australien und einige Länder Südasiens. In Europa konzentriert sich der ausschließliche oder dominante Rohstoff-Export dagegen auf Norwegen, in Nordamerika auf Kanada. Im Weltmaßstab ist also räumlich ein großer Teil der Länder reine oder hauptsächliche Rohstoffexporteure."
Welch gravierende Konsequenzen, auch im Hinblick auf eine zwangsläufig entstehenden Kaskade von Neben- und Folgeeffekten, künftig fallende Rohstoffpreise für die sehr große Gruppe von Ländern mit sich bringen wird, welche extrem rohstoffabhängig im Export sind, dies wird hier versucht aufzuzeigen.
deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/...et-weltwirtschaft/
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