Millionen-Betrugsverdach t gegen MCI


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Hill:

Millionen-Betrugsverdacht gegen MCI

 
27.07.03 11:56
TelekommunikationZeitung: Millionen-Betrugsverdacht gegen MCI 27. Juli 2003 Gegen den angeschlagenen amerikanischen Telefondienstleister MCI laufen einem Bericht der „New York Times“ zufolge Ermittlungen der Staatsanwaltschaft. Dem amerikaweit zweitgrößten Dienstleister für Überland-Ferngespräche werde ein über Jahre hinweg praktizierter Betrug im Umfang von möglicherweise Hunderten von Millionen Dollar vorgeworfen, berichtete das Blatt am Sonntag unter Berufung auf Ermittlerkreise. Die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen erstreckten sich auf die Vereinigten Staaten und auch auf Kanada. Ein zentrales Element scheine zu sein, daß Ferngespräche von MCI fälschlich als Ortsgespräche ausgegeben worden seien, um den lokalen Dienstleistern in den jeweiligen Bundesstaaten auf diese Weise nicht die örtlichen Zugangstarife zahlen zu müssen. Die Ermittlungen stützen sich dem Bericht zufolge auf interne Dokumente, auf Aussagen ehemaliger Manager von MCI sowie auf Angaben der Telefongesellschaften AT&T, SBC Communications und Verizon. Nach Informationen aus Ermittlerkreisen liegen Anzeichen dafür vor, daß MCI auch weiterhin nach diesem Muster verfahre. Das Management von MCI, früher Worldcom, hat die Vorwürfe als unbegründet zurückgewiesen und erklärt, es handele sich um den Versuch konkurriender Unternehmen, MCI das Verfahren zum Gläubigerschutz zu erschweren. Bei MCI sei ein internes Verfahren zur Klärung der Vorwürfe angelaufen. Mit den offiziellen Ermittlungen werde man kooperieren, hieß es.Text: dpa
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Luki2:

MCI/WorldCom auf "schwarzer Liste"

 
01.08.03 10:17

MCI/WorldCom auf "schwarzer Liste" der US-Behörden
Millionen-Betrugsverdacht gegen MCI 1119315
Der schwer angeschlagene Telekom-Konzern MCI (ehemals WorldCom) ist ab sofort für öffentliche Aufträge der USA gesperrt. Die General Services Administration (GSA) hat nach einer Untersuchung MCI wegen "mangelnder interner Kontrollen und Geschäftsethik" ins Excluded Parties Listing System eingetragen. Wer auf dieser schwarzen Liste steht, darf sich in den USA nicht mehr um öffentliche Aufträge bewerben.

Millionen-Betrugsverdacht gegen MCI 1119315

Für MCI könnte dies das endgültige Aus in der gegenwärtigen Form bedeuten, ist doch die öffentliche Hand nahezu einer Milliarde US-Dollar jährlich einer der größten Kunden. Der Schritt, gegen den das Unternehmen noch innerhalb von 30 Tagen Rechtsmittel ergreifen kann, war schon lange von Verbraucher- und Aktionärsschützern verlangt worden. Die GSA hatte WorldCom seit Bekanntwerden eines der größten Bilanzfälschungsskandales der Börsengeschichte beobachtet. Als Folge des Skandales musste das Unternehmen Gläubigerschutz beantragen und sich in MCI zurückbenennen, um wenigstens einen Teil des schlechten Rufes abzustreifen.

Die neuen Betrugsvorwürfe dürften für die GSA den Ausschlag gegeben haben. Vor Kurzem noch hatte MCI den etwa 50 Millionen US-Dollar teuren Zuschlag für den Betrieb eines kleinen Mobilfunknetzes (5.000 Teilnehmer) für die US-Verwaltung im Irak erhalten, obwohl das Unternehmen bisher keine Erfahrungen als Mobilfunk-Netzbetreiber hatte. Um die inzwischen ausgeschriebenen, öffentlichen Irak-Lizenzen wird sich MCI jedenfalls nicht bewerben können. (Daniel A. J. Sokolov) / (jk/c't)

 

Q: http://www.heise.de/newsticker/data/jk-01.08.03-001/ 

 

Gr. luki2

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