wo Michael Burry Zyklusrisiken sieht? Die Kapazität der 3 großen Speicherhersteller ist für dieses Jahr komplett ausverkauft und die Metas, Googles, Amazons, Microsofts und Co's dieser Welt zahlen schon jetzt Geld dafür, um lediglich für nächstes Jahr mit am Verhandlungstisch sitzen zu dürfen, um überhaupt Kapazitäten zu erhalten. Speicherriegel werden heutzutage wie Goldbarren gehandelt und manche IT Händler verkaufen jetzt wieder 7-10 Jahre alte PC Plattformen mit DDR4 und sogar DDR3 Speicher. Normalerweise ist bereits 1-2 Jahre alte PC-Technik bereits kalter Kaffee oder die Nachfolge-Technik steht zumindest bereits in den Startlöchern. Gamer bekommen 2-3 Jahre keine neuen Grafikkarten-Generation, usw.
Die Preise steigen ins Unermessliche. Also ein Nachfragemangel sieht für mich komplett anders aus :-)
Auch würden die 3 großen wohl kaum ankündigen, ihre Fertigungskapazitäten ca. verdreifachen zu wollen, wenn es keine genügende Nachfrage nach Speicher geben würde. Der Speicher-Flaschenhals wird noch mehrere Jahre bestehen bleiben, weil der Bau neuer Fabs ca. 3-5 Jahre dauert. Außerdem hat sich Micron mit strategischen Deals und Preisuntergrenzen gegen den üblichen zyklusbedingten Preisverfall abgesichert...
Bei SSDs und HDDs sieht es vom Bedarf her ähnlich aus. Laut Google produziert die Menschheit jeden Tag 402 bis 408 Millionen Terabyte an Daten. Das entspricht täglich 12,5 Millionen 32-TB-Festplatten. Das sind rund 8.500 Tonnen Festplatten. Würde man sie übereinander stapeln, ergäbe dies einen 320 km hohen Stapel aus handelsüblichen 3,5-Zoll-Festplatten.
Ich mache mir überhaupt keine Sorgen. All diese Daten müssen gespeichert, analysiert und verarbeitet werden. Meist sogar redundant. Und mit der Zeit werden es immer mehr und mehr.
Grüße BT