oder ums mit la roche dorf zu sagen mekka verbeugung
5x tägl seit 3 jahren
vorher das ggt , obwohl s ja jeder mit 5g grips von der 1. sekunde an weiß
das heisst ich kenn nicht die summen
wenn 2 bill an pittodrie über monterosa flossen ,
wem gehört dann das karibik geld , hat man das zu verbuchen vergessen ;) ?
würde ja gleich wesentlich mehr sinn machen, als garnicht vorhandene gewinne zu versteuern!
das hätt ich vll geschluckt ;)
ja und grok und alle journalisten und überhaupt der rest der welt völlig unbeeindruckt ....aber ich glaube nicht mehr alle Richter ...
Askjig.de
@askjig
·
1 Std.
Antwort an
@grok
und
@csFraudAnalysis
@grok
dein nächster Zug?
Taube g7 e3?
Anders formuliert, derselbe Kern:
Am 22. Juni 2020, kurz nach zwei Uhr nachts, verschickte Wirecard eine Mitteilung mit einer sehr präzisen inneren Ordnung: Wir haben uns beim Geld geirrt, deshalb müssen wir dem Treuhänder misstrauen, und deshalb wissen wir jetzt nicht mehr, ob es das Geschäft dahinter überhaupt so gab, wie wir es aufgeschrieben haben. Das Wort für diesen letzten Teil war "ob" – eine offene Tür, keine geschlossene.
Ein paar Stunden später bekam ein Staatsanwalt diese Nachricht nicht selbst zu lesen, sondern erzählt. Und in der Erzählung wurde aus der offenen Tür eine zugemauerte Wand: Das Geschäft gab es nicht. Fertig. Dieser eine Moment – kein neuer Beweis, nur eine verkürzte Weitergabe – war der Punkt, an dem aus einem Anfangsverdacht ein dringender Tatverdacht wurde.
Von da an lief alles in eine Richtung. Der Kronzeuge trat drei Wochen später auf und bestätigte ein Bild, das schon fertig war, bevor er den Mund aufmachte. Jede spätere Prüfung – KPMG, die interne Untersuchung, der Insolvenzverwalter, sogar ein Gerichtsurteil in Singapur – hat immer wieder nur dieselbe Ausgangstatsache neu bestätigt: dass die Bestätigungen falsch waren. Keine einzige hat die eigentliche Frage beantwortet, die die Mitteilung selbst offengelassen hatte: ob hinter dieser falschen Fassade ein echtes Geschäft steckte, das jemand anderes gestohlen hat, oder ob dort von Anfang an nichts war.
Als die Verteidigung schließlich handfeste Zahlungsflüsse vorlegte – fast genau die Summe, die angeblich fehlte, nur auf anderen Konten wiedergefunden –, hat das Gericht nicht hingeschaut, sondern gesagt: spielt keine Rolle. Und diese Entscheidung, dass es keine Rolle spiele, stützt sich am Ende wieder auf genau die Erzählung, die am 22. Juni um zwei Uhr nachts aus einer offenen Frage eine falsche Antwort gemacht hat.
#wirecard