Mehrheit der Kleinaktionäre erzielte 2000 einen Gewinn:
Verlust nur bei 11,9% der befragten Anleger / Durchschnittliches Depotvolumen 20.800 Euro
Der Großteil der deutschen Privatanleger hat trotz der Börsenturbulenzen im Jahr 2000 einen Gewinn erwirtschaftet. Rund drei Viertel von 1.202 befragten Haushalten gaben gegenüber der GFK Marktforschung an, das Börsenjahr 2000 mit Gewinn abgeschlossen zu haben, 11,9% gaben Verluste zu. Trotz des positiv wirkenden Umfrageergebnisses waren aber mehr als die Hälfte (56%) mit ihren Aktiengewinnen im Jahr 2000 eher unzufrieden. Im Hinblick auf das aktuelle Jahr erwarten gut 60% steigende Renditen, fand die GFK heraus. Besonders große Sprünge werden der Studie nach den Branchen Biotechnologie, Pharma und Medizin zugetraut.
Außerdem förderte die Studie detaillierte Charakteristika des typischen Aktionärshaushaltes zu Tage. Danach verfügt dieser über ein Depot von insgesamt 20.800 Euro und kauft fünf- bis sechsmal pro Jahr Aktien. Allerdings erteilten nur 19% der Anleger ihre Order über das Internet. Das Gros werde telefonisch oder gar persönlich abgewickelt. Rund 27% des Geldvermögens legt der typische Aktionärshaushalt in Aktien an, und achte dabei auf eine langfristige und gewinnorientierte Anlagestrategie, wie die GFK anmerkte. Für das Marktforschungsunternehmen ist damit klar: Wenn vom Kleinanleger gesprochen wird, ist nicht der über Nacht zum Millionär gewordene Zocker gemeint. Vielmehr handelt es sich dann um den rational und überlegt agierenden Kleinaktionär. Das belege diese Studie, so die GfK. - gra
Verlust nur bei 11,9% der befragten Anleger / Durchschnittliches Depotvolumen 20.800 Euro
Der Großteil der deutschen Privatanleger hat trotz der Börsenturbulenzen im Jahr 2000 einen Gewinn erwirtschaftet. Rund drei Viertel von 1.202 befragten Haushalten gaben gegenüber der GFK Marktforschung an, das Börsenjahr 2000 mit Gewinn abgeschlossen zu haben, 11,9% gaben Verluste zu. Trotz des positiv wirkenden Umfrageergebnisses waren aber mehr als die Hälfte (56%) mit ihren Aktiengewinnen im Jahr 2000 eher unzufrieden. Im Hinblick auf das aktuelle Jahr erwarten gut 60% steigende Renditen, fand die GFK heraus. Besonders große Sprünge werden der Studie nach den Branchen Biotechnologie, Pharma und Medizin zugetraut.
Außerdem förderte die Studie detaillierte Charakteristika des typischen Aktionärshaushaltes zu Tage. Danach verfügt dieser über ein Depot von insgesamt 20.800 Euro und kauft fünf- bis sechsmal pro Jahr Aktien. Allerdings erteilten nur 19% der Anleger ihre Order über das Internet. Das Gros werde telefonisch oder gar persönlich abgewickelt. Rund 27% des Geldvermögens legt der typische Aktionärshaushalt in Aktien an, und achte dabei auf eine langfristige und gewinnorientierte Anlagestrategie, wie die GFK anmerkte. Für das Marktforschungsunternehmen ist damit klar: Wenn vom Kleinanleger gesprochen wird, ist nicht der über Nacht zum Millionär gewordene Zocker gemeint. Vielmehr handelt es sich dann um den rational und überlegt agierenden Kleinaktionär. Das belege diese Studie, so die GfK. - gra