Die Aktie - das Zocker-Instrument! Wen interessiert schon der Langfristtrend, Zocken ist "in". Aktien im Minutentakt kaufen und verkaufen - das bringt den Kick und jede Menge Nervenkitzel. Diese Mode hat nicht nur mit den grossen Tagesschwankungen zu tun, sondern auch sehr viel mit dem Internet. Privatinvestoren bekommen Informationen fast so schnell wie die Profis und können immer preiswerter Aktien handeln. In den USA bieten OnlineBroker bereits kostenlosen Aktienhandel an.
Das ist die Demokratisierung des Wertpapierhandels: Informationen schnell und für alle, nicht nur für den Profi. Das Internet sorgt für Chancengleichheit. Warum hat man eigentlich bei dem Wort "Zockerei" so grosse moralische Bedenken? Vielleicht weil jemand damit schnell und ohne wirkliche Arbeit reich werden könnte? Eine unfaire Art reich zu werden?
Die Zockerei liegt in der Natur des Menschen und gehört zur Börse wie der Reifen zum Auto. Menschen sind Spieler. Sie lieben das Risiko. Dennoch: 70 Prozent aller Daytrader - Investoren, die Aktien in Sekundenschnelle handeln - sind nach einem Jahr weg vom Fenster.
Ob der Boom am Neuen Markt, der Börsengang der Deutsche Telekom oder die Erfolgsstory von EM-TV und Mobilcom - 10 Prozent Kursgewinn reichen nicht mehr. Es müssen 100, 200 oder am besten noch 1.000 Prozent ueber's Wochenende sein. Da hilft nur eines: Eine Korrektur muss her. Je schmerzhafter, desto besser. Am besten lernt es sich, wenn man selbst auf die heisse Platte gefasst hat.
Auch ich habe mir die Finger verbrannt. Mit 19 Jahren stand ich mit 100.000 Mark bei der Hausbank in der Kreide. Die Aktie, die ich so toll fand, gab es nicht mehr. Norsk Data hatte Konkurs angemeldet....dummerweise auch mit meinem Anlegerkredit. Der Rest der Geschichte ist schnell erzählt.
Nach dem BMW stand der Opel vor der Tür, dann das Fahrrad und dann musste ich wieder laufen.....Shit happen's!
Das ist die Demokratisierung des Wertpapierhandels: Informationen schnell und für alle, nicht nur für den Profi. Das Internet sorgt für Chancengleichheit. Warum hat man eigentlich bei dem Wort "Zockerei" so grosse moralische Bedenken? Vielleicht weil jemand damit schnell und ohne wirkliche Arbeit reich werden könnte? Eine unfaire Art reich zu werden?
Die Zockerei liegt in der Natur des Menschen und gehört zur Börse wie der Reifen zum Auto. Menschen sind Spieler. Sie lieben das Risiko. Dennoch: 70 Prozent aller Daytrader - Investoren, die Aktien in Sekundenschnelle handeln - sind nach einem Jahr weg vom Fenster.
Ob der Boom am Neuen Markt, der Börsengang der Deutsche Telekom oder die Erfolgsstory von EM-TV und Mobilcom - 10 Prozent Kursgewinn reichen nicht mehr. Es müssen 100, 200 oder am besten noch 1.000 Prozent ueber's Wochenende sein. Da hilft nur eines: Eine Korrektur muss her. Je schmerzhafter, desto besser. Am besten lernt es sich, wenn man selbst auf die heisse Platte gefasst hat.
Auch ich habe mir die Finger verbrannt. Mit 19 Jahren stand ich mit 100.000 Mark bei der Hausbank in der Kreide. Die Aktie, die ich so toll fand, gab es nicht mehr. Norsk Data hatte Konkurs angemeldet....dummerweise auch mit meinem Anlegerkredit. Der Rest der Geschichte ist schnell erzählt.
Nach dem BMW stand der Opel vor der Tür, dann das Fahrrad und dann musste ich wieder laufen.....Shit happen's!
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