Aktien Frankfurt: DAX driftet nach US-Konjunkturzahlen tiefer ins Minus 25.04 2003
FRANKFURT (dpa-AFX) - Ernüchternde Konjunkturzahlen aus den USA haben die Hoffung auf einen positiven Wochenausklang des Deutschen Aktienindex DAX am Freitag bis zum Nachmittag zerschlagen. Das Börsenbarometer verlor 0,70 Prozent auf 2.871,48 Punkte. Der MDAX gewann hingegen 0,40 Prozent auf 3.150,44 Zähler. Der TecDAX verlor 0,65 Prozent auf 379,59 Punkte. Kurz zuvor war bekannt geworden, dass die US-Wirtschaft im ersten Quartal weniger stark gewachsen war als von Volkswirten angenommen. Die Hoffnung auf bessere Zeiten für den Finanzdienstleister MLP verlieh hingegen dem Aktienkurs Flügel. Die Anleger hätten sich von dem tags zuvor veröffentlichten Ausblick des krisengeschüttelten Unternehmens stark beeindrucken lassen und blickten nun deutlich optimistischer in die Zukunft, sagten Händler. Die Aktien stiegen um 14,66 Prozent auf 10,90 Euro. Die Aktien der Deutsche Telekom stiegen um 0,98 Prozent auf 12,36 Euro. Dieser Kursgewinn hänge jedoch nicht mit dem Auslaufen des Monopols für Ortsgespräche zusammen. "Das hat der Markt bereits verarbeitet, als das Ende des Monopols beschlossen wurde", sagte ein Händler. "Die Telekom-Aktien sind im Plus, weil es nach Presseberichten Interessenten für die Antennen-Sparte gibt", stimmte Aktienhändler Stephan Linz von der Baden-Württembergischen Bank zu. Bei Volkswagen drückte der Dividendenabschlag in Höhe von 1,30 Euro den Aktienkurs optisch tief ins Minus. Nach der Hauptversammlung am Vortag wird die VW-Aktie von nun an ohne Dividendenanspruch für das abgelaufene Jahr gehandelt; die vorher im Kurs enthaltene Dividende wurde abgezogen. Die Aktien fielen um 7,20 Prozent auf 31,65 Euro. Der Kurs von Bayer stieg um 1,94 Prozent auf 16,82 Euro. Händler begrüßten die veröffentlichten vorläufigen Quartalszahlen und die Zahl der außergerichtlichen Einigungen, die in Zusammenhang mit den Klagen um das Medikament Lipobay erzielt wurden./sf/ak/
FRANKFURT (dpa-AFX) - Ernüchternde Konjunkturzahlen aus den USA haben die Hoffung auf einen positiven Wochenausklang des Deutschen Aktienindex DAX am Freitag bis zum Nachmittag zerschlagen. Das Börsenbarometer verlor 0,70 Prozent auf 2.871,48 Punkte. Der MDAX gewann hingegen 0,40 Prozent auf 3.150,44 Zähler. Der TecDAX verlor 0,65 Prozent auf 379,59 Punkte. Kurz zuvor war bekannt geworden, dass die US-Wirtschaft im ersten Quartal weniger stark gewachsen war als von Volkswirten angenommen. Die Hoffnung auf bessere Zeiten für den Finanzdienstleister MLP verlieh hingegen dem Aktienkurs Flügel. Die Anleger hätten sich von dem tags zuvor veröffentlichten Ausblick des krisengeschüttelten Unternehmens stark beeindrucken lassen und blickten nun deutlich optimistischer in die Zukunft, sagten Händler. Die Aktien stiegen um 14,66 Prozent auf 10,90 Euro. Die Aktien der Deutsche Telekom stiegen um 0,98 Prozent auf 12,36 Euro. Dieser Kursgewinn hänge jedoch nicht mit dem Auslaufen des Monopols für Ortsgespräche zusammen. "Das hat der Markt bereits verarbeitet, als das Ende des Monopols beschlossen wurde", sagte ein Händler. "Die Telekom-Aktien sind im Plus, weil es nach Presseberichten Interessenten für die Antennen-Sparte gibt", stimmte Aktienhändler Stephan Linz von der Baden-Württembergischen Bank zu. Bei Volkswagen drückte der Dividendenabschlag in Höhe von 1,30 Euro den Aktienkurs optisch tief ins Minus. Nach der Hauptversammlung am Vortag wird die VW-Aktie von nun an ohne Dividendenanspruch für das abgelaufene Jahr gehandelt; die vorher im Kurs enthaltene Dividende wurde abgezogen. Die Aktien fielen um 7,20 Prozent auf 31,65 Euro. Der Kurs von Bayer stieg um 1,94 Prozent auf 16,82 Euro. Händler begrüßten die veröffentlichten vorläufigen Quartalszahlen und die Zahl der außergerichtlichen Einigungen, die in Zusammenhang mit den Klagen um das Medikament Lipobay erzielt wurden./sf/ak/