Der deutsche Solarkonzern Conergy hat zwei Solarparks in Bayern an einen Investor verkauft. Die Gesamtspitzenleistung der beiden Parks beläuft sich auf 5,7 Megawatt, das Investitionsvolumen liegt im zweistelligen Millionenbereich. Die Aktie von Conergy kann von der News (noch) nicht profitieren, der Titel gibt derzeit rund drei Prozent nach.
Die Meldung von Conergy über den Verkauf von zwei Solarparks beeindruckt die Anleger bisher kaum. Der Handel ist nach dem steilen Anstieg zu Wochenbeginn noch immer geprägt von Gewinnmitnahmen. Am Dienstag war der Titel bis auf 0,75 Euro in die Höhe geschnellt, mittlerweile notiert Conergy mit 0,68 Euro wieder deutlich niedriger.
Verzögerte Reaktion?
Die Aktie von Conergy bleibt Spielball der Spekulanten. Aber immerhin ist das Unternehmen mit der Fertigstellung der beiden Großprojekte nun mit insgesamt 16 Großprojekten im Umfang von über 38 Megawatt an süddeutschen Standorten vertreten. Zumindest scheint bei Conergy das Projektgeschäft zu laufen. Nicht auszuschließen, dass die Aktie auf die gute Nachricht erst mit Verzögerung reagiert.

Die Aktie von Conergy ist an der 200-Tage-Linie abgeprallt und hat auf ihrem seit Oktober bestehenden kurzfristigen Abwärtstrend aufgesetzt. Ein möglicher erneuter Anstieg könnte das Papier nun sogar auf 0,80 Euro bewegen.
Kurse um 0,68 Euro zum Kauf nutzen
Spekulativ orientierte Anleger können Kurse um 0,68 Euro zum Einstieg für einen kurzfristigen Trade nutzen. Sollte sich das Unternehmen - wie zuvor schon Q-Cells und Solarworld - in den nächsten Tagen positiv zum aktuellen Geschäftsverlauf äußern, sind schnell wieder deutlich höhere Kurse möglich. Erstes Kursziel sind 0,80 Euro.