Ein zentraler Punkt meiner Betrachtung ist meine grundsätzlich positive Herangehensweise an Investitionen. Ich lege großen Wert darauf, gezielt Unternehmen zu finden, die eine echte Zukunftsperspektive besitzen. Genau diesen Ansatz sehe ich bei LANXESS erfüllt.
Für mich steht nicht die kurzfristige Entwicklung im Vordergrund, sondern das große Ganze: die Fähigkeit eines Unternehmens, sich anzupassen, weiterzuentwickeln und langfristig erfolgreich zu sein. Und genau diese Zukunftsfähigkeit erkenne ich bei LANXESS. Der laufende Umbau, die strategische Neuausrichtung und der Fokus auf nachhaltigere, margenstärkere Geschäftsbereiche zeigen für mich klar, dass hier an einem langfristig tragfähigen Geschäftsmodell gearbeitet wird.
Diese positive Grundhaltung – gepaart mit einem Blick für nachhaltige Perspektiven – ist für mich ein entscheidendes Fundament meiner Einschätzung.
LANXESS-Aktie: Spezialchemie zwischen Umbau und neuer Bewertung
Ich halte die Aktie von LANXESS derzeit für eine der spannendsten Turnaround-Storys im deutschen Mittelstand. Das Unternehmen befindet sich mitten in einem tiefgreifenden Umbau: weg von schwankungsanfälligen Standardchemikalien, hin zu margenstärkeren und nachhaltigeren Spezialprodukten.
Nach schwierigen Jahren zeigt sich langsam eine Verbesserung. Genau deshalb lohnt es sich, jetzt hinzuschauen: Wie viel Potenzial steckt noch in der Aktie – und ist eine Neubewertung möglich?
Unternehmensüberblick
LANXESS ist ein weltweit tätiger Spezialchemiekonzern mit Sitz in Köln. Nach der Abspaltung von Bayer im Jahr 2004 hat sich das Unternehmen konsequent neu ausgerichtet.
Heute konzentriert sich das Geschäft vor allem auf drei Bereiche:
Consumer Protection
Advanced Intermediates
Specialty Additives
Ziel ist es, weniger abhängig von Konjunkturzyklen zu sein und stattdessen stabilere, margenstärkere Geschäfte aufzubauen.
Viele Produkte von LANXESS sind im Alltag „unsichtbar“, etwa:
Flammschutzmittel
Additive für Kunststoffe
chemische Vorprodukte für Pharma- und Agrarindustrie
Das Unternehmen ist in über 30 Ländern aktiv und beliefert sowohl große Industriekunden als auch spezialisierte Anbieter.
In den letzten Jahren wurde das Portfolio gezielt umgebaut:
Verkauf zyklischer Geschäftsbereiche
Aufbau von Partnerschaften und Joint Ventures
stärkere Fokussierung auf Spezialchemie
Für mich zeigt das einen klaren strategischen Plan: mehr Stabilität, bessere Margen und weniger Abhängigkeit von Rohstoffpreisen.
Zahlen & Fakten
Im Jahr 2023 erzielte LANXESS einen Umsatz von rund 6,7 Milliarden Euro – ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Gründe waren vor allem schwache Nachfrage in der Bau- und Automobilindustrie sowie eine insgesamt zurückhaltende Industrie in Europa.
Das bereinigte EBITDA lag bei etwa 630 Millionen Euro, die Marge bei rund 9 % (Vorjahr: über 13 %).
Wichtig: Diese Entwicklung ist kein Einzelfall. Die gesamte Branche – darunter BASF, Evonik und Clariant – kämpft mit ähnlichen Problemen wie hohen Energiekosten und schwacher Nachfrage.
Positiv sehe ich:
stabile Bilanz (Eigenkapitalquote über 30 %)
kontrollierte Verschuldung
konsequente Kostensenkungen
Die Dividende wurde zwar gekürzt, aber das zeigt: Liquidität und Zukunftsinvestitionen
blog.maximilian-berger.com/...hemie-wert-mit-comeback-chance/
Danke fürs Lesen ……
Für mich steht nicht die kurzfristige Entwicklung im Vordergrund, sondern das große Ganze: die Fähigkeit eines Unternehmens, sich anzupassen, weiterzuentwickeln und langfristig erfolgreich zu sein. Und genau diese Zukunftsfähigkeit erkenne ich bei LANXESS. Der laufende Umbau, die strategische Neuausrichtung und der Fokus auf nachhaltigere, margenstärkere Geschäftsbereiche zeigen für mich klar, dass hier an einem langfristig tragfähigen Geschäftsmodell gearbeitet wird.
Diese positive Grundhaltung – gepaart mit einem Blick für nachhaltige Perspektiven – ist für mich ein entscheidendes Fundament meiner Einschätzung.
LANXESS-Aktie: Spezialchemie zwischen Umbau und neuer Bewertung
Ich halte die Aktie von LANXESS derzeit für eine der spannendsten Turnaround-Storys im deutschen Mittelstand. Das Unternehmen befindet sich mitten in einem tiefgreifenden Umbau: weg von schwankungsanfälligen Standardchemikalien, hin zu margenstärkeren und nachhaltigeren Spezialprodukten.
Nach schwierigen Jahren zeigt sich langsam eine Verbesserung. Genau deshalb lohnt es sich, jetzt hinzuschauen: Wie viel Potenzial steckt noch in der Aktie – und ist eine Neubewertung möglich?
Unternehmensüberblick
LANXESS ist ein weltweit tätiger Spezialchemiekonzern mit Sitz in Köln. Nach der Abspaltung von Bayer im Jahr 2004 hat sich das Unternehmen konsequent neu ausgerichtet.
Heute konzentriert sich das Geschäft vor allem auf drei Bereiche:
Consumer Protection
Advanced Intermediates
Specialty Additives
Ziel ist es, weniger abhängig von Konjunkturzyklen zu sein und stattdessen stabilere, margenstärkere Geschäfte aufzubauen.
Viele Produkte von LANXESS sind im Alltag „unsichtbar“, etwa:
Flammschutzmittel
Additive für Kunststoffe
chemische Vorprodukte für Pharma- und Agrarindustrie
Das Unternehmen ist in über 30 Ländern aktiv und beliefert sowohl große Industriekunden als auch spezialisierte Anbieter.
In den letzten Jahren wurde das Portfolio gezielt umgebaut:
Verkauf zyklischer Geschäftsbereiche
Aufbau von Partnerschaften und Joint Ventures
stärkere Fokussierung auf Spezialchemie
Für mich zeigt das einen klaren strategischen Plan: mehr Stabilität, bessere Margen und weniger Abhängigkeit von Rohstoffpreisen.
Zahlen & Fakten
Im Jahr 2023 erzielte LANXESS einen Umsatz von rund 6,7 Milliarden Euro – ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Gründe waren vor allem schwache Nachfrage in der Bau- und Automobilindustrie sowie eine insgesamt zurückhaltende Industrie in Europa.
Das bereinigte EBITDA lag bei etwa 630 Millionen Euro, die Marge bei rund 9 % (Vorjahr: über 13 %).
Wichtig: Diese Entwicklung ist kein Einzelfall. Die gesamte Branche – darunter BASF, Evonik und Clariant – kämpft mit ähnlichen Problemen wie hohen Energiekosten und schwacher Nachfrage.
Positiv sehe ich:
stabile Bilanz (Eigenkapitalquote über 30 %)
kontrollierte Verschuldung
konsequente Kostensenkungen
Die Dividende wurde zwar gekürzt, aber das zeigt: Liquidität und Zukunftsinvestitionen
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Danke fürs Lesen ……