Erstaunlicherweise gelang dem Index bereits zu Jahresbeginn problemlos der Break des zentralen Widerstands bei 2.920-40 Punkte. Dieses Kaufsignal signalisierte, dass der vorherige Abstieg seit Mitte Dezember bereits bei 2.836 zu Ende ging (vgl. letzte Wochenanalyse).
Da die Mindestziele vorher bereits erreicht waren, genügt dieser Tiefpunkt im Prinzip für eine nachhaltige Trendumkehr. Der Härtetest wird aber erst in der kommenden Woche auf den Index zukommen: Der aktuelle Anstieg geht nämlich zu Wochenbeginn zu Ende und danach folgt ein kräftiger Pull-Back auf diesen Move. Wichtige Supports müssen erfolgreich verteidigt werden, damit der Dax bis Mitte Februar weiter klettern kann. Das Ziel dieser Welle C liegt bei rund 3.600+ Punkte (signifikante Gewinne darüber hinaus sind aber unrealistisch).
Gelingt nämlich dieses Reversal nicht, wird die Abwärtsbewegung seit Anfang Dezember weiter ausgedehnt. Der zuletzt diskutierte Preisbereich bei rund 2.755+ bliebe als grober Zielwert bestehen.
Daily-Chart Dax:

3-Stunden-Chart Dax:

Kurzfristig: Der Anstieg der letzten Handelstage hat eindeutig impulsive Züge. Insbesondere durch den bereits erwähnten Bruch von 2.920+ konnte man sich auf die Suche nach einem Aufwärtsfünfer machen. Die Subwaves sind teilweise stark verschachtelt, so dass erst eine Analyse im Tick-Bereich eine Zuordnung erlaubt. Demnach ging mit dem Freitags-Top die Subwave 3\` zu Ende. Für die Montags-Sitzung bedeutet dies, dass mit einem noch zu markierenden signifikanten Top zu rechnen ist.
Wo liegen mögliche Umkehrpunkte? Das Mindestziel liegt bei 3.155 Punkte, wobei eine Ausdehnung aus jetziger Sicht realistischer erscheint, sofern genügend Trenddynamik vorliegt. Bedeutend harmonischer passt hingegen ein Umkehrpunkt bei 3.182 oder im 3.230-er Bereich in das Gesamtbild.
Viel entscheidender als der Punkt des bevorstehenden Top ist der anschließende Pull-Back. Es wäre nicht überraschend, wenn der Index dabei noch mal an der 3.000-er Marke kratzt. Das konkrete Korrekturziel ist abhängig vom tatsächlichen Top, wobei aus aktueller Sicht ein Move bis in der Bereich 3.010/20 realistisch erscheint. Damit wellentechnisch der Aufwärtsfünfer auch als Wave i (ggf. a) abgezählt werden kann, was weitere Gewinne bis Ende Januar impliziert, muss der Index möglichst oberhalb von 3.000 Punkte wieder nach oben abdrehen. Trotz des deutlich verbesserten Umfeldes ist keineswegs hundertprozentig sicher, dass dies gelingt, zumal in den letzten Wochen schon mehrfach sehr kurzfristige Fehlsignale zu beobachten waren.
Entscheidend wird das 62%-Retracement des aktuellen Anstiegs sein (wird voraussichtlich bei 2.970 liegen). Oberhalb dieser Unterstützung besteht jedenfalls noch die technische Möglichkeit einer Subwave ii (oder b eines Zigzag), wobei ein Move unter 3.010/20 schon als klares Achtungszeichen zu verstehen ist.
Im Idealfall gelingt dem Dax aber eine Trendumkehr im unteren 3.000-er Bereich. Bei korrektiven Mustern kann man bereits frühzeitig den Start der nächsten Wave herausfinden. Im Rahmen dieser Subwave sind weitere Gewinne bis mind. 3.360+ wahrscheinlich, wobei bei einer Subwave iii sogar Kurssteigerungen bis zunächst zum Dezember-Top realistisch wären.
Kurzfristiger 5-Minuten-Chart Dax:

Markttechnik: Die kurzparametrischen Indikatoren und Oszillatoren haben den jüngsten Anstieg voll mitgezogen. Anhand dieser lassen sich sogar weitere Gewinnmöglichkeiten ableiten. Lediglich die Trendfolger zeigen noch einen Abwärtstrend an. Aus zyklischer Sicht gibt es am Freitag den nächsten Trendwendetermin. Da der Dax aber bereits am letzten schwachen Zyklustermin (Silvester) gedreht hat, folgt nicht mehr zwangsläufig, dass am 10./13. eine signifikante Umkehr stattfinden muss. Neben diesen Termin gibt es erst Mitte Februar einen weiteren großen Fibo-Cluster.
Fazit: Mit dem Bruch von 2.920+ hat der Dax die Voraussetzungen für einen frühzeitigen Start der Welle C gelegt. Die kurzfristigen Muster deuten auf ein bevorstehendes Top zu Wochenbeginn hin (3.182). Danach gibt es eine mehrtägige Gegenbewegung, die aber oberhalb von 3.000 stoppen muss, damit es Ende Januar zum Test des Dezember-Tops kommen kann. Unterhalb von 2.970 sind weiter Verluste bis 2.755+ die Folge. Es wird also darauf ankommen, dass in den nächsten Tagen der Dax oberhalb von 3.000 bleibt. Aus technischer Sicht spricht im Moment nur wenig dagegen.
Feedback: Mathias Onischka (elliott@gmx.net)
Autor: Mathias Onischka (© wallstreet:online AG),17:16 05.01.2003
Dax 30 / 15 Minutes Chart:

MfG
© Eastrich
back to the future - forward to the past -
Da die Mindestziele vorher bereits erreicht waren, genügt dieser Tiefpunkt im Prinzip für eine nachhaltige Trendumkehr. Der Härtetest wird aber erst in der kommenden Woche auf den Index zukommen: Der aktuelle Anstieg geht nämlich zu Wochenbeginn zu Ende und danach folgt ein kräftiger Pull-Back auf diesen Move. Wichtige Supports müssen erfolgreich verteidigt werden, damit der Dax bis Mitte Februar weiter klettern kann. Das Ziel dieser Welle C liegt bei rund 3.600+ Punkte (signifikante Gewinne darüber hinaus sind aber unrealistisch).
Gelingt nämlich dieses Reversal nicht, wird die Abwärtsbewegung seit Anfang Dezember weiter ausgedehnt. Der zuletzt diskutierte Preisbereich bei rund 2.755+ bliebe als grober Zielwert bestehen.
Daily-Chart Dax:
3-Stunden-Chart Dax:
Kurzfristig: Der Anstieg der letzten Handelstage hat eindeutig impulsive Züge. Insbesondere durch den bereits erwähnten Bruch von 2.920+ konnte man sich auf die Suche nach einem Aufwärtsfünfer machen. Die Subwaves sind teilweise stark verschachtelt, so dass erst eine Analyse im Tick-Bereich eine Zuordnung erlaubt. Demnach ging mit dem Freitags-Top die Subwave 3\` zu Ende. Für die Montags-Sitzung bedeutet dies, dass mit einem noch zu markierenden signifikanten Top zu rechnen ist.
Wo liegen mögliche Umkehrpunkte? Das Mindestziel liegt bei 3.155 Punkte, wobei eine Ausdehnung aus jetziger Sicht realistischer erscheint, sofern genügend Trenddynamik vorliegt. Bedeutend harmonischer passt hingegen ein Umkehrpunkt bei 3.182 oder im 3.230-er Bereich in das Gesamtbild.
Viel entscheidender als der Punkt des bevorstehenden Top ist der anschließende Pull-Back. Es wäre nicht überraschend, wenn der Index dabei noch mal an der 3.000-er Marke kratzt. Das konkrete Korrekturziel ist abhängig vom tatsächlichen Top, wobei aus aktueller Sicht ein Move bis in der Bereich 3.010/20 realistisch erscheint. Damit wellentechnisch der Aufwärtsfünfer auch als Wave i (ggf. a) abgezählt werden kann, was weitere Gewinne bis Ende Januar impliziert, muss der Index möglichst oberhalb von 3.000 Punkte wieder nach oben abdrehen. Trotz des deutlich verbesserten Umfeldes ist keineswegs hundertprozentig sicher, dass dies gelingt, zumal in den letzten Wochen schon mehrfach sehr kurzfristige Fehlsignale zu beobachten waren.
Entscheidend wird das 62%-Retracement des aktuellen Anstiegs sein (wird voraussichtlich bei 2.970 liegen). Oberhalb dieser Unterstützung besteht jedenfalls noch die technische Möglichkeit einer Subwave ii (oder b eines Zigzag), wobei ein Move unter 3.010/20 schon als klares Achtungszeichen zu verstehen ist.
Im Idealfall gelingt dem Dax aber eine Trendumkehr im unteren 3.000-er Bereich. Bei korrektiven Mustern kann man bereits frühzeitig den Start der nächsten Wave herausfinden. Im Rahmen dieser Subwave sind weitere Gewinne bis mind. 3.360+ wahrscheinlich, wobei bei einer Subwave iii sogar Kurssteigerungen bis zunächst zum Dezember-Top realistisch wären.
Kurzfristiger 5-Minuten-Chart Dax:
Markttechnik: Die kurzparametrischen Indikatoren und Oszillatoren haben den jüngsten Anstieg voll mitgezogen. Anhand dieser lassen sich sogar weitere Gewinnmöglichkeiten ableiten. Lediglich die Trendfolger zeigen noch einen Abwärtstrend an. Aus zyklischer Sicht gibt es am Freitag den nächsten Trendwendetermin. Da der Dax aber bereits am letzten schwachen Zyklustermin (Silvester) gedreht hat, folgt nicht mehr zwangsläufig, dass am 10./13. eine signifikante Umkehr stattfinden muss. Neben diesen Termin gibt es erst Mitte Februar einen weiteren großen Fibo-Cluster.
Fazit: Mit dem Bruch von 2.920+ hat der Dax die Voraussetzungen für einen frühzeitigen Start der Welle C gelegt. Die kurzfristigen Muster deuten auf ein bevorstehendes Top zu Wochenbeginn hin (3.182). Danach gibt es eine mehrtägige Gegenbewegung, die aber oberhalb von 3.000 stoppen muss, damit es Ende Januar zum Test des Dezember-Tops kommen kann. Unterhalb von 2.970 sind weiter Verluste bis 2.755+ die Folge. Es wird also darauf ankommen, dass in den nächsten Tagen der Dax oberhalb von 3.000 bleibt. Aus technischer Sicht spricht im Moment nur wenig dagegen.
Feedback: Mathias Onischka (elliott@gmx.net)
Autor: Mathias Onischka (© wallstreet:online AG),17:16 05.01.2003
Dax 30 / 15 Minutes Chart:
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