und du wirst vieles entdecken warum man kontron nicht pushen braucht. zuerst betrachte den kurs, dann das kgv, dann den markt.
zu magnus, was ist gegen den trend? für mich ein deutliches minus, das kann man bei kontron nicht sehen, oder habe ich die falschen seiten aufgeschlagen.
weiter habe ich geschrieben zu jumptec ein schnäppchen und nicht die 10000000000000000000 % chance also laßt bitte die kritik und sucht andere user denen du das wort pusher verabreichen kannst. freund der sonne nicht mit mir!
Definition Greenshoe:
Der Greenshoes ist Bestandteil des Bookbuildungs Verfahren, und soll
dazu dienen , die Nachfrage und Angebot nach einer Aktie besser zu
steuern.
Er beträgt maximal 15% der ausgegeben Aktien.
Kommt es bei der Zeichnung zu einer überstarken Nachfrage, so kann die
Konsortialbank zusätzlich Aktien in Höhe des Greenshoes emmitieren.
Die Konsortialbank geht also short (sie besitzt die Aktien nicht).
Der Greenshoe ist eine Option zwischen Konsortialbank und Unternehmen.
Underlying sind die Aktien des Greenshoes, die zum IPO Preis von der
Bank den Altaktionären abgekauft werden können.
Steigt jetzt der Kurs nach dem IPO über den IPO Preis, und es wurden
Aktien aus dem Greenshoe platziert, so deckt sich die Konsortialbank bei
den Altaktionären ein.
Sinkt der Kurs jedoch unter dem IPO Preis, so deckt sich die Bank am
Markt ein und versucht somit den Kurs zu stabilisieren, bzw. nicht
weiter abrutschen zu lassen.
Der Fehler , der von allen gemacht wird ist anzunehmen, daß der
Greenshoe über die Börse platziert wird, wird er aber nicht, er wird
bei der Emmission bereits zuätzlich ausgegeben!
Nur die Meldung "Der Greenshoe wurde vollständig platziert" = die Option
wurde vom Konsortialführer ausgeübt, ist bei den einen Unternehmen
schneller , als bei anderen, obwohl die Preise der Aktien deutlich über
IPO Preis liegen.
Warum dies so ist, weiß ich auch nicht.
Hier eine intuitive Erklärung von Ultima Ratio
Die meisten von Euch denken offensichtlich, daß nach der Zuteilung einer
Emission bei der Bank noch dieser ominöse Greenshoe herumliegt und auf
Teufel komm raus über die Börse in den Markt gedrückt wird.
Tatsächlich wird bei entsprechender Nachfrage im Bookbuilding-Verfahren
die Greenshoe-Option durch die Bank dahingehend ausgeübt, daß sie die
betreffenden Stücke einfach mit zuteilt, ohne sie tatsächlich schon zu
besitzen. Sie geht in diesem Moment also short in diesen Aktien.
Entwickelt sich jetzt der Kurs entsprechend gut, dann wird die Bank die
quasi leer zugeteilten Stücke bei den Altaktionären (die meist den
Greenshoe zur Vefügung stellen) abfordern und sich auf diese Weise
glattstellen.
Entwickelt sich der Kurs scheisse und die Aktie sackt sogar unter den
Emissionspreis, kauft die Bank die Greenshoestücke am Markt zurück,
stützt auf diese Weise den schwächelnden Kurs und stellt sich zudem sehr
günstig glatt.
Hier eine Erklärung von vwd:
WOLFRATSHAUSEN (dpa-AFX) - "Der Greenshoe wurde voll ausgeübt" - diese
Meldung gehört im deutschen Neuemissionsgeschäft heute beinahe zum
Alltag. Der Begriff Greenshoebezeichnet eine Option der
Konsortialbanken, bei hoher Nachfrage mehr Aktien an die Zeichner
zuzuteilen, als ursprünglich vereinbart wurden. Zur Stabilisierung des
Kurses nach der Emission können diese Aktien innerhalb einer
bestimmten Frist zurückgekauft werden. Seit dem Wechsel vom
Festpreisverfahren zum Bookbuilding erfreut sich die Nutzung der
Greenshoe-Option wachsender Beliebtheit. Trotzdem sind Deutung und
Funktionsweise dieses Instruments vielen Privatanlegern noch weitgehend
unklar.
Durch die Vereinbarung eines Greenshoes kann das Emissionsvolumen die
ursprünglich vereinbarte Größe deutlich übertreffen. Sein Name stammt
von der Greenshoe Manufacturing Co., Boston, bei deren Börsengang das
Instrument erstmalig zur Anwendung kam. Im Kern bezeichnet der Greenshoe
eine Option für die Konsortialbanken, bei ausreichender Nachfrage bis zu
15 % mehr Aktien zuzuteilen, als anfänglich vorgesehen. Die Zeichner der
zusätzlich zugeteilten Stücke bedient die Konsortialbank zunächst, indem
sie Aktien von Alteigentümern per Wertpapierleihe bezieht. Innerhalb der
Greenshoe-Frist von 30 Tagen muß die Bank aber für die Deckung dieser
Tranche sorgen, wofür sich gemäß der Greenshoe-Vereinbarung zwei
Möglichkeiten bieten. Entweder kauft die Bank Aktien an der Börse
zurück, oder sie darf die Stücke der Mehrzuteilung am Ende der Frist aus
einer zusätzlichen Kapitalerhöhung oder aus dem Altaktionärsbestand zum
Emissionspreis beziehen. Welche Variante dabei zum Zuge kommt, hängt vom
weiteren Kursverlauf der Aktie nach der Emission ab.
Für den Fall, daß der Kurs der emittierten Aktien unter ihr
Ausgabeniveau fällt, können die Konsortialbanken die geliehenen Aktien
am Markt erwerben und anschließend zurückgeben. Wird der gesamte
Greenshoe zurückgekauft, so entspricht danach die Anzahl der insgesamt
umlaufenden Aktien dem ursprünglich angekündigten Free-Float. Ein
wichtiger Nebeneffekt dieser Operation besteht in der
Kursstabilisierung, die durch diese Käufe erreicht werden kann. Da bis
zu 15 % der umlaufenden Aktien aus dem Markt genommen werden können,
wird die Gefahr eines Überangebots nach der Plazierung deutlich
vermindert und das Zeichnungsrisiko der Anleger erheblich reduziert. Wie
der Rückkauf der Aktien im einzelnen abläuft, entscheidet die
konsortialführende Bank weitgehend selbständig. Dies ermöglicht dem
Institut ein hohes Maß an Flexibilität, so daß eine situationsadäquate
Handhabung des Instruments sichergestellt wird.
Von der Ausübung des Greenshoes wird nur im umgekehrten Fall, also bei
steigenden Kursen, gesprochen. Ausübung bedeutet hier, daß die Bank auf
Rückkäufe verzichtet und stattdessen die Anteilsscheine über ihre Option
zum Ausgabekurs bezieht. Dabei wurde zuvor festgelegt, ob diese Papiere
aus dem genehmigten Kapital oder dem Bestand der Altaktionäre
stammen. Seine kursstabilisierende Wirkung entfaltet der Greenshoe
hier über die Ausweitung des Angebotes an umlaufenden Aktien. Dadurch
können eventuelle, aus der Marktenge resultierende Übertreibungen
verhindert und der Kurs auf einem fundamental eher gerechtfertigten
Niveau gehalten werden. Bewegt sich der Kurs uneinheitlich um den
Emissionskurs, so ist es auch denkbar, daß es nur zu einer Teilausübung
kommt, d.h. ein Teil des Greenshoes wird am Markt zurückgekauft. Dies
ist in der Praxis jedoch eher unüblich.
Die Bedienung des Greenshoes aus dem Bestand der Alteigentümer stellt
für diese einen eleganten Weg dar, sich von einem Teil ihrer Aktien zu
trennen. Da der Markt für die Aktie offensichtlich positiv gestimmt und
die potentielle Abgabe bereits in die Preisfindung eingeflossen ist,
besteht bei einer Veräußerung via Greenshoe kaum die Gefahr, durch die
Bekanntgabe der Ausübung eine ähnlich negative Marktreaktion
hervorzurufen, wie sie oftmals bei einer hohen Abgabequote innerhalb der
regulären Tranche zu beobachten ist. Daher wird diese Variante, die
zudem technisch leichter realisierbar ist, einer Kapitalerhöhung des
öfteren
vorgezogen. Generell beinhaltet die Ausübung des Greenshoes auch
kurstreibende Elemente. Den Marktteilnehmern wird signalisiert, daß die
bisherige Performance der Aktie ohne kursstützende Eingriffe des
Konsortialführers erreicht wurde und daß der Markt das höhere
Emissionsvolumen problemlos verkraftet hat. Die Reaktionen vieler Kurse,
insbesondere am Neuen Markt, zeigen, daß diese Signale zum Teil sehr
positiv aufgenommen werden.
Die Ablösung des Festpreisverfahrens durch das Bookbuilding ist
eindeutig begrüßenswert. Der Greenshoe als neues, kursstabilisierendes
Instrument hat sich mittlerweile weitgehend durchgesetzt und bewährt. Am
deutschen Kapitalmarkt werden nur noch vereinzelt Aktienemissionen ohne
Einräumung einer Greenshoeoption abgewickelt. Vorwürfe eines "Kasse
machens" über die Zuteilungsreserve sind ungerechtfertigt, da der Markt
selbst für die Ausübung der Option sorgt. Daß mit dem
Bookbuildingverfahren und der Greenshoe-Option trotzdem nicht alle
Probleme der Aktienplazierung gelöst wurden, zeigen die zum Teil
exorbitant hohen Zeichnungsgewinne der letzten Jahre. Bei der weiteren
Diskussion um Lösungsansätze sollten die Vorteile des Greenshoes aber
keinesfalls vernachlässigt werden.