WOCHENAUSBLICK: Konsolidierung im DAX dürfte sich fortsetzen
05.10.2003 10:10:14, dpa-AFX Internet
FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach den jüngsten Kursverlusten wird das Geschehen am
deutschen Aktienmarkt nach Ansicht von Marktexperten auch in der kommenden Woche
von dem starken Euro und dem hohen Ölpreis geprägt sein. Rund zwei Wochen vor
Beginn der Berichtssaison für das dritte Quartal dürfte die Unsicherheit an den
Märkten zunehmen.
Bevor deutsche Unternehmen ihre Bilanz für die Monate Juli bis September
vorstellen, stehen noch einige wichtige Wirtschaftsdaten an. So werden am
Dienstag die Auftragseingänge im August für Deutschland veröffentlicht und am
Donnerstag die Arbeitslosenzahlen für September.
WENIG IMPULSE VON UNTERNEHMEN
Von den Unternehmen sehen Händler hingegen wenig Impulse für den deutschen
Leitindex. Gleich zu Wochenbeginn wird die HypoVereinsbank die
Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die Bank trennt sich beim Börsengang der
Immobilien-Tochter Hypo Real Estate von einem Fünftel ihres Geschäfts.
Am Donnerstag veröffentlicht die im MDAX notierte Douglas Holding
vorläufige Jahreszahlen. Am Freitag rückt mit der Lufthansa
ein DAX-Unternehmen in den Fokus der Anleger. Deutschlands größte
Fluggesellschaft legt ihre Verkehrszahlen für den Monat September vor. In den
USA berichtet der Aluminumkonzern Alcoa am Dienstag über den
Quartalsverlauf. Am Mittwoch berichtet die Internetfirma Yahoo!
und am Freitag General Electric (GE) von ihrem
Geschäftsergebnis.
ANSTIEG IM DAX
Insgesamt erwarten Händler trotz der deutlichen DAX-Verluste in den
vergangenen Wochen mittelfristig einen weiteren Anstieg im Leitindex. "Das
positive mittelfristige Bild ist intakt", schreibt die HVB und auch von der
Bankgesellschaft Berlin heißt es, dass die Verluste im DAX nicht überbewertet
werden sollten.
Befürchtungen, der Konjunkturaufschwung könne nach den enttäuschenden
Wirtschaftsdaten aus den USA in der vergangenen Woche und dem schwachen
US-Dollar bald beendet sein, halten die Experten für übertrieben. Vielmehr
betonen sie, dass die globalen Erholungstendenzen ungebrochen seien./ck/ep/she
--- Von Claudia Kahlmeier, dpa-AFX ---
05.10.2003 10:10:14, dpa-AFX Internet
FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach den jüngsten Kursverlusten wird das Geschehen am
deutschen Aktienmarkt nach Ansicht von Marktexperten auch in der kommenden Woche
von dem starken Euro und dem hohen Ölpreis geprägt sein. Rund zwei Wochen vor
Beginn der Berichtssaison für das dritte Quartal dürfte die Unsicherheit an den
Märkten zunehmen.
Bevor deutsche Unternehmen ihre Bilanz für die Monate Juli bis September
vorstellen, stehen noch einige wichtige Wirtschaftsdaten an. So werden am
Dienstag die Auftragseingänge im August für Deutschland veröffentlicht und am
Donnerstag die Arbeitslosenzahlen für September.
WENIG IMPULSE VON UNTERNEHMEN
Von den Unternehmen sehen Händler hingegen wenig Impulse für den deutschen
Leitindex. Gleich zu Wochenbeginn wird die HypoVereinsbank die
Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die Bank trennt sich beim Börsengang der
Immobilien-Tochter Hypo Real Estate von einem Fünftel ihres Geschäfts.
Am Donnerstag veröffentlicht die im MDAX notierte Douglas Holding
vorläufige Jahreszahlen. Am Freitag rückt mit der Lufthansa
ein DAX-Unternehmen in den Fokus der Anleger. Deutschlands größte
Fluggesellschaft legt ihre Verkehrszahlen für den Monat September vor. In den
USA berichtet der Aluminumkonzern Alcoa am Dienstag über den
Quartalsverlauf. Am Mittwoch berichtet die Internetfirma Yahoo!
und am Freitag General Electric (GE) von ihrem
Geschäftsergebnis.
ANSTIEG IM DAX
Insgesamt erwarten Händler trotz der deutlichen DAX-Verluste in den
vergangenen Wochen mittelfristig einen weiteren Anstieg im Leitindex. "Das
positive mittelfristige Bild ist intakt", schreibt die HVB und auch von der
Bankgesellschaft Berlin heißt es, dass die Verluste im DAX nicht überbewertet
werden sollten.
Befürchtungen, der Konjunkturaufschwung könne nach den enttäuschenden
Wirtschaftsdaten aus den USA in der vergangenen Woche und dem schwachen
US-Dollar bald beendet sein, halten die Experten für übertrieben. Vielmehr
betonen sie, dass die globalen Erholungstendenzen ungebrochen seien./ck/ep/she
--- Von Claudia Kahlmeier, dpa-AFX ---