Klagen gegen dt. Banken wegen Euro-Einführung


Thema
abonnieren
Beiträge: 30
Zugriffe: 1.127 / Heute: 1
calexa:

Klagen gegen dt. Banken wegen Euro-Einführung

 
05.01.02 10:51
Überstunden gegen das Gesetz
     Diese Seite    

 drucken    

 verschicken    



Eine Klagewelle will die Gewerkschaft ver.di initiieren - die Euro-Einführung ist der Auslöser.


Bielefeld - Nach der Euro-Einführung droht deutschen Banken offenbar eine Welle von Klagen. Wie das Bielefelder Westfalen-Blatt (Samstagausgabe) berichtet, will die Gewerkschaft ver.di Banken verklagen, die am 1. Januar ihre Filialen für das breite Publikum geöffnet hatten. Ver.di sehe darin einen Verstoß gegen das Arbeitszeitgesetz, sagte Gewerkschaftssprecher Uwe Foullong dem Blatt. Lediglich die Großbanken hätten sich am 1. Januar gesetzestreu verhalten.

Nur die Geschäftskunden hätten bedient werden dürfen

Den Banken sei lediglich erlaubt worden, ihre Filialen für Geschäftskunden zu öffnen, berichtet das Blatt. Derzeit stelle die Gewerkschaft eine Liste mit Banken zusammen. Darunter seien die Sparkassen, die Volks- und Raiffeisenbanken, sowie die Postbank. Dann werde bei den Ämtern für Arbeitsschutz Anzeige erstattet. Dem Bericht zufolge drohen Bußgelder bis zu 15.300 Euro (30.000 Mark).
(Quelle: manager-magazin.de)

So long,
Calexa

PS: Das zeigt doch nur, das die Gewerkschaften jedlichen Blick für die Relität verloren haben. Denn anstatt sich zu freuen, daß die "Volksbanken" den kleinen Mann bei der Euro-Einführung unterstützen und ihre Filialen öffnen (das das nicht allen Angestellten wirklich Recht war, habe ich selbst im eigenen Bekanntenkreis erfahren), reiten sie auf Gesetzen herum.

Ich dachte, Gewerkschaften vertreten gerade den kleinen Mann...

Achja, bevor ich mir jetzt anhören muß, wozu denn Gesetze da sind, wenn niemand sie befolgt: Es geht hier um die Frage nach dem RECHT, und das Recht ist nicht immer in einem Gesetz enthalten, wenn die Frage nach der Gerechtigkeit gestellt wird....
Antworten
H-Men:

Du sprichst von "dem kleinen Mann helfen",

 
05.01.02 11:22
aber was hat es denn dem kleinen Mann gebracht, die neuen Scheine einen Tag früher in der Hand zu halten?

MfG
Antworten
calexa:

Was ist mit der Unsicherheit?

 
05.01.02 11:56
Die war natürlich bei der Bevölkerung überhaupt nicht vorhanden. Aus diesem Grund gab es ja auch so einen Run auf die neue Währung......(Achting, Ironie!!)

So long,
Calexa
Antworten
H-Men:

Dieser Run war ein interessantes

 
05.01.02 12:12
sozio-politisches Phänomen, aber diesen Run hätte es genauso am ersten offiziellen Öffnungstag der Banken gegeben, und den Leuten die Unsicherheit zu nehmen, ist mit Sicherheit nicht Aufgabe der kleinen Bankfilialen, sondern hätte von Politik und Wirtschaft im grossen Stil vollzogen werden können und wäre deutlich günstiger gewesen, als in jeder Filiale an einem Feiertag x Mitarbeiter zu bezahlen.

MfG
Antworten
Happy End:

Um an die Geldscheine zu kommen,

 
05.01.02 12:18
musste und muss "der kleine Mann" auch nicht an den Bankschalter, sondern er konnte bzw. kann ja auch Geld am Bankautomaten abheben.

Ich werde sowieso nie verstehen, wie man sich hierfür bis zu 2 Stunden lang anstellen kann, sorry! Wäre an meiner Bank eine solche Schlange am Schalter oder Automaten gewesen - ich hätte sofort umgedreht und wäre wieder gegangen!

Gruß
Happy End
Antworten
calexa:

Es ist interessant zu lesen

 
05.01.02 12:31
wie ihr Eurer Wissen und Eure Kenntnisse auf die Masse der Bevölkerung projeziert. Dabei sollten Euch doch besonders die Wendungen an den Aktienmärkten eines besseren belehrt haben. Ihr wart, wie es mir scheint, noch nicht in einer Bank in diesen Tagen, und habt wohl nichts mitbekommen von der Unsicherheit besonders älterer Menschen, aber auch vieler jüngerer, welche mir allerdings auch unverständlich ist.

Aber ich weiß aus meinem Bekenntenkreis, das es von vielen älteren Leuten den Sparkassen hoch angerechnet wurde, daß diese am 1.1. offen hatten, und sich den Fragen gestellt haben.

So long,
Calexa
Antworten
Happy End:

Calexa,

 
05.01.02 12:39
diese Fragen hätte man auch vor oder nach dem 1.1. stellen können.
Antworten
calexa:

Dann zeigt das Interesse am 1.1.

 
05.01.02 12:45
doch nur, daß immer noch Fragen vorhanden sind. Wie dem auch sei, ich fand es gut, daß sich die Banken der Sorgen der Bevölkerung annahmen.

So long,
Calexa
Antworten
H-Men:

Es geht ja im Grunde auch nicht darum,

 
05.01.02 13:23
dass die Banken nicht am 1. hätten aufmachen sollen, aber so, wie sie es gemacht haben, haben sie gegen geltende Tarifverträge verstossen, und dafür müssen sie nun "bestraft" werden.
Calexa, wenn du das anders siehst, kannst du ja deinem Chef schonmal melden, dass du in nächster Zeit auch am Sonntag ohne weiteres arbeiten willst, er wird sich sicher freuen.
Hätten ver.di und die Banken im Vorfeld eine Regelung getroffen, hätte es nicht soweit kommen müssen, aber die Initiative hätte von den Banken kommen sollen, denn die wollten ja schliesslich eine Sonderbehandlung, die im Tarifvertrag nicht vorgesehen war.

MfG
Antworten
JOHN MILLNER:

arbeitszeitgesetz???? son schwachsinn ...

 
05.01.02 15:57
... was soll der schwachsinn???? sind die gewerkschaften total bescheuert ???? (rein rhetorische frage).   ich kanns nicht ab, wenn ein arbeiter oder angestellter nach der ersten überstunde schon nach der gewerkschaft ruft, wenn arbeit da ist, muss die erledigt werden ... schliesslich ist der kunde nicht von uns abhängig sondern wir vom kunden (ich zumindest) ... sollen froh sein, dass sie arbeit haben .... ich steh auch täglich mindestens 12 stunden in meim laden un keine sau interessierts.  
Antworten
calexa:

danke john millner

 
06.01.02 11:35
damit kann ich mir jeden weiteren Kommentar ersparen.

So long,
Calexa
Antworten
H-Men:

Wofür denn eine Polizei?

 
06.01.02 11:41
Sobald einer ein Knöllchen bekommt, schreit er gegen die Polizei. Die sollen froh sein, dass wir Strassen haben, da kann man auch fahren, wie man will.

Zusatzinfo:
Die Gewerkschaften haben die Arbeitszeitgesetze nicht gemacht, also sind die auch nicht in einem Topf zu kochen.

MfG
Antworten
SchwarzerLor.:

Ausnahmen müssen sein, trotz verbohrter Gewerks.

 
06.01.02 13:34
"Ausnahmen sind nicht immer die Bestätigung einer alten Regel; sie können auch Vorboten einer neuen sein."
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916), österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin
Antworten
hjw2:

Typisch deutsch..beliebt auch Klagen gegen

 
06.01.02 13:38
Nachbarn wegen Gartenzwerges..oder Maschendrahtzaunes..lol
Antworten
DarkKnight:

Das kommt alles vom schlechten Fraß ...

 
06.01.02 14:17
... in einem Land mit miserabler Küche, keinem Humor und jeglicher Abstinenz von feiner Erotik bleibt einem doch nichts anderes übrig, als übellaunig zu werden und jeden dahin herunterzuziehen, wo man selbst gerade vegetiert.

Ich habe übrigens am 2.1. Euro EINBEZAHLT, die Gesichter hättet Ihr mal sehen sollen .... hahaha
Antworten
unknown777:

naja bin gespannt was die gewerkschaften damit

 
06.01.02 14:23
erreichen wollen! bei erfolg werden tausende von eurostrafen fällig, die banken müssen ihr value at risk neu überdenken, neue sparmassnahmen müssen dadurch getroffen werden und schwups steht in jeder bank ein neuer geldautomat und eine arbeitskraft weniger ....

armes deutschland!  
Antworten
calexa:

@ unknown777

 
06.01.02 18:25
Seitwann denken die Gewerkschaften (respektive die verantwortlichen Personen)??? Ist mir neu...;-)

So long,
Calexa
Antworten
hjw2:

Könnte passen, DK..hehe o.T.

 
06.01.02 18:28
Antworten
taos:

Die Deutschen haben wie immer übertrieben.

 
06.01.02 19:04
Kein Mensch brauchte am 1.1.2002 Euros. Die Panik ist absolut unnötig, da die Umstellung auch langsamer erfolgen kann. Die nationalen Währungen werden einfach aus dem Markt genommen. In Italien stand zumindest bis gestern noch an fast alle Tankstellen der Preis in Lire. In Frankreich wird locker mit France gezahlt und in kleinen Läden bekommt man auch France zurück.

Trotzdem sehe ich es als eine nette Geste von den Banken, am 1.1 einen Wechselservice zu bieten. Als blöd empfinde ich es wen sich die Mitarbeiter darüber aufregen. Wir haben nicht jeden Tag eine Währungsumstellung. Die Mitarbeiter, die sich aufregen, sollte man durch Automaten ersetzen.

Ein schönes neues Jahr und viele Euros wünscht Euch

Taos
Antworten
H-Men:

Wer denkt, dass Gewerkschaften nicht denken,

 
06.01.02 19:13
denkt nicht!!!!

Ich finde es übrigens auch, dass der Euro am 2. gereicht hätte.

Ich finde es korekt, wenn sich die Beschäftigten der Banken beschweren, denn so eine Aktion hätte nur auf freiwilliger Basis und mit Lohnanreiz durchgeführt werden sollen.

MfG
Antworten
calexa:

ah, ein Freund der Gewerkschaften...*g* o.T.

 
07.01.02 01:26
Antworten
H-Men:

Was heisst denn da

 
07.01.02 17:46
"Freund der Gewerkschaften"
Ich finde es halt oft richtig, was sie machen, auch wenn ich dir Art und Weise nicht immer verstehe.
Antworten
calexa:

Sie vertreten ihre Mitglieder

 
07.01.02 17:52
die in der Mehrzahl aus den "einfachen" Leuten bestehen (ist in keinester Weise abwertend gemeint).

Es wäre nur nicht schlecht, wenn sie ein bißchen mehr Augenmaß für die wirtschaftliche Situation beweisen würden.

So long,
Calexa
Antworten
Brummer:

Die Bank-Gewerkschaftler haben den Blick fürs

 
07.01.02 17:58
wesentliche verloren. Von den "einfachen" Kassiererinnen hat man jedenfalls
nichts gehört und die musten auch die neuen Kassenprogamme usw. nach Feier-
abend prüfen.

Gruß Brummer
Antworten
H-Men:

Wenn die Leute, die in der

 
07.01.02 17:59
Wirtschaft sitzen ein Händchen hätten, wäre die Arbeit der Gewerkschaften auch leichter.
Ausserdem hat die Gewerkschaft in den vergangenen Jahren oftmals Nullrunden hingenommen, um damit eine Zusage zu erwirken, dass mehr Leute eingestellt werden.
Da die Arbeitgeber diese Zusage allerdings kein bisschen umgesetzt haben, ist es jetzt wieder Zeit für höhere Lohnforderungen, denn warum sollen sich die arbeitgeber diese Differenz in die Tasche stecken?

MfG
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht 1 2 WeiterWeiter

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--