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Kion Group


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Kion Group AG 41,855 € +4,40% Perf. seit Threadbeginn:   +28,79%
 
Goldäderchen:

KION GROUP AG bestätigt Zahlen 2024 /Prognose 2025

 
27.02.25 07:46

www.it-times.de/news/...r-anstieg-der-profitabilitaet-168799/
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Highländer49:

Kion

 
27.02.25 14:11
Der Gabelstaplerhersteller Kion richtet sich angesichts eines verschärften Wettbewerbs auf weniger operativen Gewinn im laufenden Jahr ein. Und auch die Nachfrage nach günstigerer Lagertechnik überschattet die Aussichten des Frankfurter für 2025. Die Prognose spiegele ein "Brückenjahr" im Stapler-Geschäft wider, erklärte das Management um Konzernchef Rob Smith in einer Mitteilung vom Donnerstag. Analysten hatten jedoch teils Schlimmeres erwartet. Die Aktie kletterte als Reaktion auf die Nachrichten deutlich aufwärts.

Das Papier war am frühen Nachmittag mit plus 3,5 Prozent auf 41,87 Euro weit vorn im MDax . Das Plus seit Jahresbeginn vergrößert sich damit auf etwa ein Drittel. Der Kurs erreichte zwischenzeitlich auch ein Hoch seit Juni 2024. Kion hatte bereits vor zwei Wochen vorläufige Zahlen für 2024 vorgelegt. Diese wurden nun bestätigt.

Für 2025 strebt der Kion-Vorstand ein um Sondereffekte bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebit) von 720 bis 870 Millionen Euro an. Das wären selbst im besten Fall 5 Prozent weniger als 2024. Analysten, die im Auftrag des Unternehmens befragt worden waren, erwarteten mit im Schnitt prognostizierten 781 Millionen Euro ebenfalls einen Gewinnrückgang. Beim Umsatz prognostiziert der Vorstand 2025 einen Wert von 10,9 bis 11,7 Milliarden Euro, nach 11,5 Milliarden Euro 2024.

Analysten zeigten sich von den vom Management ausgegeben Finanzzielen positiv überrascht: Die Prognose für 2025 liege beim operativen Ergebnis und dem freien Barmittelzufluss, bezogen auf die Mitte der jeweiligen Zielspannen, etwas höher als erwartet, notierte etwa Jefferies-Experte Lucas Ferhani. Die Dividende indes liege leicht unter der Konsensschätzung.
https://www.ariva.de/news/...-2025-als-brueckenjahr-eckdaten-11551948
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Goldäderchen:

Präsentation des digitalen Zwillings

 
19.03.25 10:37
nach der LOGIMAT in Stuttgart nun auch in San Jose Kalifornien US

www.it-times.de/news/...r-gtc-in-san-jose-kalifornien-169251/
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Highländer49:

Kion

 
30.04.25 13:04
Die Pressemitteilung zu den neuen Zahlen sind da.
www.kiongroup.com/de/News-Stories/Pressemitteilungen/
Seid Ihr mit dem Ergebnis zufrieden?
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Highländer49:

Kion

 
30.04.25 18:16
Die Nachfrageschwäche aus dem Vorjahr und der Trend zu günstigeren Gabelstaplern haben Kion im ersten Quartal weniger stark belastet als befürchtet. Zugleich zog der Auftragseingang an. Das Management geht auch deshalb davon aus, seine Jahresziele zu erreichen, sofern sich das gesamtwirtschaftliche Umfeld nicht weiter eintrübt.

Die im MDax notierte Kion-Aktie legte zunächst zu. Ihr Kurs drehte aber im Laufe des Tages mit dem Gesamtmarkt ins Minus, bis nachmittags Aussagen des Managements Anleger wieder überzeugten, vermehrt zuzugreifen.

Konzernchef Rob Smith und Finanzchef Christian Harm erläuterten in einer Telefonkonferenz mit Analysten, wie sich der Konzern auf die unter US-Präsident Donald Trump eingeleitete Handelspolitik vorbereitet habe. So habe Kion ursprünglich aus der Corona-Zeit stammende Klauseln in die Verträge aufgenommen, um möglicherweise nun entstehende Kosten an die Kunden weitergeben zu können. "Wir produzieren lokal für den lokalen Markt und lokal für den globalen Markt und gehen agil mit der dynamischen Zollsituation um", hieß es zudem von Smith bereits in der am Morgen verschickten Mitteilung.

Die Kion-Aktie pendelte im Tagesverlauf immer wieder leicht zwischen Gewinn- und Verlustzone. Am Vormittag war ihr Kurs auf das höchste Niveau seit fast einem Monat gestiegen. Bis Mitte März lief es zunächst gut, bevor im Zuge der US-Zolldebatte eine Schwächephase eintrat, aus deren Tief der Kurs momentan wieder ein Stück herauskommt. Seit Jahresbeginn hat die Aktie um mehr als 10 Prozent zugelegt.

Der eskalierende internationale Handelskonflikt habe potenziell negative Auswirkungen auf die Märkte und die Wertschöpfungskette von Kion, teilte der Lagerlogistik-Spezialist am Mittwoch in Frankfurt mit. Konzernchef Smith sieht den Konzern aber gut aufgestellt für sich verändernde geopolitische Szenarien: "Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht", sagte er laut Mitteilung. Die Kapazitäten in den Regionen Nordamerika und Asien-Pazifik seien ausgebaut worden.

In den ersten drei Monaten des Jahres stieg der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro. Zugleich sank der Umsatz leicht auf rund 2,8 Milliarden Euro. Davon blieben als bereinigter Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) knapp 196 Millionen Euro und damit fast 14 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die Ergebnisse lagen dabei etwas über den durchschnittlichen Schätzungen von Analysten.

Unter dem Strich stand wie erwartet ein Verlust von fast 47 Millionen Euro. Hier schlugen sich die einmaligen Aufwendungen für das im Februar eingeläutete Sparprogramm nieder. Mit über 190 Millionen Euro verbuchte Kion im ersten Quartal bereits den Großteil der Aufwendungen, die sich dieses Jahr auf 240 bis 260 Millionen Euro belaufen sollen. Ab 2026 sollen die Maßnahmen jährlich zwischen 140 und 160 Millionen Euro einsparen.

"Wir befinden uns beim Sparprogramm zu 100 Prozent im Zeitplan", sagte Finanzchef Harm in der Telefonkonferenz. Die bereits angefallenen Kosten belasteten im ersten Quartal auch den freien Barmittelzufluss, der sich auf knapp 30 Millionen Euro mehr als halbierte.

Analyst Lucas Ferhani vom Investmenthaus Jefferies sprach von starken Ergebnissen, wobei beide Geschäftsfelder von Kion die Erwartungen übertroffen hätten. Vor allem der Ergebnisrückgang im Stapler-Geschäft sei weniger heftig ausgefallen als befürchtet.

In seinem angestammten Geschäft mit Staplern und Lagertechnik belastet Kion seit geraumer Zeit, dass die Kunden vermehrt Maschinen und Geräten aus dem günstigeren Einstiegssegment nachfragen. Dies kommt zudem der Konkurrenz aus China zugute. Der Wettbewerb habe 2024 zu Preissenkungen geführt, teilte Kion mit. Laut Bernstein-Analyst Philippe Lorrain ist es das erste Mal, dass die Frankfurter die Preissenkungen selbst erwähnen.

Derweil kommt das Geschäft mit Automationstechnik und -software nach einigen problembehafteten Jahren allmählich aus der Krise. Die Profitabilität verbesserte sich auch im ersten Quartal und soll das auch weiterhin tun, etwa durch das Abwickeln unprofitabler Altprojekte.

Kion bietet in dem Geschäftsbereich beispielsweise Sortiersysteme und solche zum Bestücken von Paletten an. Abgesehen von internen Problemen seitens Kion hatten sich Kunden in den vergangenen Jahren zurückgehalten. Dies lag auch an den höheren Zinsen, die Anschaffungen auf Pump teurer machten.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

Kion

 
30.07.25 11:49
Das zweite Quartal des Gabelstapler-Herstellers Kion ist durchwachsen ausgefallen. Während Umsatz und Profitabilität etwas hinter den Markterwartungen zurückblieben, konnten die Frankfurter sich über überraschend viele Aufträge freuen. Dabei verzeichnete das lange Zeit kränkelnde Geschäft mit Lagertechnik und Lieferkettenlösungen in den drei Monaten bis Ende Juni einen Rekordauftragseingang, wie das Unternehmen am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Der im MDax gelistete Konzern bestätigte seine Jahresprognose. Der Aktienkurs gab dennoch nach.
Während Analysten die verfehlten Erwartungen bei Umsatz und operativem Gewinn nicht so kritisch sahen, waren die Anleger enttäuscht. Die Aktie verlor gut zwei Prozent auf 51,10 Euro. Sie bewegt sich damit weiterhin in dem Korridor der vergangenen Wochen. Zuvor hatte sie sich wieder aufwärts gearbeitet, ausgehend vom im April erreichten Tief angesichts des Zoll-Schocks. Seit Jahresbeginn steht momentan ein Kurszuwachs von rund 60 Prozent zu Buche.

Er sei nicht allzu besorgt angesichts der unterschrittenen Umsatz- und Gewinnerwartungen, notierte Bernstein-Analyst Philippe Lorrain. Die Gründe dafür lägen schließlich nicht nur im Tagesgeschäft, sondern auch an Verwaltungs- und Bilanzierungseffekten. Sein Kollege Akash Gupta von JPMorgan verwies zudem auf Gegenwind durch Währungseffekte.

Gupta merkte stattdessen lobend an, dass Kion die zuvor gestiegenen Erwartungen nun nochmal deutlich übertroffen habe. Dies sei ein wichtiger positiver Aspekt im Quartalsbericht und unterstütze die Erholung des Marktes für Lagerautomatisierung. Die Markterwartungen an den Auftragseingang waren gestiegen, nachdem Kion vor einigen Wochen gegenüber Analysten eine starke Nachfrage signalisiert hatte.

Der Auftragseingang von Kion stieg im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um fast ein Drittel auf 3,5 Milliarden Euro. Der Umsatz sank derweil um knapp 6 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro, was Kion mit der zu Jahresbeginn noch schleppenden Auftragslage begründete.
Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) ging um 14 Prozent auf 189 Millionen Euro zurück. Auf die Aktionäre entfiel mit 94 Millionen Euro über ein Drittel mehr an Gewinn, was an geringeren Zins- und Steuerzahlungen lag.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

Kion

 
30.10.25 10:25
Hier die Pressemitteilung zu den neusten Zahlen:
www.kiongroup.com/de/News-Stories/Pressemitteilungen/
Seid Ih mit dem Ergebnis zufrieden?
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Chaecka:

Und tschüss!

 
03.11.25 09:28
Zuletzt war mir der Aufschwung doch etwas rasant.
Man darf ja nicht vergessen, dass KION ein zyklischer Wert ist und einige wichtige Märkte von KION in der Rezession stecken. Dazu kommt der Makel eines "chinesischen Herstellers", der in der Händlerbrache durchaus kritisch gesehen wird.
Über 62 Euro sind ein guter Preis, damit bin ich zufrieden.

Allen anderen weiter viel Erfolg.
(Verkleinert auf 50%) vergrößern
Kion Group 1500633
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Highländer49:

Kion

 
03.11.25 10:27
Nach dem Anstieg über die runde Marke von 60 Euro am Freitag haben die Aktien von Kion die Gewinne am Montag ausgebaut. Nach einem positiven Kommentar von JPMorgan ging es in der Spitze um 3,2 Prozent auf 63,45 Euro nach oben auf ein weiteres Hoch seit dem Frühjahr 2022. Zuletzt betrug das Kursplus noch 2,7 Prozent.
https://www.ariva.de/aktien/kion-group-ag-aktie/...organ-rsf-11804730
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Highländer49:

Kion

 
05.12.25 14:23
Kion und Jungheinrich haben am Freitag geschwächelt. Erstere hatten tags zuvor nach 110 Prozent Jahresplus bei 67 Euro einen Höchststand seit März 2022 erreicht. Nun kamen sie zeitweise auf 64,35 Euro zurück. Jungheinrich liegen mit 34,26 Euro derweil meilenweit entfernt von ihrem Jahreshoch bei fast 43 Euro aus dem Juli. Auch sie schlagen sich mit einem Plus von einem Drittel 2025 aber besser als der MDax .
Analyst Martin Wilkie von der Citigroup (Citigroup Aktie) strich am Morgen seine Kaufempfehlung für Kion nach der satten Verdopplung. Die Rally sei getrieben von der Aussicht auf eine Erholung der deutschen Industrieproduktion und mehr Optimismus hinsichtlich global steigender Investitionen in den Warenlagerbereich.

Die Bewertung der Kion-Aktie sei zwar "nur" zurück im historischen Normbereich, so Wilkie. Eine Rückkehr auf das Niveau des Onlinehandels-Booms 2020/21 zu Corona-Zeiten hält er allerdings für unwahrscheinlich. Auch sein erhöhtes Kursziel von 68 Euro wurde von den Aktien bereits fast ausgereizt.

Quelle: dpa-AFX Broker
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Highländer49:

Kion

 
27.02.26 10:10
Die Kion-Aktie brach bei der Bekanntgabe der Geschäftszahlen am 26. Februar um rund -10% ein. Am Freitag erholt sie sich aktuell leicht und steht bei 57 €. Damit liegt sie immer noch auf dem Niveau von April 2022. Sind das wieder günstige Einstiegskurse?
www.finanznachrichten.de/...resanfang-jetzt-zugreifen-486.htm
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Pantera:

Absturz

 
02.04.26 14:55
Die Aktien von KION GROUP sind am Donnerstag nach einem Analysten-Briefing für die anstehenden Quartalszahlen relativ stark unter Druck geraten. Am Morgen schon mit dem Markt schwach gestartet, weiteten die Titel des Lagerausrüsters ihr Minus auf zuletzt 7,28 Prozent auf 42,54 Euro aus. Davon im Mitleidenschaft gezogen wurden auch die Anteile des Konkurrenten Jungheinrich, die zuletzt 5,47 Prozent auf 25,90 Euro verloren.
Kritisch gesehen wurden Aussagen zur Gabelstapler-Sparte ITS, in der sich rückläufige Auftragseingänge abzeichneten. Wie Akash Gupta von JPMorgan schrieb, erwartet das Unternehmen zwar keine direkten Auswirkungen des Iran-Krieges auf die Lieferketten, berücksichtigt aber eine schwächere Nachfrage - und dies hauptsächlich im Geschäftsbereich ITS. Dort sind nach Unternehmensangaben Auswirkungen des Iran-Krieges möglich, wenngleich sie insgesamt in einem begrenzten Rahmen bleiben sollten. Der Ausblick wirke vor diesem Hintergrund nicht mehr ganz so konservativ wie zuletzt gedacht.
Antworten
Silkarha144:

Zahlen

 
24.04.26 11:47
werden gut sein ....
Antworten
Silkarha144:

ja

 
30.04.26 08:41
besser als ich dachte... long
Antworten
Highländer49:

Kion

 
17.06.26 10:18
Die Kion-Aktie befindet sich seit ihrem Jahreshoch bei rund 70 € in einem anhaltenden Abwärtstrend. Am Mittwoch gewinnt sie leicht und steht aktuell bei 41,20 € und hat damit deutlich an Wert verloren. Für Anleger stellt sich die Frage: Bietet das aktuelle Kursniveau bereits eine attraktive Einstiegschance oder ist weitere Vorsicht angebracht?
www.finanznachrichten.de/...teigen-oder-noch-abwarten-486.htm
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MrTrillion3:

DE000KGX8881 - Kion Group

 
06.07.26 20:58

KION ist ein etablierter Intralogistik-Konzern: Gabelstapler, Lagertechnik, Flottenservice, Leasing, Automatisierung und Dematic-Warehouse-Solutions. Die Aktie notierte zuletzt bei etwa 43,8 € auf Xetra; bei 131,2 Mio. Aktien ergibt das grob 5,7–5,8 Mrd. € Marktkapitalisierung. Die Aktie ist im MDAX, ISIN DE000KGX8881. (Yahoo Finance)

Fundamental war 2025 durchwachsen, aber nicht schlecht. Der Auftragseingang stieg deutlich auf 11,705 Mrd. €, der Umsatz sank leicht auf 11,297 Mrd. €, das bereinigte EBIT fiel auf 788,6 Mio. €, die bereinigte EBIT-Marge auf 7,0 %, der Free Cashflow blieb mit 709,5 Mio. € stark. Der Nettogewinn lag bei 240,5 Mio. €, EPS bei 1,75 €, die Dividende für 2025 bei 0,62 € je Aktie. (EQS News)

Q1 2026 zeigt operative Stabilisierung: Umsatz 2,771 Mrd. €, bereinigtes EBIT 205,2 Mio. €, Marge 7,4 %, Auftragseingang +10,3 %, Free Cashflow 47 Mio. €, Nettoverschuldung nur 587 Mio. €. Das ist bilanziell ordentlich; KION ist nicht übermäßig verschuldet, jedenfalls nicht auf Basis der gemeldeten Nettofinanzverschuldung. (reports.kiongroup.com)

Für 2026 erwartet KION selbst 11,4–12,3 Mrd. € Umsatz, 850–1.040 Mio. € bereinigtes EBIT, 430–570 Mio. € Free Cashflow und ROCE von 8,3–9,7 %. Diese Guidance ist positiv, aber ausdrücklich abhängig davon, dass geopolitische Risiken, Lieferketten, Energie-/Transportkosten und Investitionszurückhaltung nicht stärker eskalieren. (reports.kiongroup.com)

Die Bewertung wirkt auf den ersten Blick moderat. Bei rund 43,8 € liegt das KGV auf 2025er EPS zwar bei ca. 25, aber 2025 war durch Sonder-/Effizienzthemen belastet. Relevanter ist die Erholung: Wenn KION 2026/2027 wieder deutlich über 3 € EPS kommt, wäre das Bewertungsniveau eher im Bereich 12–15x Gewinn. Auf Free-Cashflow-Basis sieht KION sogar günstiger aus, weil 2025 rund 709 Mio. € FCF erwirtschaftet wurden. Das Problem: Dieser Cashflow ist zyklisch und nicht jedes Jahr linear fortschreibbar.

Die Analystenziele liegen klar über dem aktuellen Kurs: Investing.com nennt 15 Analysten, Durchschnittsziel 57,67 €, Spanne 42–76 €, Konsens „Buy“ mit 10 Kaufen und 5 Halten. TipRanks liegt ähnlich bei rund 58,25 € Durchschnittsziel, Spanne 45–76 €. (Investing.com)

Meine Einordnung der Kursziele: konservativ 42–45 €, falls die Margenerholung stockt oder der Zyklus kippt; fairer Basiswert 55–60 €, wenn 2026er Guidance erreicht wird; bullisches Ziel 70–80 €, wenn Dematic/Intelligent Automation Solutions nachhaltig bessere Margen liefert und KION wieder Richtung zweistellige Konzern-EBIT-Marge kommt. Unter 40 € würde ich die Aktie fundamental interessanter finden; bei 43–44 € ist sie kaufbar, aber nicht spottbillig.

Die nächsten 5–15 Jahre hängen an drei großen Trends: Automatisierung von Lagern, Elektrifizierung von Flurförderzeugen und Service-/Lifecycle-Geschäft. Diese Trends sind real. KION selbst nennt Automatisierung, Nachhaltigkeit, Elektrifizierung, Serviceausbau und cross-segment automation als strategische Schwerpunkte. (reports.kiongroup.com)

Der größte Hebel liegt bei Intelligent Automation Solutions, ehemals Supply Chain Solutions. 2025 stieg dort der Auftragseingang stark; Q1 2026 verbesserte sich das bereinigte EBIT ebenfalls. Wenn KION Dematic dauerhaft mit besseren Projektmargen, weniger Altlasten und mehr Serviceanteil führt, kann der Markt die Aktie höher bewerten. (EQS News)

Die Risiken sind aber erheblich: KION bleibt zyklisch, abhängig von Investitionsbudgets, Industrieproduktion, E-Commerce-Capex, Zinsen und Lieferketten. Dematic-Projektgeschäft ist margenanfälliger als klassischer Service. Chinesische Wettbewerber, Preisdruck bei Staplern, Automatisierungsprojekte mit Ausführungsrisiken und geopolitische Kostenrisiken sind keine Nebensachen. Dazu kommt: Die Aktie hat schon einmal hohe Erwartungen eingepreist und dann stark korrigiert.

Mein Gesamturteil: Die Aktie bietet auf heutigem Niveau ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis, wenn man zyklische Schwankungen aushält. Entscheidend ist, ob KION ab 2026 wieder Richtung 8–9 % Konzern-EBIT-Marge kommt und mittelfristig die Automatisierungssparte profitabler skaliert. Gelingt das, sind 60–70 € realistisch. Misslingt es, bleibt die Aktie wahrscheinlich ein zyklischer 40–50-€-Wert.

Antworten
Highländer49:

Kion

 
07.07.26 11:05
Die Kion -Aktie dürfte am Dienstag dank einer optimistischen Einschätzung der US-Bank Morgan Stanley ihren Ende Juni gestarteten Erholungslauf fortsetzen. Auf Tradegate wurde das Papier des Gabelstaplerherstellers und Lagertechnikspezialisten knapp 5 Prozent höher zu 45,90 Euro gehandelt. Damit wäre nach den zuletzt übersprungenen charttechnischen Widerständen in Form der 21- und der 50-Tage-Linien auch die 90-Tage-Linie bei um die 44,60 Euro überwunden
Analyst Max Yates hob das Kursziel für die Kion-Aktie von 48 auf 62 Euro an und stufte das im MDax notierte Papier von "Equal-weight" auf "Overweight" hoch. Mit dem neuen Ziel sieht er, bezogen auf den Schlusskurs des Vortages, nun ein Potenzial von 41 Prozent. Das höchste Kursziel unter den rund 20 von Bloomberg ausgewerteten Analysehäusern hat indes JPMorgan mit 76 Euro.

Quelle: dpa-AFX Broker
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