Ach, so hattest du es gemeint, dann ist es schon richtig.
Ein Unternehmen der ein gezeichnetes Kapital von 10000 Aktien hat, macht ein Verlust von 50000€ was natürlich dann 5€/Aktie entspricht. Ist völlig korrekt, hatte es anders verstanden!
Und mit der Auflösung meiner Frage hast du auch Recht. Ein Unternehmen der eine Schwarze Null als Ergenis schreibt, hat ein KGV von UNDEFENIERBAR.
Viele hätten unendlich gesagt, dies würde bedeuten x geteilt 0 = unendlich, folglich wäre 2 geteilt 0 = unendlich und 3 geteilt 0 = undendlich, daraus resultiert 2=3 !!!
Und wie dies mit negative KGV's aussieht ist klar. Nehmen wir nochmal ein Aktienkurs von 120€ an. und das Unternehmen würde 1999 ein Verlust von 2€/Aktie machen, im Jahr 2000 ein Verlust von 0,3€/Aktien, in 2001 würde ein Gewinn von 2€/Aktie erwartet und im Jahr 2002 ein Gewinn von 6€.
KGV 1999 = -60
KGV 2000 = -400
Dies würde bedeuten, dass ein KGV von -400 besser als ein KGV von -60 ist!
Und dies ist in der Tat so, ziehlich verwirrend, oder?
Daher wird man im Normalfall, ein Negatives KGV als "Negatives KGV" bezeichnen ohne eine Angabe über die Grösse des KGV zu machen.
Wichtig bei ein Unternehmen der noch rote Zahlen schreibt, sind die Aussichten auf zukünftige Gewinne und die würden in unserem Beispiel so aussehen:
KGV 2001 = 60
KGV 2002 = 20
Würde ich diese Aktie heute kafen und würden sich die Gewinne wie geschätzt entwickeln, dann hätte ich im Jahr 2002 eine Aktie die, wenn der Branchendurchschnitt bei einem KGV von 40 ist, günstig bewertet wäre.
mfG: Speculator