hier geht ja die Post ab!! 5,659
weiter so :)
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Die Zahlen sind wirklich super (wie ja bereits auf der HV avisiert) und wenn die Ad-Hoc Mitteilung nicht so "negativ" formuliert wäre, läge der Kurs schon deutlich höher. Man hat wirklich das Gefühl, der Vorstand will die "Öffentlichkeit" aus der Aktie raus halten.
Man hätte die Ad-Hoc auch anders (viel positiver) formulieren können:
- Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 3.058 Mio. im 1 Hj. 2010 entspricht Steigerung von 60% gegenüber 1 Hj. 2009
- Verlustvortrag komplett aufgebraucht und ab 2011 (für das Jahr 2010) voraussichtlich Aufnahme einer Dividendenzahlung
- Steuerquote in 1Hj 2010 bei 33% verglichen mit 9% im Vorjahr
- Eigenkapital (und Eigenkapitalersatz) per 30.06.2010 bei knapp 20 Mio, entspricht ca. 6,40 pro Aktie
- etc. etc.
So, ich habe die Bekanntgabe der Zahlen genutzt, um auszusteigen.
Das Unternehmen mag fundamental gut da stehen. Jedoch sind die Umsätze einfach zu gering um hier wirklich eine entscheidende Kursentwicklung auszulösen. Es ist wie schon seit über einem Jahr immer das gleiche Schauspiel: Die Veröffentlichung der Q-Zahlen löst eine kurzfristige Kurssteigerung aus. Die geringen Umsätze sorgen anschließend dann dafür, dass diese Kurse nicht gehalten werden. Wir stehen wieder 4,85 im Bid, eine nachhaltige Kurserholung sieht anders aus. Wer Zeit hat, und eine geringe Volatilität bei einem Papier bevorzugt mag hier richtig aufgehoben sein. Ich sehe bei anderen Papieren mehr Potential.
Im Bid sind wir bei 5,10, aber selbst wenn wir wieder unter 5 wären, ich habe L&S gekauft, weil mich die (Fundamental)Daten überzeugt haben und daran hat sich bis jetzt nichts geändert.
Ich Reise hier weiter...
Wertpapierfirmen erheben Musterklage gegen EdW
Mit Unterstützung von 21 weiteren Wertpapierfirmen hat die Ceros Broker Service AG, Frankfurt am Main, Anfang Juli eine Musterklage vor dem Verwaltungsgericht Berlin gegen die Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) erhoben. In dem Prozess soll geklärt werden, ob die Geschäfte der 2005 in die Insolvenz gegangenen Phoenix Kapitaldienst GmbH, die mit einem Schneeballsystem Anleger um mehrere Hundert Millionen Euro gebracht hatte, überhaupt der Anlegerentschädigung nach dem Einlangensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz (ESEAG) unterliegen. Falls nicht dürfte die EdW hierfür keine Jahres- bzw. Sonderbeiträgen der ihr angeschlossenen Institute verwenden. Der Musterklage liegt ein Rechtsgutachten zugrunde, welches das Centrum für Europarecht der Universität Passau unter der Leitung des Europarechtlers Prof. Dr. Michael Schweitzer erstellt hat. Nach den Ergebnissen des Gutachtens war das an fast 30.000 Anleger vertriebene Anlageprodukt „Phoenix Managed Account“ (PMA) keine Wertpapierdienstleistung im Sinne der EU-Wertpapierdienstleistungsrichtlinie 93/22/EWG und der Anlegerschutzrichtlinie 97/9EG. Da der deutsche Gesetzgeber diese Richtlinien „eins-zu-eins“ umgesetzt hat, waren sie damit auch nicht vom Kreditwesengesetz (KWG) und vom ESEAG erfasst. Vielmehr unterlag das PMA als so genannter „Organismus für gemeinsame Anlagen“ dem System des europäischen Investmentrechts. Soweit in diesem System bestimmte Publikumsfonds schon durch die so genannte OGAW-Richtlinie 85/611/EWG harmonisiert sind, werden Anleger durch das Depotbankprinzip geschützt. Risikoreichere Fonds wie das PMA sollten nach dem Konzept des europäischen Investmentrechts gar nicht harmonisiert werden und nicht grenzüberschreitend vertrieben werden. Dies haben bislang die deutschen Aufsichtsbehörden, die EdW und auch die Verwaltungsgerichte für das PMA – nach Ansicht der Kläger – fälschlicherweise nicht nachvollzogen. Die Wertpapierfirmen wollen diese fehlerhafte Praxis im Rahmen des Musterprozesses korrigieren lassen. Ein Erfolg der Klage heisst jedoch nicht, dass die PMA-Anleger leer ausgehen. Die Gerichte werden zu prüfen haben, ob nicht das langjährige behördliche Fehlverhalten bei Anlegern ein falsches Vertrauen in den Anlegerschutz geweckt und so einen europäischen beziehungsweise nationalen Staatshaftungsanspruch ausgelöst hat.
Und seit Tagen täglich ein Umsatz von ca 5000 bis 10000 Aktien am Tag. Scheint, daß nach dem Vorstand jetzt auch die Kleinanleger nachlegen bzw aufspringen. Seit dem ich dabei bin, habe ich so ein volles Orderbuch hier noch nicht gesehen.
Ich hätte ja fast befürchtet, dass es wie in den letzten Monaten stagniert, im Prinzip wie Nordmann es befürchtet hat, aber schön zu sehen dass dem nicht so ist und es weiter AUFWÄRTS geht :-) theoretisch ist ja noch Luft bis in die Puppen.
Mal schaun wo wir noch hintreiben. Selbst das Niveau halten fände ich schon super...
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| Wertung | Antworten | Thema | Verfasser | letzter Verfasser | letzter Beitrag | |
| 51 | 9.887 | KGV 3,6 - Lang&Schwarz ab heute handelbar | Triade | lerchengrund | 17:58 | |
| 11 | 2.676 | Lang+Schwarz nach der Kapitalmaßnahme | HSK04 | VerlustExperte | 19.12.25 05:37 | |
| 11 | 105 | Lang & Schwarz WKN 645932 | PrivateEquity | lerchengrund | 14.11.25 07:24 | |
| 7 | L&S mit Volldampf Richtung HV | Aktien Lord | hobbytrader79 | 13.07.18 07:51 |