Noch mehr Schrott aufkaufen als ursprünglich zugegeben
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Simulationen die noch nie was taugten und taugen werden
Laut FAZ gibt es auch schon Berechnungen für Szenarien größerer Ankäufe, bei Maßnahmen im Umfang von mehr als 1 Billion Euro könne die Inflationsrate demnach um 0,2 bis 0,8 Prozentpunkte steigen. Da die Inflation bereits auf einem Fünf-Jahres-Tief liegt und nun durch den Einbruch der Ölpreise weiter gedämpft wird, bleibt der Druck auf die Währungshüter bestehen, eine solche Ausweitung der Impulse zu erwägen.
Und darum geht es dann letztendlich
Wie die FAZ am Freitag vorab aus ihrer Samstagsausgabe berichtete, könnte die EZB besonders riskante Papiere aus Krisenstaaten überproportional kaufen. Ursprünglich hatte EZB-Vizepräsident Vitor Constancio vorgeschlagen, Staatsanleihen aller Euro-Länder entsprechend der EZB-Kapitalquoten der Euro-Länder zu kaufen. Dies hätte geheißen, dass am meisten deutsche Anleihen, dann französische und an dritten Stelle italienische Staatsanleihen gekauft würden. Im EZB-Rat habe es aber vermehrt Stimmen gegeben, die für eine Konzentration auf Papiere mit höheren Risikoaufschlägen gegenüber deutschen Bundesanleihen plädieren. Das hieße, dass die Zentralbank den größten Anteil an italienischen Papieren kaufen würde, die höhere Zinsen, aber wegen der hohen Verschuldung und Wirtschaftskrise Italiens auch ein größeres Risiko tragen.
Ein Italiener an der EURO -Notenpresse macht dasselbe wie früher in Italien mit denselben scheinheiligen Begründungen und Lügen.
Der niedrige Ölpreis ist bereits ein viel besseres und nebenwirkungsärmeres Konjunkturprogramm als jedes fragliche inflationäre EZB -Strohfeuer zur Inflationierung, das nur Werte vernichtet und die Leute verleitet, Unsinn zu kaufen, statt nachhaltig zu investieren. Und zu schrottigen EZB Bilanzen führen wird, die weiteren Erpressungen Tür und Tor öffnet (man kann wegen Haftung nicht mehr zurück)
Warum wartet man nicht erstmal die Wirkung des billigen Ölps ab, bevor man wieder
einen irreversiblen und fragwürdigen Schritt tut, der Regierungen weiterhin die Reformunfähigkeit beim Arbeitsmarkt gestattet?