KarstadtQuelle will nach einem Pressebericht in den Pharmahandel einsteigen. Europas größter Warenhaus- und Versandhandelskonzern prüfe die Übernahme der Internet-Apotheke Docmorris. Sollte dies gelingen, müssen sich Deutschlands Apotheker auf einen heißen Tanz einstellen.
Berlin - KarstadtQuelle erwägt einem Zeitungsbericht zufolge den Einstieg bei der Internet-Apotheke Docmorris. Bislang seien die Verhandlungen aber an den zu hohen Preisvorstellungen der Risikokapitalgesellschaften 3i und Technonord gescheitert, die ihre Zweidrittelbeteiligung an Docmorris abstoßen wollten, berichtete das "Handelsblatt" am Dienstag unter Berufung auf Unternehmenskreise.
Insider schätzten den geforderten Kaufpreis auf 30 bis 60 Millionen Euro. Offiziell habe KarstadtQuelle allerdings erklärt, man habe an Docmorris derzeit kein Interesse, hieß es in dem Bericht.
Dem Zeitungsbericht zufolge befindet sich Docmorris, das durch den Firmensitz in den Niederlanden die deutsche Preisbindung für rezeptpflichtige Medikamente umgeht, schon länger auf der Suche nach einem neuen Eigentümer. Sollte KarstadtQuelle die Internet-Apotheke tatsächlich unter eigene Kontrolle bringen, müssten sich die Apotheker in Deutschland auf einen harten Preiswettbewerb gefasst machen, schreibt das Blatt weiter. Schon jetzt unterbiete Docmorris die deutschen Arzneimittelpreise mit kräftigen Rabatten. Klagen des Deutschen Apothekerverbandes verliefen bislang im Sande. Erst vor einem halben Jahr hatte der Europäische Gerichtshof den Internethandel mit Medikamenten für rechtmäßig erklärt.
Nach drastischen Geschäftseinbußen im vergangenen Jahr und Umsatzrückgängen auch Anfang 2004 hatte KarstadtQuelle einen umfassenden Konzernumbau gestartet und im März angekündigt, ganze Bereiche auszulagern und sich notfalls von ihnen zu trennen. Auch Filialschließungen wurden nicht mehr ausgeschlossen.
www.manager-magazin.de/ebusiness/artikel/0,2828,294219,00.html
Berlin - KarstadtQuelle erwägt einem Zeitungsbericht zufolge den Einstieg bei der Internet-Apotheke Docmorris. Bislang seien die Verhandlungen aber an den zu hohen Preisvorstellungen der Risikokapitalgesellschaften 3i und Technonord gescheitert, die ihre Zweidrittelbeteiligung an Docmorris abstoßen wollten, berichtete das "Handelsblatt" am Dienstag unter Berufung auf Unternehmenskreise.
Insider schätzten den geforderten Kaufpreis auf 30 bis 60 Millionen Euro. Offiziell habe KarstadtQuelle allerdings erklärt, man habe an Docmorris derzeit kein Interesse, hieß es in dem Bericht.
Dem Zeitungsbericht zufolge befindet sich Docmorris, das durch den Firmensitz in den Niederlanden die deutsche Preisbindung für rezeptpflichtige Medikamente umgeht, schon länger auf der Suche nach einem neuen Eigentümer. Sollte KarstadtQuelle die Internet-Apotheke tatsächlich unter eigene Kontrolle bringen, müssten sich die Apotheker in Deutschland auf einen harten Preiswettbewerb gefasst machen, schreibt das Blatt weiter. Schon jetzt unterbiete Docmorris die deutschen Arzneimittelpreise mit kräftigen Rabatten. Klagen des Deutschen Apothekerverbandes verliefen bislang im Sande. Erst vor einem halben Jahr hatte der Europäische Gerichtshof den Internethandel mit Medikamenten für rechtmäßig erklärt.
Nach drastischen Geschäftseinbußen im vergangenen Jahr und Umsatzrückgängen auch Anfang 2004 hatte KarstadtQuelle einen umfassenden Konzernumbau gestartet und im März angekündigt, ganze Bereiche auszulagern und sich notfalls von ihnen zu trennen. Auch Filialschließungen wurden nicht mehr ausgeschlossen.
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