Freitag, 10. Mai 2002
Schock an Himmelfahrt
Kanzler im Zielradar?
Auf dem Flug aus der afghanischen Hauptstadt Kabul nach Usbekistan ist das Flugzeug von Bundeskanzler Gerhard Schröder gestern Abend möglicherweise ins Zielradar einer noch unbekannten Raketenstellung geraten. Das berichtet Regierungssprecher Uwe Carsten Heye heute morgen.
Die Bundesluftwaffe dementierte diese Berichte. Die Abwehr könnte auch durch ein Gewitter ausgelöst worden sein. Heye berichtete hingegen von zwei Explosionsgeräuschen. "Es hat aber keine Probleme an Bord gegeben." In dem Transall-Militärflugzeug sei daraufhin das automatische Raketenablenksystem ausgelöst worden, hieß es aus der deutschen Delegation. Bei dem Zwischenfall wurde niemand verletzt.
Aus der Kanzler-Maschine seien Stanniolpapier- und Magnesiumkugeln geworfen worden. Die dadurch entstehende Hitze lenkt Raketen von ihrem eigentlichen Ziel ab.
Die Raketenstellung stand wahrscheinlich in den afghanischen Bergen. In Afghanistan gibt es noch immer zahlreiche Bodenluftraketen vom Typ Stinger. Flüge der Bundeswehr nach Kabul dürfen deshalb nur in Transall-Maschinen gemacht werden, weil diese mit dem speziellen Ablenksystem ausgerüstet sind.
Heye sagte, nach Angaben der Transall-Piloten sei das Raketenabwehrsystem bei Flügen nach Kabul schon mehrfach ausgelöst worden.
Schock an Himmelfahrt
Kanzler im Zielradar?
Auf dem Flug aus der afghanischen Hauptstadt Kabul nach Usbekistan ist das Flugzeug von Bundeskanzler Gerhard Schröder gestern Abend möglicherweise ins Zielradar einer noch unbekannten Raketenstellung geraten. Das berichtet Regierungssprecher Uwe Carsten Heye heute morgen.
Die Bundesluftwaffe dementierte diese Berichte. Die Abwehr könnte auch durch ein Gewitter ausgelöst worden sein. Heye berichtete hingegen von zwei Explosionsgeräuschen. "Es hat aber keine Probleme an Bord gegeben." In dem Transall-Militärflugzeug sei daraufhin das automatische Raketenablenksystem ausgelöst worden, hieß es aus der deutschen Delegation. Bei dem Zwischenfall wurde niemand verletzt.
Aus der Kanzler-Maschine seien Stanniolpapier- und Magnesiumkugeln geworfen worden. Die dadurch entstehende Hitze lenkt Raketen von ihrem eigentlichen Ziel ab.
Die Raketenstellung stand wahrscheinlich in den afghanischen Bergen. In Afghanistan gibt es noch immer zahlreiche Bodenluftraketen vom Typ Stinger. Flüge der Bundeswehr nach Kabul dürfen deshalb nur in Transall-Maschinen gemacht werden, weil diese mit dem speziellen Ablenksystem ausgerüstet sind.
Heye sagte, nach Angaben der Transall-Piloten sei das Raketenabwehrsystem bei Flügen nach Kabul schon mehrfach ausgelöst worden.