Kannibalisierung der Investmentbängster - gute


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Libuda:

Kannibalisierung der Investmentbängster - gute

 
01.07.08 12:50
Nachricht für die Welt, denn der meiste Scheiss, den die fabriziert haben, war schädlich für den Wohlstand der Nationen und außerdem musste man diese Parasiten noch teuer durchfüttern, da sie unverhältmäßig viel vom Wohlstandskuchen weggefressen haben.

CIT Group exits home lending businesses
Tuesday July 1, 6:27 am ET  
CIT Group to sell home lending business for $1.5 billion cash, manufactured housing for $300M


NEW YORK (AP) -- Commercial finance firm CIT Group says it will sell its home lending business to Lone Star Funds for $1.5 billion in cash plus $4.4 billion of assumed debt.
New York-based CIT Group Inc. also will offload its $470 million manufactured housing portfolio to Vanderbilt Mortgage and Finance Inc. for about $300 million.

The company expects to see combined cash proceeds from both deals of about $1.8 billion.

"These sales complete our exit from all home lending businesses, removing the uncertainty surrounding this asset class, and advances our strategic transformation into a company focused entirely on commercial finance," said Jeffrey M. Peek, CIT chairman and chief executive, in a statement.

AP Business Writer Jennifer Malloy in New York

Besonders erfreutlich ist es, dass es die CIT erwischt hat, deren Handelsabteilungen für Staatsanleihen in London die vermutlich unanständigste und kriminellste Investmentbängstertat verbrochen haben. Die haben dort nämlich versucht eine effiziente  Handelsplattform für Staatsanleihen zu lynchen und ein weniger effizientes System zu erhalten, das sehr viel höhere Gebühren produzierte. Die Schaffung von Intransparenz ist ein durchgängiges Prinzip der Investmentbängster - Kriminelle, die auf diese Weise die Marktwirtschaft stören, gehoren in den Knast (in Großbritannien lauft solche Kriminelle aber frei herum, weil sie dort über Steuern auf die kriminellen Taten den Staatssäckel füllen, auf Kosten des Rests der Welt). Und generell brauchen wir diese Parasiten nicht - wir brauchen aber sehr viel mehr Regeluierung, damit die Parasiten nicht wieder stark werden, und der Bevölkerung den von ihr gebackenen Kuchen wegfressen.


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Libuda:

Wenn ein Investmentbängster sein Maul aufreißt

 
02.07.08 10:56
könnt Ihr sicher sein, dass er lügt - und zwar so, dass dadurch die Aktivitäten des Eigenhandels unterstutzt werden. Eine der wichtigsten Erkenntnisse aus der momenanten Bankenkrise sollte daher sein, dass Unternehmen, die handeln, keine Analysen veröffentlichen dürfen bzw. Anbieter von Analysen nicht handeln dürfen. Das ist sehr einfach zu bewerkstelligen. Das Ergebnis der Turbulenzen der 30er Jahre war, dass man in den USA ein Trennbanken-System einführte. Diese Trennung ist zwar nicht identisch mit dem damals eingeführten und von Greenspan abgeschafften Systems (einer der wenigen schlechten Leistungen von Greenspan), aber auch eine zwingend erforderliche Trennung.


Ein gutes Beispiel für diese Notwendigkeit sind z.B. die Lügengeschichten des Deutschland-Statthalters von Goldman Sachs, Dibelius, die er heute wieder im Handelsblatt breittritt, wo er behauptet, dass die Bankenkrise auch auf andere Bereiche überspringen werde. Dabei betonen Industrievertreter wie z.B. der Braun von der IHK, dass die Unternehmen von einer Kreditklemme auch nicht das Geringste spüren - zudem brauchen die Unternehmen keine Banken, da sie sich locker aus dem Cash Flow finanzieren können. Die einzigen, die weltweit momentan vielleicht Kohle brauchen sind einige Investmentbängster, die sich verzockt haben und selbst die nicht einmal, da sich die Abschreibungen auf die Kreditausfälle als übertrieben erweisen. So liegt der i-Traxx-Europe momentan bei 100 (das heißt die Versicherung von 10 Millionen kosten 100.000 Euro pro Jahr) gegenüber einem Höchststand von 160 auf dem Höhepunkt der Krise, auch wenn er schon einmal auf 80 zurückgefallen war.

Warum lügt aber der Dibelius von Goldman Sachs, dass die Balken krachen? Ganz einfach - Goldman Sachs hat darauf gewettet, dass der i-Traxx-Europe höher stehen würde als die momentanen 100 - und daher werden die Analysten (besser: bezahlte Lügner) auf die Zeitungen gehetzt um die Lügen auf der Titelseite (vermutlich gegen bezahlte Anzeigen auf anderen Seiten)unters Volk zu bringen.
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Libuda:

Wie unverschämt , dreist und unanständig

 
02.07.08 13:28
der deutsche Goldman Sachs-Statthalter Dibelius heute auf der Titelseite des Handelsblattes zielgerichtet herumlügt, um die Handelsstrategien seines Hauses zu unterstützen kann man an folgenden Stellungsnahmen sehen. Dass soll von meiner Seite keine Empfehlung für Investmentbanken sein, denen bricht nämlich ein Großteil des Geschäftes weg, wenn mehr Transparenz geschaffen und kriminelles Mauscheln, Betrügen, Drohen und ähnliche Machenschaften, die den Rahmenbedingungen einer Marktwirtschaft entgegenlaufen, beseitigt werden.

ROUNDUP: Banken zerstreuen Ängste vor neuen Belastungen - Finanztitel im Plus
12:09 02.07.08

FRANKFURT/ZÜRICH (dpa-AFX) - Nach den jüngsten Spekulationen um weitere Milliardenabschreibungen im Finanzsektor ist die Branche mit positiven Nachrichten in die Offensive gegangen. Die Deutsche Bank (Profil) trat Spekulationen um ein schwaches zweites Quartal entgegen und sieht keinen Bedarf für eine Kapitalerhöhung. Für das gerade abgelaufene Quartal rechnet sie mit einer Rückkehr in die Gewinnzone. Auch die krisengeschüttelte Schweizer UBS (Profil) hält weitere Kapitalspritzen nicht für notwendig. Im kommenden Jahr will sie in die schwarzen Zahlen zurückkehren.

Die Aktien beider Banken legten nach den neuen Äußerungen deutlich zu und zogen andere Finanztitel mit ins Plus. Europaweit erholten sich die Branchentitel. Papiere der Deutschen Bank zogen um 4,58 Prozent auf 54,84 Euro an und schoben sich an die DAX-Spitze (Profil). UBS-Aktien legten in Zürich um 4,24 Prozent auf 21,16 Franken zu. Im Schlepptau verbuchten auch Commerzbank (plus 3,98 Prozent auf 18,83 Euro), Postbank (plus 2,0 Prozent auf 54,97) und Hypo Real Estate (HRE) (plus 1,91 Prozent auf 17,60 Euro) Kursgewinne. In Zürich kletterte die Credit Suisse um 0,88 Prozent auf 45,74 Franken.

DEUTSCHE BANK RECHNET MIT QUARTALSGEWINN

Die Deutsche Bank teilte kurz nach Ablauf des zweiten Quartals überraschend mit, auf Grundlage ihrer gegenwärtigen Erwartungen rechne sie für das abgelaufene Jahresviertel mit einem Gewinn. Die Kernkapitalquote (Tier-1) werde dann bei rund neun Prozent liegen. Daher sei nicht zu erwarten, dass die Ertragslage Kapitalmaßnahmen erforderlich mache.

Der Markt reagierte erfreut: Cheuvreux bestätigte die Aktie mit "Outperform" und einem Kursziel von 75 Euro. Das Papier sei ihr bevorzugtes im europäischen Bankensektor, schrieben die Cheuvreux-Experten. Bei Merck Finck hieß es: "Wir denken, dass die Bank wegen der anhaltenden Spekulationen über hohe Abschreibungen und eine Kapitalerhöhung sowie des damit einhergegangenen starken Kursverfalls nervös geworden ist." An der Börse hatten in den vergangenen Tagen wiederholt Spekulationen über eine Gewinnwarnung die Runde gemacht, die sich am Dienstag verdichteten und die Aktie um bis zu sechs Prozent einbrechen ließen. Mit 51,51 Euro wurden die Papiere zwischenzeitlich auf dem tiefsten Stand seit September 2003 gehandelt.

UBS SIEHT SICH 'AUS DEM GRÖBSTEN RAUS'

Auch die UBS-Aktie war am Dienstag nach dem Rücktritt von vier Verwaltungsratsmitgliedern drastisch eingebrochen und zwischenzeitlich bis auf 20,00 Franken und damit auf den tiefsten Stand ihrer Geschichte gefallen. Die neuen Äußerungen hätten nun erste Schnäppchenjäger auf den Plan gerufen, hieß es an der Börse. "Das dürfte einige Leerverkäufer unter Druck setzen", sagte ein Händler.

Der neue UBS-Verwaltungsratspräsident Peter Kurer hatte in der "Tagesschau" des Schweizer Fernsehens gesagt, die UBS sei "aus dem Gröbsten raus". Er gehe davon aus, dass die Bank im nächsten Jahr wieder schwarze Zahlen schreibe und glaube nicht, dass das Institut eine weitere Kapitalerhöhung benötige. "Wir haben unsere Risikoposition stark reduziert, die Bilanz um mehrere 100 Millionen Franken heruntergefahren und ein aggressives Programm zur Kostensenkung in die Wege geleitet", sagte er der Zeitung "Finanz und Wirtschaft" (Mittwoch).

MILLIARDENABSCHREIBUNGEN

Kurer war im April an die Verwaltungsratsspitze gewählt worden, nachdem sein Vorgänger Marcel Ospel nach Milliardenbelastungen nicht mehr angetreten war. Im vergangenen Jahr hatte die UBS auf ihre vor allem mit US-Hypothekenkrediten gedeckten Wertpapiere (Asset Backed Securities/ABS) insgesamt 21 Milliarden Franken abgeschrieben. Im ersten Quartal 2008 kamen weitere 19 Milliarden Franken dazu. Damit gehört die UBS zu den von der US-Hypothekenkrise am schwersten getroffenen Instituten. Über eine Kapitalerhöhung und eine Pflicht-Wandelanleihe hatte sich die Bank in zwei Schritten fast 30 Milliarden Franken frisches Kapital beschafft. Dabei wurde unter anderem der Staatsfonds von Singapur an Bord gelassen.

Die Deutsche Bank war nach einem Rekordjahr 2007 im ersten Quartal wegen der Finanzkrise erstmals seit Jahren ebenfalls in die roten Zahlen gerutscht. Der Konzern musste bisher infolge der Krise Belastungen von rund fünf Milliarden Euro verkraften. Stück für Stück rückte das Institut im Jahresverlauf von ihrer einstigen Prognose eines bereinigten Vorsteuergewinns von 8,4 Milliarden Euro für 2008 ab und gab zuletzt kein Ziel mehr bekannt. "Wir setzen alles daran, die kleine Delle zu Beginn dieses Jahres wieder glatt zu bügeln", sagte Vorstandschef Josef Ackermann Ende Mai. Ein Ende der Finanzkrise sei aber absehbar./fj/AWP/stw/sb

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Libuda:

Guter Kommentar

 
03.07.08 13:16
Initiative ohne Gewissen und Verstand

08:19 03.07.08


Die Initiative Finanzstandort, die ein Zusammenschluss von Banken, Versicherern, der Deutschen Börse, der Bundesbank, des Bundesfinanzministeriums und der Spitzenverbände der deutschen Finanzwirtschaft ist, hat vor einer übermäßigen Regulierung der Banken gewarnt.

„Es wäre jetzt falsch, das vorteilhafte Instrument der Verbriefung in Frage zu stellen oder durch Überregulierung nachhaltig zu beschädigen. Die Marktteilnehmer müssten jetzt selbst die Lehren aus der Krise ziehen und ihr Risikomanagement sowie die Vergütungssysteme ändern“, sagt der Sprecher Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Deka Bank.

„Deutschland habe sich in der Krise relativ gut gehalten. Die Stabilität des Finanzstandorts sei zu keiner Zeit in Gefahr gewesen“, führte anschließend Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz Versicherung, in der Jahrespressekonferenz des Verbandes weiter aus. „Es gebe auch keine Anzeichen für eine Kreditklemme. Auch sei die Krise nicht zu Lasten der Unternehmensanleihen gegangen. Deren Volumen sei von 100 Mrd. Euro in 2006 aufn 120 Mrd. Euro zum Ende des zweiten Quartals gestiegen“.

Also bevor ich auf den Inhalt der Pressemitteilung dieses Verbandes eingehe, muss ich erst einmal die Zusammensetzung kritisieren. Was zum Teufel macht in diesem Verband die Deutsche Bundesbank und das Bundesfinanzministerium? Und wie wollen die unabhängig agieren, wenn sie sich von einer solchen Pressemitteilung nicht distanzieren? Es ist ein Skandal ohnegleichen, dass diese beiden staatlichen Institutionen diesem Verband noch angehören. Haben nicht die Deutsche Bundesbank Hand in Hand mit der Bafin bei den SIV der Banken total versagt und ihre Prüfungspflicht nachhaltig verletzt? Wie wollen die nach einer solchen Presseerklärung nun staatlich reglementieren?

Und dann zum Inhalt. Es ist schon ganz schön dreist, vor einer Überregulierung zu warnen und den Staat raushalten zu wollen, wo es doch offenbar ist, dass just diejenigen, die das fordern, auf ganzer Linie versagt haben. Und zwar total. Ob mit den SIV oder den Verbriefungen.

Und was den angeblich geringen Schaden anbetrifft, so sehe ich das dezidiert anders. Bei zahlreichen deutschen Versicherern reicht das Vermögen derzeit rechnerisch nicht mehr aus, die Verpflichtungen aus Verträgen ihrer Kunden einzuhalten. Und zudem zahlen die Banken, wenn sie sich am Kapitalmarkt Geld besorgen, zum Teil höhere Risikoprämien als die Unternehmen selbst. Wobei man da getrost die Frage stellen darf, wer da wem was leiht bzw. leihen könnte?

Zudem, wenn ich sehe, dass meine Kinder mit einem Spielzeug nicht umgehen können, nehme ich es ihnen kurzerhand weg. Das verlangt meine Fürsorgepflicht. Und ich sehe da keinen Unterschied zu der Erwachsenenwelt. Wenn die Banker weltweit nicht in der Lage sind, mit einzelnen Finanzprodukten umzugehen, dann müssen der Staat bzw. die Staatengemeinschaft eingreifen.



Zudem erinnere ich mich auch schwach daran, dass in der höchsten Not just die gleichen Leute, wie unser Ober-Deutsch-Bänker Ackermann nach dem jetzt verschmähten Staat gerufen haben. Nach dem Motto: Wenn wir Hilfe brauchen ist der Staat zur Zahlung der offenen Rechnung recht, wenn der dann aber was von uns will, soll er sich bloß vom Acker scheren.

Nein, so läuft der Hase nicht, meine Herren Nieten in Nadelstreifen. Aufgrund Eures Versagens müssen die Ärmsten in unserer Gesellschaft die Suppe jetzt auslöffeln, die Ihr ihnen eingebrockt habt. Denn letztlich kehren die Transferbezieher und diejenigen die am unteren Rand der Gesellschaft angesiedelt sind, über höhere Preise und dem einhergehenden Kaufkraftschwund Eure Scherben auf. Und zwar weltweit.

Und wir, der Staat, sollen uns bei einem solchen miesen Spiel heraushalten? Nein, nein und nochmals nein. Auch, wenn ich ansonsten ein absoluter Gegner von Bürokratie und Regulierung bin, so schreit dieses Versagen geradezu nach Überwachung und neuen Regeln. Und zwar international.

Sie können es einfach nicht. Und wie sagt der Volksmund:

Auf einen groben Klotz, gehört ein grober Keil.

Einen schönen Tag und hohe Renditen wünscht Ihnen.

Ihr Norbert Lohrke
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Libuda:

Der Satz trifft des Pudels Kern auf den Punkt

 
03.07.08 13:40
"Zudem, wenn ich sehe, dass meine Kinder mit einem Spielzeug nicht umgehen können, nehme ich es ihnen kurzerhand weg. Das verlangt meine Fürsorgepflicht. Und ich sehe da keinen Unterschied zu der Erwachsenenwelt. Wenn die Banker weltweit nicht in der Lage sind, mit einzelnen Finanzprodukten umzugehen, dann müssen der Staat bzw. die Staatengemeinschaft eingreifen."

Gut gebrüllt Lohrke.



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Libuda:

Ein unglabulicher Skandal

 
03.07.08 15:03
ist, dass der Sanio vom Bafin noch immer in seinem Amt herumhampeln darf, obwohl durch seine Schlafmützigkeit bei der IKB und anderswo Milliardenschäden entstanden sind. Sanio hat einfach die Übertretung der existierenden Eigenkapitalvorschriften toleriert - SUV's ohne Eigenkapital haben keine Rechtsgrundlage. Vermutlich weil der Ackermann der deutsche Obersünder in Sachen unerlaubtem Leveraging war, wurde das dann bei den Flaschen von den staatlichen Banken auch toleriert.

Jeder anständige Mensch, der acht Milliarden Schaden anrichtet, wovon jedem deutschen Kind über Jahre ein Krippenplatz hätte finanziert werden können, würde schlagartig seinen Posten und räumen, sich über seine hohe Pension schämen und davon die Hälfte an Brot für die Welt spenden.
Antworten
Maxgreeen:

passt zu #3

 
04.07.08 14:49

Goldman Sachs drückt Bank-Aktien Die europäischen Aktienmärkte haben eingebüßt. Die Freude über die Nachricht, dass die UBS vorerst kein frisches Kapital benötige, verpuffte schnell. Ein negativer Analystenkommentar von Goldman Sachs belastete die Branche.  www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/...Bank%20Aktien/381745.html

Das ist doch kein Zufall das sofort nach den guten Zahlen der UBS dieser Kommentar auf den Markt geworfen wurde. Lag wahrscheinlich in der Schublade für den Fall von guten News aus Europa.

die US-Futures kann man ja Montag früh wieder hochziehen, so entstehen keine Verluste im SP500 und DOW.

 

 

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