"""""""Ganz ehrlich: Das 2020 für Dich der Stichtag ist glaube ich nicht. Denn wenn auch in 2020 der Kalipreis nicht das erwartete Niveau erreicht und es auch 2020 Entsorgungsprobleme und milde Winter gibt, dann sind das genug Gründe (Ausreden?) um den Vorstand von seinem Versprechen 1,6Mrd EBITDA zu entbinden. Denn für diese Rahmenbedingungen kann ja niemand was:-)""""""""
Wenn Du mir das nicht glaubst, dann verstehst Du vermutlich auch meinen Investansatz nicht richtig. Ich versuche langfristig einen Markt und daran langfristig ein verbundenes Unternehmen einzuschätzen. Ich habe ähnliche Durststrecke gerade in den Anfangsjahren meines Invest bei K+S erlebt, vor ca. 35 Jahren.
K+S war damals ein Unternehmen mit unter 4000 Mitarbeitern, 50% im Besitz von BASF, jahre(zehnte)lang ohne Gewinne und somit ohne Dividende, aber in einem für mich sehr interessanten Marktumfeld (Agrar), mit einem hervorragendem Management.
Falls es in 2020 noch nicht den von mir erwartenden Kalipreis gibt, o.k. kann man dem Vorstand dan nicht unbedingt anlasten.
Falls es nach 2018!!!!! nicht erst 2020 weitere Entsorgungsprobleme gibt, wäre dies eine grobe Verfehlung des Vorstandes. Da aber ab 2018 die neue "Entsalzungsanlage" nochmals für mind. 20% weniger Soleaufkommen sorgt und ca. 0,8 mio yt weniger abgebaut werden, ist für mich das Entsorgungsprogramm defcto gelöst. Sollte es dann dennoch nicht gelöst seine, wäre dies Vorsatz und für mich unentschuldbar.
Durchschnittswinter werden wir wohl ebenfalls nicht abhaken müssen, das sie das sind mit was wir sie bewerten mit Durchschnitt.
Gäbe es in 2019 eine Superwinter und wir könnten aufgrund eines Supermildwinters 2020 die 1,6 mllrd. EBITA nicht erreichen, sondern schon in 2019 erreicht haben, wäre auch hier sicherlich niemand böse.
Das das alles auch so kommt, das kann keiner garantieren, doch bin ich mir sehr sicher, daß H. Steiner mit seiner Aussage kein sehr großes Risiko eingegangen ist. Dennoch würde er diese Aussage so sicherlich nicht mehr tätigen. Vermutlich war ihm nicht bewusst, dass es bei K+S derzeit mehr day-trader als Investoren, oder auch nur Langfristanleger gibt.
"""""Aber wenn wir ehrlich sind, gibt es ja hier für jede negative Meldung aus dem Hause K+S eine absolut verständliche und dem Vorstand nicht vorzuwerfende Erklärung. """""
O.K. nehmen wir einmal an das ist so, (obwohl ich die kritischen Stimmen nunmehr auch Doc2 doch für reichhaltig erachte) sollte man im Umkehrfalle einmal anerkennen, für was und mit welcher unfairer Methotik oftmals Unternehmen und Management an den Pranger gestellt wurde, und was dann letztendlich davon übrig blieb. Das finde ich teilweise schon sehr respektlos und übel.
""""""Aber glauben kann ich es erst, wenn denn mal so richtig geliefert wird. """"""
Vllt. solltest Du mal die "Teillieferungen" aus dem Salzgeschäft betrachten, da ist man heute schon seiner Forderung im Jahre 2020 voraus, mit der Bemerkung, daß es auch hier weiterhin Möglichkeiten zu Kostensenkungen gibt.
Für mich ist das Jahr 2020 wirklich ein prägnantes Jahr. Ich pers. erwarte(nicht erhoffe) schon ab 2017. aber deutlich ab 2018 ersichtliche Ergebnisverbesserung.
Auch sollte die von mir in 2014 hier gestellte Frage: Quo vadis K+S beantwortet werden können.
Glück auf!
Umbrellagirl