”@Aktionaer_KundS
Meine Kritik setzt an folgendem Punkt an: Geht der Kurs runter, machen Sie Dr. Lohr alleine dafür verantwortlich. Geht der Kurs hoch, liegt es am Kalipreis.
In Wahrheit ist es so, dass der Unternehmensgewinn zu ca. 90% vom Kalipreis abhängt, der Rest u.a. von den Entscheidungen des Vorstands. Der Kurs wird langfristig letztlich von den erwarteten Gewinnen bestimmt. Kurzfristig gibt es noch andere Einflussfaktoren wie Spekulanten, Shortselling etc.
Die möglicherweise vorhandenen strukturellen Verbesserungen sind damit an den Gewinnen (und somit den Kursen) nicht direkt erkennbar, da der Effekt aus sich ändernden Kalipreisen diese überlagert.
K+S ist aus meiner Sicht eine Aktie für extrem spekulative Trader oder aber für Aktionäre, die sehr langfristig halten, ab und an Dividende mitnehmen wollen und denen der Kurs nicht so wichtig ist. Für letztere trifft Dr. Lohr in den letzten Jahren aus meiner Sicht immer bessere Entscheidungen (Schuldenabbau, Ausschüttungspolitik).
Wenn Sie stabile Gewinne erwarten, sollten Sie in Versicherungsaktien investieren und nicht in einen stark schwankenden Rohstoffwert.
In Wahrheit ist es so, dass der Unternehmensgewinn zu ca. 90% vom Kalipreis abhängt, der Rest u.a. von den Entscheidungen des Vorstands. Der Kurs wird langfristig letztlich von den erwarteten Gewinnen bestimmt. Kurzfristig gibt es noch andere Einflussfaktoren wie Spekulanten, Shortselling etc.
Die möglicherweise vorhandenen strukturellen Verbesserungen sind damit an den Gewinnen (und somit den Kursen) nicht direkt erkennbar, da der Effekt aus sich ändernden Kalipreisen diese überlagert.
K+S ist aus meiner Sicht eine Aktie für extrem spekulative Trader oder aber für Aktionäre, die sehr langfristig halten, ab und an Dividende mitnehmen wollen und denen der Kurs nicht so wichtig ist. Für letztere trifft Dr. Lohr in den letzten Jahren aus meiner Sicht immer bessere Entscheidungen (Schuldenabbau, Ausschüttungspolitik).
Wenn Sie stabile Gewinne erwarten, sollten Sie in Versicherungsaktien investieren und nicht in einen stark schwankenden Rohstoffwert.
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LongPosition2022, 19.01.24 16:44
Ich fasse nur einmal zusammen:Sie sind (angeblich) weder Aktionär noch haben Sie Vorteile davon wenn Herr Lohr im Unternehmen bleibt. Sie sind also nicht von den massiven Kursverlusten betroffen, welche in den 6 Jahren (das ist fast ein ganzer Zyklus im Kaligeschäft!) durch die Arbeit von Herrn Lohr angefallen sind. Herr Lohr hat das Unternehmen zu einem Kurs von über 20 € übernommen (man möge den genauen Wert gern hier ergänzen) und sagt selbst über die Jahre, dass es über 40 € wert sei. Ist es dann Hochstapelei von Herrn Lohr und der IR Abteilung diese Aussagen zu treffen, denn Sie behaupten ja die Aktie sei etwas für spekulative Anleger?
Sie unterlassen in Ihren Aussagen (bewusst?), dass K+S in Sachen Bewertung halt nicht mit den Peers zu vergleichen ist, da diese zum Buchwert bewertet werden, weil der Kapitalmarkt hier mehr Rendite auf das eingesetzte Kapital sieht. Die Peers haben aber mit den gleichen Kalipreisen zu kämpfen. Von daher wäre meine Erwartung als Aktionär und es wäre auch die Aufgabe von Herrn Lohr seit 6 Jahren, zu den Peers aufzuschließen. Das Gegenteil ist der Fall!
Sie negieren (meine Deutung), dass es die Aufgabe von Herrn Lohr seit 6 Jahren!!! ist, das Unternehmen wetterfest zu machen, um gerade NICHT vom Kalipreis abhängig zu sein. Sie deuten die Arbeit von Herrn Lohr eher so, als könnte es niemand besser machen, denn niemand kann sich dem Kalipreis entziehen. Die Peers zeigen aber auf, dass es besser geht und der Kapitalmarkt zeigt es in der Bewertung. Sie negieren selbst die Aussagen von Herrn Lohr (siehe BMO Konferenz Mai 2023), dass der Kapitalmarkt die dt. Werke mit Null bewertet, denn das ist genau die Diskrepanz zu den Peers.
Kurzum: Sie negieren, dass die Kursentwicklung überhaupt etwas mit dem strategischem Handeln des Vorstandsvorsitzenden zu tun hat und behaupten, nur der Kalipreis wäre schuld. Sie werden aber vom Markt (siehe die Peers) eines besseren belehrt, können dies aber (scheinbar, so meine Deutung) nicht zugeben, denn das würde Ihr ganzes Weltbild aus den Angeln heben.
Ihre Argumentation, wenn man sie überhaupt so nennen kann, wird von der Realität / dem Kurs und den Peers widerlegt. Von daher gehe ich hier von einem Interessenskonflikt aus. Niemand wirbt für eine Aktie (siehe Ihre Wortwahl zu den 13 €), welche er nicht besitzt und wirbt für einen CEO den er auf keiner HV erleben konnte, weil er halt keine Aktien besitzt. Sie reden also über etwas von dem Sie keine Ahnung haben können (da kein Aktionär) so, wie ein Blinder von der Farbe. Das soll auch keine Beleidigung darstellen, sondern eine bildliche Darstellung Ihrer Behauptungen, die weder auf Wissen aus dem Kaligeschäft noch aus Wissen aus der Teilnahme an den Hauptversammlungen stammen kann.
Ich bleibe dabei: Nicht K+S und der Wirtschaftszweig sind das Problem, sondern der Vorstandsvorsitzende Herr Burkhard Lohr! Er macht nichts aus dem eingesetzten Kapital der Aktionäre und wird vom Kapitalmarkt abgestraft. Das sollte beendet werden.
