man Kalipreise nur auf Jahresebene sehen kann.Auf 10J Basis ist da schwer was zu finden aber hier mal 2008-2011 was zeigt das wir nun mit 290 sehr tief liegen.
Noch nen Interessanter Link:
www.gevestor.de/news/...arten-auf-die-bodenbildung-653958.htmlAuszug:
Die Aktie ist ein Liebling der Investoren, das Geschäftsmodell ist leicht zu verstehen und einzuschätzen. Denn das Unternehmen produziert und handelt mit Salz und Kalidünger.
Beides Produkte, die nahezu jedermann kennt. Streusalz im Winter und Dünger für die Felder im Frühjahr, Sommer und Herbst, das lehrt uns das Leben bzw. die Grundschule.
Beschränkt sich der Absatz von Streusalz doch recht regional und mehr oder wenig vom Klima abhängig, ist der Bedarf an Kalidüngemitteln weltweit gegeben.
600 Millionen Mehrkosten
Die K+S AG (WKN
KSAG88, Ticker SDF) hat sich der Nachfrage in den letzten Jahren angepasst und produziert ihre Dünger mittlerweile vor Ort.
Kaliwerke in Deutschland, Europa und zukünftig in Kanada versorgen die regionalen Märkte und stärken die Marktposition des Unternehmens.
Doch gerade die Erschließung des nordamerikanischen Marktes ist es, die die Erfolgsbilanz der K+S-Aktie in diesem Jahr brutal ausbremst.
Mehrkosten von 600 Mio. Euro bis zur Inbetriebnahme und gleichzeitig sinkenden Düngemittelpreise in Nord- und Südamerika belasten das Unternehmen schwer.
Entgegen dem allgemeinen Trend deutscher Aktien steigt der Aktienkurs der K+S in diesem Jahr deshalb nicht, nein, er fällt. Und zwar drastisch.
Notierte die Aktie zum Jahreswechsel noch bei 35,00 €, sind es heute Morgen gerade noch einmal 28,30 €, mithin ein Kursverlust von -20%.
Und ein Ende des Kursrückgangs scheint nicht in Sicht, der Point&Figure-Chart zeigt es.
Die letzten Verkaufssignale sprechen ein klare Sprache, das rechnerische Kursziel für die Aktie liegt aktuelle bei gerade einmal 19,00 €, weitere 33% tiefer.
Doch ob es wirklich so weit kommt, muss in Frage gestellt werden.
Denn aus Sicht der Charttechnik befindet sich der Aktienkurs derzeit in einem recht massiven Unterstützungsbereich.
Das erste Chartbild zeigt es, die Unterstützungen rühren aus den Tiefpunkten des Jahres 2008 und liegen sämtliche im Bereich der 26,00 bis 28,00 €.
Turnaround an breiter Unterstützungszone möglich
Gelingt es der Aktie den Kursverfall in diesem Bereich zu stoppen haben wir die letzten Tiefs gesehen.
Und wenn auch derzeit noch alle Zeichen auf Verkaufen stehen, sobald ich im Point&Figure-Chart die erste X-Säule sehe, die mir steigende Kurse signalisiert, wandert die Aktie der K+S AG umgehend auf die Beobachtungsliste des Point&Figure-Trader.
Denn zwei Dinge sind unstrittig:
Die Weltbevölkerung wächst, der Bedarf an Nahrungsmitteln steigt. Und damit auch die Nachfrage nach geeigneten Düngemitteln. Als weltweit viertgrößter Hersteller wird K+S davon profitieren, davon bin ich überzeugt.
Und auch der nächste Winter kommt bestimmt. Mit Kälte, Eis und Schnee. Und Städte, Kommunen und Gemeinden werden sich ebenso mit Streusalz bevorraten, wie wir Endverbraucher.
Denken Sie also rechtzeitig an die Bevorratung mit Streusalz. Auch wenn derzeit wohl eher der Einsatz von Sonnenmilch angesagt ist.