Russland nehme weiterhin vor allem die Energieversorgung der Ukraine ins Visier, sagte Selenskyj. Die russische Armee habe mehr als 550 Drohnen eingesetzt. Ein Großteil sei abgefangen worden, aber es habe auch Einschläge in neun Regionen gegeben. In Lwiw (Lemberg) habe es Feuer an Gebäuden der St. Andreas Kirche gegeben, deren Geschichte bis Anfang des 17. Jahrhunderts zurückreiche.
Die historische Altstadt von Lwiw gehört zum Weltkulturerbe der Unesco und wurde 2023 wegen des inzwischen seit mehr als vier Jahren andauernden russischen Angriffskriegs in die Liste der gefährdeten Stätten aufgenommen.
Tote und viele Verletzte in Westukraine
In Lwiw werden Bürgermeister Andrij Sadowyj zufolge 26 Menschen in Krankenhäusern der Großstadt behandelt. Er schrieb auf Telegram von Einschlägen an mehreren Stellen der Stadt, ein Wohnhaus sei zweimal getroffen worden. Zwei Personen seien bei einem Angriff auf das Zentrum von Iwano-Frankiwsk - ebenfalls im Westen des Landes - ums Leben gekommen, schrieb Gouverneurin Switlana Onischtschuk bei Telegram. Vier weitere, darunter ein Kind, seien verletzt worden. Einen Toten und 13 Verletzte gab es Gouverneurin Natalja Sabolotna zufolge im Gebiet Winnyzja./ksr/DP/jha
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.