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K+S: 70 Euro und mehr sind drin


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K+S AG 16,13 € -0,55% Perf. seit Threadbeginn:   -62,09%
 
jahu:

....

 
15.02.14 16:59
TT.... Wachstum??? Wer soll das Zeug kaufen.... Es ist einfach schon zu viel auf dem Markt.... am Ende werden die Preise noch weiter fallen....
Ich bin eh gespannt auf das Ergebnis, wenn ich das hier lese... auch den Preis von 282 Dollar.. OK wenigstens ein bisschen scheint er sich ja erholt zu haben.... ich hoffe nur, dass es nicht nur ne kurzfristige Korrektur war....

www.nasdaq.com/article/...corp-profit-slumps-45-20140130-00341
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jahu:

....

 
15.02.14 17:11
Der Chart

www.indexmundi.com/commodities/...ssium-chloride&months=12
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Doc2:

Jahu

7
15.02.14 17:14
Ich denke, ohne dich angreifen zu wollen, dass du das Geschäft von K+S nicht verstanden hast. K+S ist mehr als nur Granulat. Es macht die Sache natürlich unglaublich einfach, einfach zu sagen, dass alles gleich wäre. Dem ist aber nicht so.

Du vergleichst auch nicht Toyota mit Rolls Royce und sagst dann Rolls Royce verliert, weil die Autos zu teuer sind. Klare Übertreibung hier, aber so argumentieren viele im Zusammenhang mit K+S. Das Beste was ihr machen könnt, ist sich den Geschäftsbericht herunterzuladen und erstmal zu lesen, was K+S eigentlich macht.

Was macht z.b. in euren Augen den Unterschied zwischen BASF und einem chinesischen Chemieunternehmen aus ? BASF hat höhere Energiekosten, höhere Löhne und und und. Trotzdem ist das Unternehmen sehr erfolgreich. Weil es eben auch mehr macht, als ein paar Cocktails zu mixen. Es gibt genügend Leute, die stets dachten und noch immer denken, dass die chinesischen Firmen alles schlagen. Viele von diesen Firmen existieren auf dem Markt gar nicht mehr. Diese Firma hier existiert seit 1890.

Understanding the business. Das ist das erste was man macht, bevor man sich überhaupt über ein Unternehmen ein Bild machen kann. Und es war das einfachste überhaupt bei understanding the business zu sehen, dass K+S teurer produziert als die in Russland und Co. Das erforderte keine analytischen Fertigkeiten. Aber im betriebswirtschaftlichen existieren Kosten und auch Qualitätsführer. Kostenführer haben keinen nachhaltigen Vorteil. Es kann irgendwo jemand erscheinen der noch günstiger arbeitet. Qualität und Wissen ist allerdings langfristig ein Vorteil, den man sich nicht so einfach erkaufen kann. Das wird hier alles vergessen. Seht euch mal an, wieviel Produkte eine K+S patentiert hat.  
Antworten
Doc2:

und über die 282

 
15.02.14 17:16
haben wir hier auch schon genug diskutiert. Man sollte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Einfach die vorhergehenden Seiten lesen, um nicht ständig wieder alles durchzukauen. Alles alte Geschichten.

Aber es ist nichts einzuwenden gegen deine Argumente. Es gibt ja put Finanzinstrumente. Du musst sie nur kaufen :).
Antworten
jahu:

....

 
15.02.14 17:23
Doc... sicher gibt es auch spezifische Unterschiede... aber nach Deiner These (ich interpretiere das jetzt mal so... sorry)... was wollen all die bösen Analysten von der K+S... bei denen spielen doch die Kalipreise gar keine Rolle... und das letzte Quartalsergebnis war doch nur ein Ausrutscher...
Antworten
Doc2:

Jahu

 
15.02.14 17:26
Definitiv nein. Aber mit den Aussagen, dass die Aktie weniger wert ist, behauptest du das die Kalipreise langfristig fallen.

Woher nimmst du die Erkenntnis ?
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Doc2:

ja ich weiß

 
15.02.14 17:27
von den Überkapazitäten :). Damit schließen wir das Thema.  
Antworten
jahu:

....

 
15.02.14 17:37
Ja... von der Seite, den höheren Wettbewerb und den höheren Kosten gegenüber Mitbewerbern.... dazu die niedrigeren Gewinnaussichten.... und natürlich Überkapazitäten... Angebot und Nachfrage regeln ja den Preis bekanntlich (jetzt wieder)

Wir werden in paar Wochen schlauer sein, wenn das Ergebnis vom 4. Quartal vorliegt...
Wir haben eine 50:50 Chance... entweder irrst Du oder ich :-D
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Doc2:

Und es tut mir Leid,

2
15.02.14 17:40
wenn ich an der ein oder anderen Stelle härtere Töne nehme. Aber ich kann es nicht mehr hören. Diese Thesen ergeben sich auch bei 5 min Betrachtung.

overcapacity potash market
price slumps

Da muss man sich überhaupt nicht mit dem Unternehmen auseinandersetzen.

Bei Nokia war es doch genauso. Keiner kaufte die Handys mehr - Fazit - nichts wert. Genau danach handelten die Hedgefonds. Das sie dort eine Schublade voll mit lauter Patenten hatten, interessierte niemanden. Als dann Microsoft einstieg rauchte es.

Wenn wir hier von Solarworld oder weiß Gott was reden würden, hätte ich keine Einwände. Aber das hier ist eine solide AG, die lediglich Probleme mit den Preisen hat. Aber nicht zu teuer produziert. Du musst zu teuer mal ins Verhältnis mit den Investitionen einer solchen Mine setzen.
Vor Jahren als der Preis hier bei über 500 stand - und ich noch nicht investiert war - hätte man die ausgelacht, die einen Preis von 300 vorhergesagt hätten. Sogar ein CEO aus Canada hätte das. Der einiges an Einblick hat.
Heute belächelt man die, die sagen, dass der Preis irgendwann wieder bei 400 steht.

Das liegt in der Natur des Menschen. Steht der Goldpreis bei 2000 reden sie von 12000. Steht er aber bei 1200 reden sie von 500. Nichts Neues für mich.
Antworten
Doc2:

Jahu

 
15.02.14 17:41
du hast meine Ausführungen nicht gelesen. Da liegt das wahre Problem, sonst wüsstest du das ich am Q4 gar nichts festmache :).

Also ich klinke mich nun aus der Diskussion aus. Nichts für ungut, aber mir ist das zu anstrengend.  
Antworten
jahu:

....

2
15.02.14 17:53
Doc... beenden wir das hier wirklich.. wir werden einfach schauen, was die Zukunft bringt...Jeder von uns Beiden hat ja seine Meinung und jeder hat ja auch ein Recht darauf.. nichts für ungut
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KoP2014:

KS Eon DB

 
15.02.14 18:05
Übrigens stelle ich am WE auch mein KS Investment auf den Prüfstand , denn da löst sich eine wichtige Annahme für diesen Wert langsam in Luft auf , sprich die Wettbewerbfähigkeit im Kalisegment . Eine Annahme war, dass Legacy ein Befreiungsschlag wird. Aber ich glaube nun, dass nach Anlauf von Legacy KS weiter Spielball der Russen und Amies bleiben wird
Wie gesagt ich , ich beginne zu Zögern
Bei Eon stimmen meine Annahmen noch genauso bei der DB und MR
SZ kommt auch auf den Prüfstand , aber da lasse ich mir noch Zeit
Antworten
ChrisOTM:

@Gecko2010

 
16.02.14 02:46
Korrekt.

So ist die generell Interpretation des OI. Hintergrund ist, dass die Stillhalter natürlich keine Verluste hinnehmen möchten.

Schwierig wird die Aussage dadurch, dass es ja auch die Gegenparteien gibt. Allerdings ist mein Kenntnissstand, dass die Stillhalterperspektive oft überwiegt.

Interessant wird es wohl dann, wenn die Positionen umgeschichtet werden...(und ob die Stillhalter hier vorausschauend agieren oder nur dem Markttrend folgen).

Da ich generell für das Unternehmen positiv gestimmt bin und eigentlich kurzfristig mit 27er Kursen rechne, nehme ich dies erstmal so hin. Wobei man anhand der OI-Analyse
auch negativer gestimmt sein könnte und Kurse von 23 wohl als realistisch erscheinen...
Antworten
mercedesdai.:

Dat Ding wird scho

 
16.02.14 02:52
Rocken.Wenn imho ;-) die Patente zuhauf da sind, dat Firma jute Produkte bringt, die dinger ned jopiert werden könne, ja wofor habn wir aaangst?
for gar nascht,kurs läuft der 50 entgegen. Wetten? mein janze imho ;-)

füdel die henne
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miss-kosto:

K+S Wettbewerber meldete für Q4/13 Gewinnanstieg

7
16.02.14 14:12
Compass Minerals in Kansas, ein Wettbewerber von K+S, meldete für Q4 2013 einen Gewinnsprung.
Der Salz- und Spezialdünger-Produzent teilte am 10.02. mit, dass im Geschäftsjahr 2013 der  Nettogewinn um 22% gestiegen ist.

Vor allem das starke Winterwetter im Q4/2013 trug dazu bei und steigerte  den Absatz von Streusalz um 79%.

Bei den Spezialdüngern lag im Q4 der Durchschnittspreis bei  626 $ je short Tonne (=907,18kg) und ist im Vergleich zu Q4 2012 unverändert geblieben.

phx.corporate-ir.net/...RssLanding&cat=news&id=1898661

Bei K+S werden im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte nur ca. 50% als Kaliumchlorid verkauft.  Der Rest als Düngemittelspezialitäten und Industrieprodukte.

Also für mich ein Grund zum Optimismus
Antworten
Doc2:

Hier ein Vortrag:

4
16.02.14 17:21
www.oecd.org/competition/globalforum/49737333.pdf

Auf Seite 6 werden zwei Szenarien vorgestellt. Einmal als Kartell, einmal als Volumenstrategie.

Die Preisunterschiede zeigen auf, dass Uralkali - in meinen Augen - niemals den Preisverfall durch Volumen wett machen kann. Und das über eine ganze Dekade. Es darf also spekuliert werden, dass irgendwann die Vernunft zurückkehrt.
Antworten
Doc2:

Und diese Grafik

 
16.02.14 17:31
zeigt auch klar den Handlungsbedarf von Uralkali auf:

ify.valuewalk.com/wp-content/uploads/2013/...t-share-drops.png
Antworten
Kurpfalzbauer:

@doc

 
16.02.14 17:31

Hi,

zu dieser sehr interessanten Praesentation: Besonders augenfaellig ist in der Weltkarte der extrem geringe Verbrauch in Afrika. Dieser wird sich meiner Meinung nach in der Zukunft deutlich erhoehen, das zeigt alleine schon der Vergleich mit Suedamerika.

so long

KPB

Antworten
Doc2:

Die amerikanische Seite hat

 
16.02.14 17:33
es - wie KoP schon sagte - förmlich provoziert. Es gibt keinen Grund für Uralkali, sich aus dem Markt treiben zu lassen. Man hat ihnen daraufhin die Zähne gezeigt. Wüsste nicht, ob es andere Firmen nicht auch so machen würden.

Nebenbei hat man auch noch ein paar Projekte in Frage gestellt.  
Antworten
Doc2:

Kurpfalzbauer

 
16.02.14 17:38
Ja das sehe ich auch so. Auch wenn ich in einigen Preisannahmen - z.b. Kartellszenario - nicht zustimmen würde, so habe ich die Präsentation dennoch zur Verfügung gestellt. Einige lesenswerte Passagen sind ja vorhanden :).

Ich bin auch der Meinung, dass man nicht pauschal 0 % Wachstum sagen kann. Es ist so, dass es Phasen des Wachstums gibt und dann wieder lange Jahre gar nichts mehr passiert. So war es zumindest in der Vergangenheit. Es gab Zeiten, da wuchs der Bedarf mit 3 % p.a.
Daraufhin kam eine längere Periode mit Null Wachstum. Eben auch aus dem Grund, weil es zuvor eventuell zu schnell gewachsen ist.
Antworten
Doc2:

Es ist auf jeden fall so,

 
16.02.14 17:45
dass bei einem voll kompetitiven Szenario die Kapazitäten vorhanden wären, um die Preise auf die Förderniveaus zu drücken.

Und das auch über Jahre. Davon hätte aber niemand was. Ich denke auch nicht, dass dies Uralkali vorgehabt hat. Denn dann wäre der Preis von 300 $ noch immer zu hoch. Zudem hat sich Uralkali geweigert unter 300 $ zu liefern. Dies würde keinen Sinn machen, wenn sie nur auf Marktanteil aus wären.

Wenn man das hochrechnet, geht es um viele 100 Mio $, die man im Volumenszenario verlieren würde. Wie gesagt über Jahre. Der Markt wird es nicht schaffen das überschüssige Volumen abzufangen. Auch wenn teurere Produzenten damit zu Schließungen gezwungen wären.

Im moderaten Szenario würde man allerdings einige der 100 Mio $ einsammeln und Netto mehr verdienen. Man muss nur darauf achten, die Preise so zu gestalten, dass Projekte immer weiter nach hinten verschoben werden und dabei einfach die "Demand"-Seite im Blick haben. Betriebswirtschaftlich wäre es ein Irrsinn die Preise auf 200 $ oder darunter zu drücken. Man hätte dadurch keinen Mehrgewinn. Ganz im Gegenteil. Allerdings macht es strategisch auch keinen Sinn auf 500 $ zu erhöhen. Das würde sich nämlich nicht lange halten und wir hätten einen schönen Jojo Effekt. Gleiche Story nur zeitlich verschoben.
Antworten
Doc2:

Und wie es scheint,

 
16.02.14 17:53
ist Brasilien mit den 350 $ nicht unzufrieden. Wenn man das mal auf die effektive Realabwertung umrechnet:
Der Dollar - Real Kurs war 2012 bei 1,80 - 1,90. Heute steht er bei 2,40. Das entspricht einer Dollaraufwertung von 26 %.

Wenn man auf die 350 $ die 26 % aufschlägt, landet man bei 441 $. Netto zahlt Brasilien also nicht mal so wenig ! Insofern sich die Währung dort wieder erholen kann, könnte man dadurch schon die Preise erhöhen, ohne den Bauern netto mehr Geld abzunehmen.

In Indien sieht es noch viel schlimmer aus.

Alles mit dem Wort könnte und nicht muss :). Nur meine Gedankengänge.
Antworten
Doc2:

Und als

 
16.02.14 17:58
letztes noch ein schöner Artikel aus 2008. Man sieht deutlich, wie sich die Haltung der gesamten Finanzwelt verändern kann.

www.faz.net/aktuell/finanzen/aktien/...kalipreise-1540571.html
Antworten
miss-kosto:

Morton Salt (=K+S) bei 3facher Menge Streusalz

5
16.02.14 18:25
Morton Salt hat bis Ende Januar bereits die 3fache Menge Streusalz ausgeliefert,
deshalb bleibe ich mal lieber bei der Salzsparte von K+S, vielleicht interessiert es ja noch jemanden.

In den Vereinigten Staaten arbeiten alle Minen mit maximaler Leistung und maximaler Kapazität sagte  Jim Vincent, Vice President of Operations von Morton Salt.

Zwischen Oktober 2013 und Januar 2014 wurde, im Vergleich zum Vorjahr, bereits 3mal so viel Streusalz ausgeliefert.

Neben dem Salz aus den Bergwerken in Fairport, Ohio, und Ojibwa, Ont., hat Morton auch Binnenschiffe von Louisiana über den Mississippi geschickt, um den Mittleren Westen zu beliefern.
www.toledoblade.com/local/2014/02/08/...es-salt-in-demand.html

Irgendwann wurde die Frage gestellt, ob Morton auch in den Südstaaten aktiv ist, daher noch ein Link zu den Standorten von Morton Salt.
www.mortonsalt.com/for-your-business/food/locations

Ürbrigens sind sehr viele Festpreislieferverträge mittlerweile wegen Mengenüberschreitungen ausgelaufen und die Preise werden für jede Lieferung einzeln vereinbart.


Antworten
inok:

@ mercedesdaim.

 
16.02.14 18:55
Kleiner Rat/Wunsch
Schreibe doch bitte in einem Deutsch das man auch versteht!

or write it in English
où l'écris en français

Deinen Dialekt aber verwende nur für ein sms in deinem Freundeskreis!

merci
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