jetzt ist es raus -Stoiber for president ..


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jetzt ist es raus -Stoiber for president ..

 
08.01.02 13:16
EIL: CSU bittet CDU um Zustimmung für Kanzlerkandidaten Stoiber =

   Kreuth (dpa) - Die CSU hat die CDU offiziell gebeten, den
bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Chef Edmund Stoiber zum
gemeinsamen Kanzlerkandidaten der Union zu machen. Die CSU werbe um
die Zustimmung der Schwesterpartei, Stoiber als Kanzlerkandidaten
beider Parteien zu präsentierten, sagte CSU-Landesgruppenchef Michael
Glos am Dienstag während der Klausurtagung der CSU-
Bundestagsabgeordneten im oberbayerischen Wildbad Kreuth. Auf die
Kandidatur der CDU-Vorsitzenden Angela Merkel ging Glos zunächst
nicht ein.

   Nach Merkel hatte am Dienstag auch Stoiber unterstrichen, er wolle
eine einvernehmliche Lösung der Kandidatenfrage. «Alles andere wäre
sicherlich nicht der optimale Einstieg in eine erfolgreiche
Auseinandersetzung mit Rot- Grün», sagte Stoiber am Rande der
Klausurtagung.

   Merkel und Stoiber hatten angekündigt, sich nach der CSU-Klausur
in Wildbad Kreuth und nach der Klausurtagung der CDU in Magdeburg
(Freitag/Samstag) zu einem Gespräch unter vier Augen treffen zu
wollen. Die Parteichefs wollen sich dabei auf gemeinsame Positionen
verständigen und entscheiden, wer als Spitzenkandidat am besten
geeignet ist. Beide zeigten sich überzeugt, eine Einigung noch diesen
Monat zu finden.
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mod:

Zur Info: So könnt Ihr Euch kostenlos im IT-Sektor

 
08.01.02 16:57
weiterbilden (seit 1 Jahr)

Etwas Ähnliches gibt es in keinem Bundesland (gefördert durch die Staatsreg.)

www.br-online.de/alpha/it-kompaktkurs/

Antworten
mod:

Bayern ist als Technologie-Region Spitze

 
08.01.02 17:03
Bayern ist als Technologie-Region Spitze

Arthur-D.-Little-Studie sieht große Chancen bis 2020 - Großfusionen bringen Gefahren für den Mittelstand



Von W. Ehrensberger

München - Bayern gehört in den nächsten 20 Jahren neben Silicon Valley in Kalifornien, Boston und London zur Spitzengruppe der Zukunftstechnologie-Regionen der Welt. In der Informations- und Kommunikationstechnologie wird Bayern bereits jetzt zu den vier stärksten Regionen gezählt. Dies ist das Ergebnis der Studie "Chancen für Bayern - Bayern 2020" der internationalen Unternehmensberatungsgesellschaft Arthur D. Little. Diese untersuchte für den Freistaat die großen Trends von der Informationstechnik über die Bio- und Gentechnologie bis zur Freizeitwirtschaft.

Bayerns Wirtschaftsminister Otto Wiesheu erklärte als Auftraggeber dazu vor dem Wirtschafts-Presseclub München, in den nächsten Jahren komme es vor allem darauf an, die High-Tech- und Softwareoffensive weiter voranzubringen. Bayern investiert dabei mehr als 2,5 Mrd. DM aus den Privatisierungserlösen des Freistaats.

Allerdings werde sich auch der Trend zu Megafusionen weiter beschleunigen und erhebliche Auswirkungen auf Bayern haben. Neben der Finanzwirtschaft, Automobil- und Chemieindustrie werde die Entwicklung hin zu weltweit operierenden Großanbietern auch andere Branchen erfassen. "Die Gefahr für den klassischen Mittelstand liegt darin, zu klein für Großes und zu groß für Kleines zu sein", erklärte der Vizepräsident von Arthur D. Little International, Gustav Greve: "Das wird ein Riesenproblem." Hervorragende Chancen hätten dagegen neue innovative Unternehmen.

Die Mittelständler müssten neu über ihre Zusammenarbeit nachdenken und Organisationsformen suchen, die Vorteile wie die Großunternehmen böten, schlug Wiesheu vor und verwies als Beispiel auf den Umbau des Siemens-Konzerns. Spitzenleistungen in Forschung und Entwicklung müssten nach Auffassung des Ministers auch aus dem Ausland eingekauft werden können. Dies beziehe sich nicht ausschließlich auf Fachleute aus der Informations- und Kommunikationstechnik. "Wenn jemand kommt, der gut ist und was bringt, da habe ich noch keinen erlebt, der was dagegen hat."

Weiter heißt es in der Studie, Bayern werde durch die Techniken der Informationsverarbeitung bis 2020 zu einem Knotenpunkt im globalen Kommunikationsnetz von Datenbanken, Wirtschaftsregionen, Finanzdienstleistern und Kompetenzzentren. "Bayern ist schneller als andere Regionen", sagte Greve. Verbessern ließe sich aber noch manches, etwa durch schnelleren Ausbau der Verkehrswege, flexiblere öffentliche Dienste oder internationalere Aus- und Weiterbildung. Die Zukunftsstudie enthält eine Vielzahl von Empfehlungen vom Programm Datennetze 2020 bis zum Förderprojekt für die Spitzenforschung, um einen "Nobelpreis nach Bayern" zu holen.

In Bayern steht laut Wiesheu keine neue Privatisierung von Staatsbeteiligungen an: "Diese Frage ist jetzt nicht aktuell." So könne die Beteiligung von Bayern am neuen Veba/Viag-Konzern noch "eine ganze Zeit" beibehalten werden. Gleiches gelte für eine Beteiligung an der Schneider Rundfunkwerke AG und eine kleine Lufthansa-Beteiligung, die seinerzeit eingegangen worden sei, um die Fluglinie an den Standort München zu binden. Alle drei seien jedoch keine strategischen Beteiligungen und damit "nicht für die Ewigkeit", sagte der Minister.

Bayern wolle auch an seinem 50-prozentigen Anteil an der Bayerischen Landesbank festhalten. Pläne vor einem Jahr, die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) in eine Allianz mit der Bayerischen Landesbank zu führen, seien inzwischen zu den Akten gelegt. Nach Wiesheus Einschätzung sind die Interessen der Beteiligten zu unterschiedlich, um diese Landesbanken zusammenzubringen.

Die geplante Fusion der Daimler-Chrysler Aerospace (Dasa) mit der französischen Aerospatiale Matra und der spanischen Casa zum Branchenriesen EADS hält Wiesheu für sinnvoll. Sorge bereite ihm aber, dass die Dasa - ebenso wie British Aerospace - ihre großen Restrukturierungen hinter sich habe, die Franzosen dagegen noch vor sich. Man müsse aufpassen, dass die Restrukturierung bei Aerospatiale Matra nicht zu Lasten von EADS-Stellen in Deutschland laufe.
www.welt.de/daten/2000/03/27/0327mu159015.htx
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Schnorrer:

Re mod: Staatsbeteiligungen wurden verkauft.

 
08.01.02 17:12
Stimmt. Aber wer hat gekauft? Wiederum Staatsbeteiligungen. Reine Umbuchungsvorgänge. Aber zu einer Propagandaoffensive hat es offenbar gereicht, wenn man das hier so liest.

Der wahre Grund, warum Bayern stark ist: die Alpen. Neue Unternehmen werden dort gegründet, wo der Standort attraktiv ist. Und was sind die Hauptkriterien für schwerreiche Entscheidungsträger oder Inhaber: im Winter schnell in die Berge und im Sommer schnell in den Süden. Wochenénde am Gardasee: 4 Stunden Anfahrt. Und die Kinder haben die angeblich bessere Schulbildung.

Alles Mumpitz.

Fröhliches Teetrinken.
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Bahnhof:

@mod

 
08.01.02 17:14
Das heißt, Du beschränkst Bildung hauptsächlich auf Schule und Studium. Bildung endet bei mir aber nicht nach dem Studium. Auch Unternehmen bilden aus und fort. Und was passierte die letzten Jahre. Die Unternehmen schreien nach ausländischen Fachkräften und die Bundesregierung führt die Greencard ein. Da ist es doch ganz klar, daß sich die Wirtschaft nicht mehr um den Nachwuchs kümmert. Glücklicherweise kann ich sagen, daß dies zu meiner Studienzeit nicht so schlimm war. Dort haben Firmen immer wieder mal Veranstaltungen durchgeführt, in denen man sich über bestimmte Techniken informieren und lernen konnte.

Ich will ja nicht bezweifeln, daß Bildung primär Ländersache ist. Sie allein ist dafür aber nicht verantwortlich. Auch die Unternehmen, das Elternhaus, man selbst oder eben die Bundesregierung trägt ihren Teil dazu bei.
Antworten
mod:

@schnorrer

 
08.01.02 17:53
Ich versuche sachlich zu bleiben:

- Unterstellen wir einmal, Du hättest recht mit Deinen "Umbuchungen".

Aber auch dann führt es zu Liquiditätszuflüssen im Landeshaushalt.

- Standortentscheidungen für internationale Unternehmen.

Hast Du an einer solchen Entscheidung in der Planungsabteilung eines Konzerns einmal mitgewirkt?
Hast Du ein BWL-Diplom?
Woher hast Du sonst derart intime Kenntnisse?

- Regionale Wirtschaftspolitik

Oberstes Ziel jeglicher Wirtschaftspolitik ist nach allgemein übereinstimmender Meinung das Ziel "niedrige Arbeitslosigkeit".
Dieses gesamtwirtschaftliche Ziel wird auch im Stabilitäts- und Wachstumsgesetz von 1967 für alle Gebietskörperschaften für verbindlich erklärt.

Wirtschaftspolitik kann ihren Erfolg nur an der Erreichung dieses Zieles messen.
Nicht umsonst hat Schröder vor der Bundestagswahl die Halbierung der Arbeitslosenzahlen versprochen und in seiner Regierungserklärung vom Nov. 1998 ausdrücklich betont.

Und wie steht es mit der Höhe der Arbeitslosigkeit in Bayern im Gegensatz zu z.B. Niedersachsen?
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hjw2:

@mod..Papier ist geduldig..Standorte werden

 
08.01.02 18:04
von den Ländern und/oder Kommunen subventioniert und noch Ablauf der Fristen oder auch früher wieder geschlossen..das übliche Spiel.
Kein schlechtes Geschäft für die Unternehmen...!!
Antworten
mod:

@hjw, richtig, ein sehr wichtiger Punkt o.T.

 
08.01.02 18:11
Antworten
FunMan2001:

@mod

 
08.01.02 18:17
Bayern steht wirtschaftlich deutlich besser da, als
andere Bundesländer. Das ist richtig !
Ich glaube aber nicht, dass es allein an der Bayerischen
Politik liegt. Schliesslich hängt es im wesentlichen
von der Firmen und deren Führungskräften selbst ab,
ob die Wirtschaft floriert oder nicht. Gell !

Muss ich hier als Unternehmer ausdrücklich betonen. ;-)

Viele Grüße aus Nürnberg
FunMan
Antworten
mod:

aber auch beim Subventionswettlauf entscheidet

 
08.01.02 18:20
letztlich - wie an der Börse -

wer dann gewinnt, Unternehmen dauerhaft bindet

und damit Arbeitsplätze schafft


Antworten
mod:

stimmt, FunMan2001, das hiesse

 
08.01.02 18:29
aber, dass es in Bayern im Gegensatz zu vielen anderen Regionen überwiegend tüchtige Unternehmer gibt.*g*
Unstrittig ist daneben, dass die die Rahmenbedingungen auch sehr wichtig sind.

Hier geht es ja im wesentlichen um die Bewältigung des Strukturwandels, des Einfluses der (meistens blockierenden) Bürokratie, der Schaffung von neuen Arbeitsplätzen, kurz des unternehmerischen Umfeldes.
Das glaube ich, kann z.B. bei einer PDS-Regierung in Berlin nicht besser werden.
Siehe deren Programm:
www.pds-online.de/programm/debatte/index.htm

Viele Grüsse nach Nürnberg
Antworten
zlip:

Rettung für Deutschland....

 
08.01.02 18:30
Danke Dr. Stoiber!
Antworten
Nobody II:

@mod

 
08.01.02 18:41
Vergleich mal die Benzinpreise der Bayern mit anderen Bundesländern vor der Ökosteuer der SPD. Komischerweise war der Sprit um bis zu 15 Pfg teurer als in anderen Ländern.
Dann dieses Getue in Bayern : Ma hat ja dort Probleme sein Abitur anerkannt zu bekommen. Wenn ich dort so eine Art Zoll betreibe ist klar, dass die Bayern weniger Arbeitslosigkeit haben.

Und zu Stoiber : München ist seit Jahren SPD regiert - woran liegt das wohl ?


Gruß
Nobody II
Antworten
mod:

zlip, nicht übertreiben. Wunder gibt es weder

 
08.01.02 18:41
von Stoiber noch von Schill.

Sachzwänge sind der Alltag.

Viele Grüsse
Antworten
TK-ONE:

Schröder mag ja als Kumpel noch ok sein

 
08.01.02 18:49
doch sein Kabinett hat eine stark ausgeprägte Erbsenzählermentalität.
Wer soviele unqualifizierte Leute einstellt ist doch keine herausragende Führungspersönlichkeit.
Deshalb geht es in Deutschland auch nicht nach vorn.
Untätigkeit der Regierung hätte weniger Schaden angerichtet als die laienhaften Versuche Gesetze zu erfinden.
Die grossen Pannen:
Lafontaine....ist einfach abgehauen wie ein Lehrling in der Probezeit
Scharping.....geht lieber schwimmen und petzen
Ökosteuer zur Senkung der Lohnnebenkosten....Lachplatte
Einkommensteuerreform in 5 Stufen....wem nützen die 2000 € die er in 3 Jahren vielleicht scheinbar eventuell mehr hat?
Rücknahme der 80 % Regelung im Krankheitsfall....eine Versicherung sollte dazu dienen, im Versicherungsfall den Versicherungsnehmer vor dem Ruin zu bewahren.
Jetzt zahlen die Versicherten die Differenz wieder zurück. Als einziges bleibt der Zinsvorteil.

Besonders schandvoll:
China kriegt den Transrapid
und wir den Eurofighter und und den Transall-Ersatz von Airbus.

Für Krieg hatten und haben die Fürsten immer Geld aber für Infrastruktur?

Baden-Württemberg und Bayern CDU bzw. CSU regiert sind deshalb so gut weil die Landesregierungen mehr Motivation ausstrahlen als rote Bundesländer.
Sozialistische Tendenzen sind einfach megaout. Der Misserfolg lässt auch nicht lange auf sich warten. Schaut euch mal den Länderfinanzausgleich an, da ist doch kein Kommentar mehr erforderlich.

TK
Antworten
mod:

TK-ONE, inter. Thema! Wer gibt, wer nimmt, warum?

 
08.01.02 20:16
Länderfinanzausgleich
Der Länderfinanzausgleich ist eines der umstrittensten politischen Themen. Genauso heftig wie die politische Diskussion ist auch die wirtschaftswissenschaftliche. An dieser Stelle sollen einige ausgewählte Forschungsarbeiten vorgestellt werden. Dabei handelt es sich weitgehend um Links auf andere Internetangebote. Für deren Inhalt zeichnen die jeweiligen Autoren und nicht die Betreiber dieser Domain verantwortlich.
Zum aktuellen System gibt es eine kurze Beschreibung sowie einen Datensatz der von Christian Baretti verfasst wurde und von der Homepage des ifo Instituts stammt.
Derzeit wird heftig über die Umsetzung des Urteils des Bundesverfassungsgerichts gestritten. Dieses Urteil ist auf der Homepage des BVerfG abrufbar. Hier der Link!

Aktuelle Forschungsergebnisse:
 

Neue Studie zur Einwohnergewichtung: Kürzlich hat das ifo Institut eine Studie zur Einwohnergewichtung der Stadtstaaten veröffentlicht. Darin kommen die Autoren zu dem Ergebnis, dass der Mehrbedarf der Stadtstaaten geringer ist als bisher unterstellt. Die Einwohnergewichtung mit 135% ist daher zu hoch. Ausserdem wird eine Differenzierung zwischen den drei Stadtstaaten empfohlen.
(Baretti, Huber, Lichtblau, Parsche: "Die Einwohnergewichtung auf Länderebene im Länderfinanzausgleich") Eine Kurzfassung  als PDF-File.
"A Tax on Tax-Revenue", Diskussionspapier von Christian Baretti, Bernd, Huber und Karl Lichtblau zu den empirischen Auswirkungen des Länderfinanzausgleichs auf die Effizienz der Steuerverwaltung. (CESifo Working Paper No. 333). Download als PDF-File
"Chancen und Grenzen föderalen Wettbewerbs" ifo Beiträge zur Wirtschaftsforschung, Band 1
Enthält eine ausführliche Analyse zum deutschen Förderalismus. Konkreter Vorschlag für eigene Steuerkompetenzen der Bundesländer. Außerdem empirische Analyse von negativen Wachstumseffekten des Finanzausgleichs. Kurzfassung als PDF-File

Kontakt: Christian Baret
laenderfinanzausgleich.de/lfa.htm

Antworten
Pichel:

Hessische Christdemokraten favorisieren CSU-Chef

 
09.01.02 17:32
Hessische Christdemokraten favorisieren CSU-Chef


Hessen-CDU offenbar für Stoiber


Die hessische CDU ist nach Einschätzung ihres Generalsekretärs Michael Boddenberg für eine Kanzlerkandidatur von CSU-Chef Edmund Stoiber.



dpa WIESBADEN. In seinem Landesverband bestehe eine "sehr deutliche Mehrheit für Stoiber", sagte Boddenberg am Mittwoch in Wiesbaden. Gleichwohl werde die Hessen-Union jeden Kanzlerkandidaten unterstützen, "ob Merkel oder Stoiber".

Antworten
Kannibale:

Machtkalküle......

 
09.01.02 17:46
Diejenigen in der CDU, die selber zukünftige Ambitionen haben (z.B. Koch und Merz), favorisieren Stoiber. Der hat gegen Schröder genausowenig eine Chance wie Merkel und nach der verlorenen Bundestagswahl werden dann die innerparteilichen Karten bei der CDU neu gemischt. Die ungeliebte Post-Kohl-Notlösung Merkel wird jetzt mit einem netten Posten abgefunden und ist durch die verlorene K-Frage politisch weg vom Fenster. In dieses Vakuum werden Koch und Merz gerne stoßen.
Antworten
Pichel:

NRW-CDU stellt sich hinter Merkel

 
09.01.02 18:06
NRW-CDU stellt sich hinter Merkel


Unmittelbar vor der Klausurtagung des CDU-Vorstands in Magdeburg spitzt sich in der Union der Machtkampf um die Kanzlerkandidatur zu.



ran/HB KREUTH/DÜSSELDORF. Als Reaktion auf den Vorstoß der CSU für ihren Parteichef Edmund Stoiber im bayerischen Wildbad Kreuth stellte sich die Führung des mitgliederstärksten CDU-Verbandes Nordrhein- Westfalen am Mittwoch geschlossen hinter CDU-Chefin Angela Merkel. Andererseits sprachen sich die Saar-CDU und der Chef der schleswig- holsteinischen CDU, Johann Wadephul, klar für Stoiber aus.

Der Geschäftsführende NRW-Landesvorstand sprach sich in Düsseldorf in einem einstimmigen Beschluss für die Kandidatur der CDU-Chefin aus, weil mit ihr die Erfolgsaussichten bei der Bundestagswahl größer seien. Der nordrhein-westfälische CDU-Chef Jürgen Rüttgers, der auch Bundesvize seiner Partei ist, zeigte sich überzeugt, dass es in der gesamten CDU eine Mehrheit für Merkel gibt. CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer wies in Berlin darauf hin, dass der Landesverband Nordrhein-Westfalen alleine größer sei als die CSU in Bayern. Das gelte auch für die Landesgruppen in der Bundestagsfraktion.

Die saarländische CDU mit Ministerpräsident Peter Müller an der Spitze sprach sich auf einer Klausurtagung in Tholey für den CSU-Chef aus. Auch in ihrem Heimat-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern kann Merkel nicht mehr auf ungeteilten Rückhalt zählen. Dort wird zunehmend Unterstützung für Stoiber laut. Nach dem Bundestagsabgeordneten Werner Kuhn sprach sich auch die Junge Union Mecklenburg-Vorpommerns für den Bayern aus.

Der frühere CDU-Vorsitzende Wolfgang Schäuble erwartet nicht, dass bei der am Freitag in Magdeburg beginnenden Klausurtagung seiner Partei eine Entscheidung über die Kanzlerkandidatur der Union fällt. Schäuble, der von der CSU-Landesgruppe als Gast nach Wildbad Kreuth geladen war, sagte am Mittwoch, er halte die ursprüngliche Absprache nach wie vor für richtig, wonach CSU-Chef Edmund Stoiber und die CDU-Vorsitzende Angela Merkel unter vier Augen einen gemeinsamen Vorschlag besprechen wollten. Dieser Vorschlag werde bald unterbreitet, dass hätten beide Parteichefs noch einmal bekräftigt. „Deswegen halte ich jede öffentliche Äußerung eher für falsch als für richtig.“

Schäuble wies die Vermutung zurück, bei der Frage der Kanzlerkandidatur gehe es auch um die inhaltliche Ausrichtung der Union. „Eine Entscheidung, egal wie sie ausfällt, wird keine Auswirkungen auf unseren Kurs haben, weil wir übereinstimmen.“ Eine Meldung der Bildzeitung, die CSU habe ihn um eine Vermittlerrolle zwischen Stoiber und Merkel gebeten, bezeichnete Schäuble als falsch.

CSU-Landesgruppenchef Michael Glos sprach von einer „außerordentlich erfolgreichen Klausurtagung“. Die CSU habe einen Beitrag dazu geleistet, zu Beginn des Jahres die günstige Stimmung für die Union zu verstärken und den Leuten die Hoffnung zu geben, dass die rot-grüne Koalition abgelöst werden könne. „Kreuth ist wieder ein Signal des Aufbruchs.“ Auf Vorwürfe angesprochen, die CSU habe mit der Ausrufung Stoibers zu ihrem Favoriten die Verabredung der Parteivorsitzenden gebrochen, sagte Glos: „Wenn es diese Vorwürfe gibt, dann muss ich mit ihnen leben.“



HANDELSBLATT, Mittwoch, 09. Januar 2002, 17:40 Uhr

Antworten
zlip:

Frage?

 
09.01.02 18:11
Wie kann ich Stoiber unterstützen mit Spenden?
Antworten
PRAWDA:

zlip, google-ergebnis

 
09.01.02 18:16
www.csu.de/DieThemen/Spenden/homepage.htm
Antworten
PRAWDA:

dat is nen kirl, meine seine körpergröße, kein

 
09.01.02 18:40
kleenen Schröder

jetzt ist es raus -Stoiber for president .. 533407
Antworten
cap blaubär:

Kotzklümpchenrezyklat(verpresst) o.T.

 
09.01.02 19:19
Antworten
PRAWDA:

ja capn, schlakumdalopratzfumdidalölligom(besappt) o.T.

 
09.01.02 19:30
Antworten
sbroker:

schröder schafft die wahl, keine frage

 
09.01.02 19:35
natürlich is stoiber der bessere gegenkandidat aber schröder putzt ihn!

schill,, was soll denn der scheiss???
sbroker
Antworten
cap blaubär:

seht Ihr hat sich schon ausgesteubert oderaber

 
09.01.02 19:40
Edmund hat Wahrheit walten lassen(selten inner Politik)und hat mit dem geschickten Sprung in den Fettnapf seine Nullbockposition bekräftigt(was hier lief war ne wiederholung)sollten wir seiner nach dem Ableben habhaft werden, könnte man den Schädel öffnen und auf dem Zettel nachschauen wie Ers nun wirklich gemeint hat
blaubärgrüsse an alle Hobbypathologen  
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