"Handelsblatt": IWF senkt deutsche Wachstumsprognose für 2003
Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet nach Informationen des "Handelsblatt" für 2003 in Deutschland mit einem langsameren Wirtschaftswachstum als zunächst angenommen. Unter Berufung auf den in wenigen Tagen zur Veröffentlichung anstehenden Deutschland-Bericht des IWF berichtete die Finanzzeitung in ihrer Dienstagausgabe, jetzt werde nur noch ein reales Wirtschaftswachstum von 1-3/4 Prozent unterstellt. Im September war der IWF noch in seinem "World Economic Outlook" von einem Wachstum in Deutschland von zwei Prozent ausgegangen.
Für dieses Jahr erwarte der IWF ein praktisch unverändertes Wachstum von 0,5 Prozent, hieß es in dem Vorabbericht weiter. Die deutsche Wirtschaft befinde sich in einem "Zustand der zerbrechlichen Erholung", zitiert die Zeitung aus dem IWF-Bericht. Das lahme Wachstum der Weltwirtschaft, die Talfahrt der Börsen, die schwache Aktivität an den Kreditmärkten sowie die geplante Konsolidierung der Fiskalpolitik stünden einer kräftigen Entwicklung entgegen.
Wirtschafts- und Arbeitsminister Wolfgang Clement (SPD) hatte am Montag zu erkennen gegeben, dass auch er die Wachstumsprognose der Bundesregierung deutlich nach unten korrigieren wird. Er werde mit seiner bevorstehenden Prognose voraussichtlich etwa auf der Linie der jüngsten Expertenschätzung liegen, sagte Clement am Montag in Berlin. Die sechs führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute hatten jüngst für dieses Jahr 0,4 Prozent und für das nächste Jahr 1,4 Prozent Wachstum vorhergesagt. "Dass sich das nicht allzu weit von dem entfernt, was die Experten sagen, kann ja wohl nicht überraschen", sagte Clement auf die Frage nach der Konjunkturprognose aus seinem Ministerium. Clement will die Zahlen in einigen Tagen nennen.
Süddeutsche Zeitung
Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet nach Informationen des "Handelsblatt" für 2003 in Deutschland mit einem langsameren Wirtschaftswachstum als zunächst angenommen. Unter Berufung auf den in wenigen Tagen zur Veröffentlichung anstehenden Deutschland-Bericht des IWF berichtete die Finanzzeitung in ihrer Dienstagausgabe, jetzt werde nur noch ein reales Wirtschaftswachstum von 1-3/4 Prozent unterstellt. Im September war der IWF noch in seinem "World Economic Outlook" von einem Wachstum in Deutschland von zwei Prozent ausgegangen.
Für dieses Jahr erwarte der IWF ein praktisch unverändertes Wachstum von 0,5 Prozent, hieß es in dem Vorabbericht weiter. Die deutsche Wirtschaft befinde sich in einem "Zustand der zerbrechlichen Erholung", zitiert die Zeitung aus dem IWF-Bericht. Das lahme Wachstum der Weltwirtschaft, die Talfahrt der Börsen, die schwache Aktivität an den Kreditmärkten sowie die geplante Konsolidierung der Fiskalpolitik stünden einer kräftigen Entwicklung entgegen.
Wirtschafts- und Arbeitsminister Wolfgang Clement (SPD) hatte am Montag zu erkennen gegeben, dass auch er die Wachstumsprognose der Bundesregierung deutlich nach unten korrigieren wird. Er werde mit seiner bevorstehenden Prognose voraussichtlich etwa auf der Linie der jüngsten Expertenschätzung liegen, sagte Clement am Montag in Berlin. Die sechs führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute hatten jüngst für dieses Jahr 0,4 Prozent und für das nächste Jahr 1,4 Prozent Wachstum vorhergesagt. "Dass sich das nicht allzu weit von dem entfernt, was die Experten sagen, kann ja wohl nicht überraschen", sagte Clement auf die Frage nach der Konjunkturprognose aus seinem Ministerium. Clement will die Zahlen in einigen Tagen nennen.
Süddeutsche Zeitung