Ist die SPD an allem schuld ?


Thema
abonnieren
Beiträge: 78
Zugriffe: 2.390 / Heute: 1
Dr.UdoBroem.:

Nicht ganz einfach, da er hier unter ca 10 IDs

 
03.12.01 21:34
postet. Aber wenn man auf den Stil und die Themen achtet, zu denen er postet, kommt man ziemlich schnell dahinter.

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Gruß Hans-Udo

<img src=/images/voting.png border=0> Ist die SPD an allem schuld ? 497702
Antworten
zombi17:

Nach dem nächsten Treffen bin ich ....

 
03.12.01 21:38
...sichlich wieder ein wenig schlauer.

Mach mal DSF an , ein geiles Fußballspiel.
2:3 für Bielefeld.
z
Antworten
DarkKnight:

Wer von Euch ist aktiv in einer Partei tätig?

 
03.12.01 21:41
Wahrscheinlich kein einziger. Sonst gäbs so eine Diskussion nicht. Die lachen sich alle einen ab über die "öffentliche Meinung", es gibt ganz selten "Ausreißer" dahingehend, daß WIRKLICH SCHMUTZIGE WÄSCHE gewaschen wird.

Wir haben mind. 3 demokratische Parteien in Dtld., die seit Kriegsende das Geschehen bestimmen ('CDU, SPD und FDP ... will nicht heißen, daß die CSU undemokratisch ist, noway).

In dieser Zeit wurden mit Ausnahme von bislang 15 Jahren ALLE wegweisenden Entscheidungen von der CDU getroffen. Ich bitte das zu verstehen: habe selbst erlebt, als in FFM 1989 die SPD an die Macht kam: die mußten im Haushalt %-Jahresverträge von der CDU verarbeiten, noch schnell abgeschlossen und unumgänglich gemacht, um ja die Roten zu blamieren: das Ergebnis sieht man heute. Die CDU ist die Verwirklichung der Geldinteressen und die SPD kann nichts dagegen machen, weil gerade die kleinen käuflich sind. Schade.

Politik ist die Kunst des Machbaren, heißt es. Von mir aus, dann sage ich als ultralinke Socke, der aus Protest in der CSU ist: lieber Angela Merkel als einen Bauernfänger wie Schröder. Es hätte die Chance zum Umdenken gegeben, aber ich befürchte fast, die Politkarriereüberlegungen Einzelner machen das alles nur noch schlimmer.

Ich sehe CDU + irgendeinen Partner in alle Ewigkeit

Schade. Nur für mich persönlich, übrigens, das ist keineswegs eine Meinung, die ich irgendjemandem aufdrängen möchte. Schade, weil m. E. die letzte Chance verpaßt wurde, der zunehmenden Verkrustung in ALLEN Bereichen Einhalt zu gebieten. Die Folge wird die sein, die immer die Folge ist: wenns nicht mehr geht, muß eben der Karren an die Wand.

Ich spreche von Steuern, Subventionen, Familienpolitik und von ... ja was? Rentenpolitik !!!

Wir erleben m. E. gerade den bewußt gesteuerten GAU, anders werden keine Entscheidungen mehr herbeigeführt. Wie gesagt: Schade.
Antworten
Tom20:

SPD - "Sch....-Partei-Deutschland"

 
03.12.01 21:45
Sicherlich ist die SPD mit Ihrer Sparpolitik, mittelstandsfeindlichen und viel zu sozial eingestellten Politik dran Schuld! Wie soll die Wirtschaft in Schwung kommen, wenn keiner mehr übriges Geld hat und jeder sparen muß! Mittelstandsfeindlich aufgrund 630-Mark-Gesetz, keine Einkommenssteuersenkung und Lohnnebenkosten sind zu hoch! Die CDU/CSU haben seit sie an der Regierung waren eine Inflationsrate im Schnitt von 3,5 %; das erreichten die "Roten" nur einmal in ihrer Amtszeit, ihr Schnitt liegt bei ca. 6,5%! Sprüche klopfen konnten sie, aber regieren können sie nicht. Auch wenn angeblich die "Schwarzen" keine besseren Leute haben sollen, solchen Nieten wie bei ROT/Grün
haben sie allemal. Fragt Euch mal wieso Bayern und Baden-Württemberg (beide
schwarzregiert) im Bundesdurchschnitt weit vor den anderen liegen! Vorhaben CDU 2002: Rücknahme 630-Mark-Gesetz, Einkommensteuersenkung, Lohnnebenkostensenkung!
Gibt keine Alternative, die "Roten" haben die Wirtschaft ausgebremst und geben den anderen die Schuld! Die helfen bloß den Sozialschwachen, den Faulenzern, Schmarotzern und den ganz großen, den Mittelstand machen sie gar kaputt!
Antworten
Dr.UdoBroem.:

Die einzige Lösung wäre eventuell längere

 
03.12.01 21:50
Wahlperioden. Landtagswahltermine mit Bundestagswahlen koordinieren.

So könnten auch mal unpopuläre Entscheidungen, die wirklich mal über den Tellerrand hinausgehen, riskiert werden, ohne immer mit einem Auge auf die nächsten Wahlen schielen zu müssen.

Das Problem ist ja, dass man sich nur noch mit dem Motto "weiter so" durchwurschtelt, ohne echte Zukunftsperspektiven aufzubauen. Bestes Beispiel die Rentenpolitik.

Jedem ist klar, dass das jetzige Modell nicht funktioniert - nirgendswo sonst lassen sich die zukünftigen Zahlen besser vorausberechnen - trotzdem traut sich niemand an eine echte Reform heran, um dem politischen Gegner nicht die offene Seite anzubieten.

Schon traurig.

Gruß Dr. Broemme

<img src=/images/voting.png border=0> Ist die SPD an allem schuld ? 497722
Antworten
DarkKnight:

Tom20: wem das Hemd näher als die Hose ist

 
03.12.01 21:53
hat früher auch schon NSDAP gewählt. Im Quatschen bist Du gut, im Rechnen nicht. Was soll dieses Lohnnebenkostenthema? Das ist ein Bilzeitungsthema !!! Andere Ländere bezahlen die Alterversorgung privat über direkte Ausgaben vom Netto, z. B. US, wo das Netto detlich höher ist als hier, und wir bezahlen es indirekt. So what, welches System ist besser?

Ich weiß es nicht, Bush weiß es nicht und Stoiber und Schröder wissen es auch nicht. Wir wissen nur: wir sind gewachsen in 50 Jahren "sozialer Marktwirtschaft" und entsprechenden Erwartungshaltungen, verbunden mit massivem Lobbyismus. Wer hier sagt, das kann von heute auf morgen geändert werden, sollte nach Österreich auswandern. Oder Base-Jumping betreiben, bitte ohne Fallschirm.

Kein Gruß
Antworten
Dan17:

Lassen wir Politik in Zukunft hier weg

 
03.12.01 21:54
sonst kotz ich noch...
Antworten
Dr.UdoBroem.:

3:3 das wird Peet freuen! o.T.

 
03.12.01 22:02
Antworten
zombi17:

Unser Problem ist das Machtgehabe

 
03.12.01 22:07
Keiner will Lösungen , jeder will regieren.
Schaut Euch doch mal Debatten an , schlimmer als auf Ariva.
Und jeder, der einmal Diäten kassiert hat , möchte sie  missen.
Nene , Jungens , hört mir auf mit Politik.
Es gibt keine Alternative.
z
Antworten
zombi17:

4 : 4 o.T.

 
03.12.01 22:10
Antworten
Dr.UdoBroem.:

@Zombi

 
03.12.01 22:16
Ist doch genau, was ich meine. Wenn die mal ein paar Jahre Zeit hätten, ohne auf die nächste Wahl zu schielen und um ihre Pöstchen zu fürchten, könnten sie sich vielleicht auch mal wirklich um Programmatisches kümmern und nicht nur ums Tagesgeschäft.

Gruß Hans-Udo

<img src=/images/voting.png border=0> Ist die SPD an allem schuld ? 497763
Antworten
zombi17:

Fakt ist

 
03.12.01 22:26
Die SPD hat uns auf einen Spitzenplatz übernommen , und nun sind wir Nr 25.
Ich wußte nicht , das Europa soviel Länder hat.
Stagnation ist Ok , wenn es alle machen. Doch es muß an der Politik liegen , wenn wir fast die einzigen sind , die mit dem Arsch nicht hochkommen.
Und den größten Witz find ich , bei 4 Millionen Arbeitslosen zu sagen , wir brauchen Einwanderung. Vielleicht kann es mir mal einer erklären.
Gruß Zombi
Antworten
Kritiker:

Völlig unpassende Frage!

 
03.12.01 22:31
Die SPD ist NIE an irgendetwas Schuld!! Wer's nicht glaubt ,höre auf Frau Däubler-Gmelin!?! Schuld sind die Rechtsradikalen - grundsätzlich!!
Und vor allem Adolf Hitler, vielleicht hat von dem einer was gehört- hier??
Und die eigentliche Regierungspartei in der BRD ist die FDP! Nur mit wem ist die Frage. Und seit die nicht regiert ist hier das Chaos!! SOO!
Das war jetzt ein Pusch von - Kritiker.
Antworten
prom:

Personen und Parteien in der Politik sind

 
03.12.01 22:37
austauschbar.

Versucht doch bitte die Fragen der Zeit einmal sachorientiert zu diskutieren.

DK hat da einen guten Anfang gemacht.
Antworten
Tom20:

Nochmal wegen Lohnnebenkostensenkung- Darknight

 
03.12.01 22:38
Diese Woche Fokus: Bauarbeiter in Luxemberg hat bei ca. 4500,-- DM brutto, ca. 750,-- DM mehr in der Tasche! als in Deutschland!!! Und ich führe einen Betrieb, der sehr lohnintensiv ist, oder man macht es so wie ich und arbeitet jede Woche mindestens 80 Stunden, um Geld übrig zu haben! Das 630-Mark-Gesetz
war der größte Mist, was die "Roten" erfunden haben, wenn sie es nicht zurücknehmen, dann sollten sie es wenigstens überarbeiten und vor allem einfacher in der Handhabung (ca. 25 versch. Fälle, Papierkram usw.) machen.
Wenn die Lohnnebenkosten niedriger sind, hat auch ein einfacher Arbeiter mehr Geld und es könnte der eine oder andere Arbeitslose wieder eingestellt werden, was dem Staat auch wieder Einnahmen bringt, außerdem würde dadurch die Wirtschaft angekurbelt! Belastung alleine durch das 630-Mark-G. für mich ca. 2000 - 4000,-- DM mtl., im Klartext: ca. 20000,-- DM Reingewinn im Jahr! Rechne mal, sie sind jetzt 31/2 Jahre dran, dann kannst mich verstehen!  
Antworten
avantgarde:

@ darki ...ich bin politisch aktiv

 
03.12.01 22:45
und rede trotzdem gerne.

ich war sehr enttäuscht über die politische arbeit, die in den parteien vor sich geht. also bin ich nur noch passiv tätig.

und darki.....du bist ein verkappter cdu mann, ich bin mir da ganz sicher! (ja ich weiß, du bist in der csu wegen widriger umstände...)

aber was das diskutieren über bildzeitungsthemen angeht, so muß ich dich enttäuschen. wir reden hier sehr oft über bild themen, und das läßt sich auch meist nicht verhindern.

außerdem gibt es anscheinend neben den bild themen nur die außenseiter-news, die heute teilweise viel poulärer sind. also solche nachrichten, die auf verschwörungen aller art basieren und das unvollkomene in jedem menschen hervorrufen. und da der mensch an sich gerne solche theorien glaubt, hat nicht nur die bild hochkonjuktur, sondern auch die menschen, die auch die mondlandung für einen fake halten.

Also ersma

Avantgarde
Antworten
Dr.UdoBroem.:

@Tom20

 
03.12.01 22:47
Ich finde das 630.- Gesetz eigentlich schon sinnvoll.
Es wurden vorher immer mehr "volle" Stellen aufgelöst und dafür mehrere 630er Stellen eingerichtet - habe ich persönlich erlebt.
Die Einnahmen fehlen natürlich in den Sozialkassen - die "630er" hatten keinerlei Rentenanspruch aus ihrer Beschäftigung etc., d.h. die Allgemeinheit muss einspringen, sprich die Lohnnebenkosten steigen

Ob man in der Ausführung einiges verbessern kann, ist sicher zu diskutieren.

Gruß Dr. Broemme

<img src=/images/voting.png border=0> Ist die SPD an allem schuld ? 497797
Antworten
prom:

@Tom 20, erklär mir bitte einmal, warum es den

 
03.12.01 22:50
Unterschied zwischen dem Nettolohn des luxemb. und dem des deutschen Arbeitnehmers gibt.
Danke.
Antworten
DarkKnight:

Tom20: okay, ich habe 60 Leute direkt unter mir

 
03.12.01 22:51
und indirekt 500 ... das ist nicht von der Hand zu weisen, was Du sagst: das sind Rechenbeispiele. Die Realität beißt sich an den Krebsgeschwüren der Interessenverbände: ich persönlich wollte nur zum Ausdruck bringen, daß die Mentalität noch nicht reif ist in Dtld. für die komplette Eigenverantwortlichkeit, so wie das in US schon lange der Fall ist.

Das Problem wird sein: Altwähler! versorgungsgedanke, 50 Jahre Selbstbedienungsmentalität in Dtld ... vielleicht reden wir vom Gleichen ... lets wait and see, die wirtschaftlichen Realitäten dulden keine Kompromiß, es wird das kommen, was nötig ist ... siehe: Fall der Mauer (für mich eigentlich undenkbar bis 89, seitdem glaube ich an den Spruch: was Sinn macht, ist nicht aufzuhalten).

In diesem Sinne
Antworten
prom:

aber DK, Du arbeitest im Gegensatz zu Tom20 in

 
03.12.01 22:56
einer Branche, die aufgrund ihrer Marktmacht und der Markt-Intransparenz höhere Gehaltskosten eher auf die Kunden überwälzen kann.  
Antworten
zombi17:

@ avangarde

 
03.12.01 22:57
Wenn du in der Politik tätig bist , dazu die Hilfskraft eines Forums besitzt , warum bist du dann passiv? Hier spiegelt sich die Meinung der Mittelschicht wieder. das ist doch ein guter Indikator um Politik zu machen.
Ich kenne soviel Menschen , die nicht arm sind , aber nicht zum sparen kommen.
Unterhaltet Euch mal mit denen. Du wirst erstaunt sein , was die davon halten , das es Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger besser geht, als fleißig arbeitenden Tagelöhnern.
Es stinkt zum Himmel
z
Antworten
avantgarde:

ist richtig Zombie, was mich aber

 
03.12.01 23:02
so sehr geärgert hat ist, daß 90% der Zeit über vergünstigte Reisen nach Oslo oder andere Partei-reisen gesprochen wird, und die anderen 10 % sitzt Du in irgeneiner Sitzung dumm rum und weißt nicht, warum Du da überhaupt hingegangen bist.

Für echte politische Arbeit bleibt da keine Zeit mehr. Daher habe ich mich zurückgezogen.

Das das Forum angeht, so denke ich nicht an die Mittelschicht oder dessen Representativität (?) hier bei Ariva, da die Interessen zu gleich sind. Die Mehrheit der Anleger wird kapitalorientiert denken, so wie ich natürlich auch. Ausreißer findet man überall, aber die mitte ist das denke ich nicht.

Politik ist ein tiefes schwarzes Loch mit vielen schwarzen köfferchen auf allen Seiten. Auch wenn das keine Entschuldigung ist, sondern nur eine Begründung für eine resignative Haltung!

Avantgarde
Antworten
zombi17:

Ganz falsch , Avangarde

 
03.12.01 23:14
Es geht darum , das ein Bergmann , Stahlkocher oder Handwerker kein Geld übrig
hat, um sein Geld an der Börse anzulegen, oder sonst wie zu sparen.
Ich weiß nicht, was ihr alle für Einkommen habt , aber als Normalsterblicher bleibt nichts übrig. Erst recht nicht , wenn Kinder großzuziehen sind.
Wer nie unten war , wird es nicht verstehen. Die kleinen Gören kosten richtig Kohle! Die Alternative , du läßt sie verkommen.
Z
Antworten
Tom20:

630-Mark-Gesetz

 
03.12.01 23:15
Man hätte den AG zu Abgaben verpflichten sollen und den AN freilassen sollen o.
wie jetzt auch freiwillig die 7,5 % RV zahlen lassen können. Den Lohn hätten dann die AN am Jahresende zur Einkommensteuer rechnen müssen, wer viel verdient zahlt mehr Steuern und wer wenig verdient keine oder nur wenig, das wäre gerecht! Denn ich bin trotzdem der Meinung, die auf 630,- Mark-Basis arbeiten, die brauchen das Geld! Und die Großfirmen, hätte man Auflagen machen können, daß verhindert wird, nur 630-Mark-Jobs zu vergeben! Aber so kleine Betriebe, überhaupt im Gaststättenbereich, brauchen diese Aushilfskräfte! Und durch dieses geänderte Gesetz wurde das Gaststätten-gewerbe arg gebeutelt! Wie geschrieben oben, bin damit einverstanden, als AG Abgaben zu zahlen, doch die meisten wissen gar nicht, wie schwierig es ist gutes Personal auf 630,-- DM-Basis zu bekommen, denn wenn man die Abzüge vom Stundenlohn abzieht helfen sie nicht mehr und es gibt nicht viel Personal mit Lst-Karte I-IV oder mit Bescheinigung, die von AN-Seite her keine Abzüge hätten! Die wenigstens werden dieses Problem als AG verstehen, doch wer mal damit eingehend zu tun gehabt hat, wird dies verstehen!
Zu Focus: 750,- Mark mehr im  Monat als Bauarbeiter in Luxenburg, es wurde verglichen die Abzüge, daß wir hier in Deutschland mit die höchsten Abzüge haben!
Antworten
DarkKnight:

prom: ich bin jetzt WIRKLICH erstaunt

 
03.12.01 23:21
du kennst meine Branche und ich weiß nix davon?
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht Alle 1 2 3 4 ZurückZurück WeiterWeiter

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--