erlauben Sie mir einige Anmerkungen.
1. Der Begriff Management ist bei Ihnen nicht ganz zutreffend, denn seine Urbedeutung stammt vom lateinischen "mansionem agere", was „das Haus bestellen“ meint. Sie haben nicht bestellt, Sie haben nur geblendet.
2. Immer wieder lesen wir in Ihren Mitteilungen, die Amitelo AG sei operativ tätig. Die Beweise sind Sie stets schuldig geblieben.
3. Wenn der Wert der Aktienbeteiligung sich am operativen Geschäft messen lassen muss, dann hilft wohl nur noch Beten.
4. Ach ja, der Jahresabschluss. Wer an Amitelo beteiligt ist, weiß, was Warten bedeutet.
5. Die Aktie soll also Potential haben? In welche Richtung denn? Die Aktie hatte niemals Potential, der Chart spricht Bände.
6. Dass Sie die Verwaltungskosten senken wollen, glauben wir Ihnen gerne. Kein operatives Geschäft, der scheidende Vorstand - das bisschen Öffentlichkeitsarbeit als Rest-Tätigkeit auf dem sinkenden Schiff - die schafft gut und gerne das Sekretariat alleine.
7. In Sachen Humor kann man Ihnen allerdings nichts nachmachen. Die Behauptung, Sie hätten an der Kommunikation gefeilt, ist ein echter Schenkelklopfer! "Lügen haben kurze Beine", das sagt ein Sprichwort. Nicht übermittelt wurde, ob die Beine gefeilt oder gesägt wurden ...
8. Und dann noch das: Sie raten zur Geduld. Na, das nenne ich doch mal fundiert. Denn Geduld hat sich in den letzten Jahren für die Aktionäre noch nie ausgezahlt. Im Gegenteil, diese stolperten von einem Schlagloch ins nächste, und der Kurs der Aktie rauschte in den Keller. Von Geduld haben also immer schon nur die "Manager" profitiert. Wer Zeit hat, bringt seine Schäfchen ins Trockene.
In diesem Sinne: sollte es bei Ariva noch ein paar arme Aktionäre geben, so wünschen diese sich sicherlich nichts sehnlicher, als dass die "Blender in Nadelstreifen" für diese Börsenposse zur Rechenschaft gezogen werden.
Wenn man einen Schlumpf würgt, in welcher Farbe läuft er dann an?