Internet-Datenbank für Sportler
mit Links zu Drogendealern
In einer von Bundesinnenminister Otto Schily
finanzierten Bibliothek im Internet führen Links zu
den Seiten einschlägiger Dopinghändler in den USA.
Wie das Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL in der
neuen Ausgabe berichtet, können Nutzer mit
wenigen Mausklicks zu Anbietern von
Aufputschmitteln, Anabolika und anderen
Dopingmitteln gelangen. Auf den Netzseiten würden
auch Dopingtipps und Dosierungshinweise erteilt.
Erstellt wird die Datenbank „Sponet“ von Fachleuten
des Instituts für Angewandte Trainingswissenschaft
(IAT) in Leipzig. Zu DDR-Zeiten war das damalige
Forschungsinstitut für Körperkultur und Sport (FKS)
wesentlicher Teil der geheimen Dopingforschung.
Schily finanziert die „ultimative Findmaschine für
Sportwissenschaftler, Trainer und Sportler“
(Eigenwerbung) im Rahmen seiner Projektförderung
im Spitzensport.
Am vergangenen Donnerstag wurde ein Link zu
US-Vertreibern von Dopingmitteln gelöscht,
nachdem der SPIEGEL das Innenministerium nach
den Links befragt hatte. Einige Links aber, schreibt
DERSPIEGEL weiter, seien offen geblieben. Das
Innenministerium habe aber Anweisung erteilt,
umgehend alle „entsprechenden Daten
hinauszuwerfen“. Das IAT wiederum behauptet, von
dem schnellen Zugang zu einschlägigen
Dopingkreisen in den USA nichts gewußt zu haben.
Das sei, so der zuständige IAT-Leiter Roland Regner,
„absolut nicht in unserem Sinne“. (DER SPIEGEL
45/00, Seite 202)
mit Links zu Drogendealern
In einer von Bundesinnenminister Otto Schily
finanzierten Bibliothek im Internet führen Links zu
den Seiten einschlägiger Dopinghändler in den USA.
Wie das Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL in der
neuen Ausgabe berichtet, können Nutzer mit
wenigen Mausklicks zu Anbietern von
Aufputschmitteln, Anabolika und anderen
Dopingmitteln gelangen. Auf den Netzseiten würden
auch Dopingtipps und Dosierungshinweise erteilt.
Erstellt wird die Datenbank „Sponet“ von Fachleuten
des Instituts für Angewandte Trainingswissenschaft
(IAT) in Leipzig. Zu DDR-Zeiten war das damalige
Forschungsinstitut für Körperkultur und Sport (FKS)
wesentlicher Teil der geheimen Dopingforschung.
Schily finanziert die „ultimative Findmaschine für
Sportwissenschaftler, Trainer und Sportler“
(Eigenwerbung) im Rahmen seiner Projektförderung
im Spitzensport.
Am vergangenen Donnerstag wurde ein Link zu
US-Vertreibern von Dopingmitteln gelöscht,
nachdem der SPIEGEL das Innenministerium nach
den Links befragt hatte. Einige Links aber, schreibt
DERSPIEGEL weiter, seien offen geblieben. Das
Innenministerium habe aber Anweisung erteilt,
umgehend alle „entsprechenden Daten
hinauszuwerfen“. Das IAT wiederum behauptet, von
dem schnellen Zugang zu einschlägigen
Dopingkreisen in den USA nichts gewußt zu haben.
Das sei, so der zuständige IAT-Leiter Roland Regner,
„absolut nicht in unserem Sinne“. (DER SPIEGEL
45/00, Seite 202)