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Intelligente Klamotten - auch gut für mein Silber


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soulsurfer:

Intelligente Klamotten - auch gut für mein Silber

 
13.06.02 14:46
Sendung am 13. Juni 2002



Intelligente Klamotten - Die richtige Kleidung bei Allergien / Versilberte Unterwäsche lindert Neurodermitis
Juckende, trockene aufgerissene Haut, damit müssen Neurodermitiker leben. Zwischen 3 und 5 Millionen Menschen sollen in Deutschland von dieser Krankheit geplagt sein. Eine wirkliche Therapie gegen Neurodermitis gibt es derzeit nicht. Mit der Hilfe von versilberter Kleidung, die neuerdings auf dem Markt ist, können die schlimmsten Beschwerden gelindert werden, so versprechen die Hersteller. Getestet wurde das Ganze in den Hohensteiner Instituten für Textilforschung, im Landkreis Ludwigsburg. Karin Gramling zu den Ergebnissen:


„Padycare“ heißt die Unterwäsche in dunkelgrau mit silbrigem Glanz. Die Tests in den Hohensteiner Instituten haben ganz klar ergeben, dass das Silber in der Kleidung den Neurodermitikern hilft. Stefan Mecheels, der Leiter der Hohensteiner Institute:

„Dieses Silber hat den Vorteil, das sich daran keine Bakterien richtig entwickeln können, das heisst, diese kranke Haut neigt dann nicht so sehr zu Infektionen, wie das sonst der Fall ist. Diese Kleidung heilt Neurodermitis nicht, aber sie führt zu einer Linderung der Beschwerden und hilft. Sie führt hier bei vielen Patienten zu richtig guten Fortschritten.“

Unterwäsche für Babys, Kinder und Erwachsene, sowie Bettwäsche gibt's mittlerweile. Aus Mikrofasern, die mit Silber ummantelt sind. Die Wäsche fühlt sich weich und glatt an und ist atmungsaktiv. Ein wichtiger Effekt für Neurodermitiker, betont Dirk Höfer, der Leiter des Kompetenzzentrums Medizintextilien in Hohenstein:

„Durch diesen permanenten Juckreiz hat man ständig das Gefühl, und das ist ja auch in der Tat so, das die Haut entzündet ist, deshalb tragen Neurodermitiker gerne Kleidung, die sich kühl anfühlt. Diesen Effekt hat man besonders durch die Ummantelung mit Silber, da Silber ein sehr guter Wärmeleiter ist.“

Rund 100 Euro kostet eine kurze Hose, ein Langarm-T-Shirt etwa 180 Euro. Kinderunterwäsche kommt etwas günstiger. Die Krankenkassen beteiligen sich zum Teil an den Kosten. Bestellen kann man die Silberkluft in Apotheken, Sanitätshäusern oder beim Hersteller Tex-A-med selbst.
Bei Neurodermitikern ist die waschbare Unterwäsche jedenfalls ein Erfolg.

„Dies zeigt auch eine klinische Studie, die jetzt an der Technischen Universität München durchgeführt wurde, und zahlreiche Betroffene verspüren eine deutliche Verbesserung ihrer Symptome.“

Die Hohensteiner selbst forschen an sogenannten Medizintextilien, die mit winzigen Kapseln ausgerüstet sind. Diese sollen dann Medikamente direkt an die Haut der Patienten abgeben. Bei Neurodermitikern zum Beispiel Zink, Teer oder Kortison. Damit wäre die Haut gleichbleibend versorgt. Ergebnisse der Therapie ließen sich so verbessern. Dirk Höfer, der Leiter des Kompetenzzentrums Medizintextilien:

„Das grosse Problem bei allen Hauterkrankungen ist die sogenannte Therapiemüdigkeit des Patienten. Die Patienten bekommen natürlich eine Salbe, die sie mehrfach am Tage auftragen müssten. Und nach ein zwei Tagen lässt also, dieser Wille zum Eincremen deutlich nach, und genau dieses Problem kann mit Hilfe von Medizintextilien umgangen werden.“

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