Studie: Intel gewinnt gegenüber AMD massiv Marktanteile
Mittwoch 30. Oktober 2002, 18:54 Uhr
Aktienkurse
Advanced Micro Devic...
AMD
6.32
+0.49
Intel Corp
INTC
16.99
0.00
Analysten - Research im Original
Einer Studie von Mercury Research zufolge konnte Intel (NASDAQ: INTC - Nachrichten) im abgelaufenen Quartal seinen Marktanteil bei den ausgelieferten Prozessoren auf 86,6 Prozent steigern. Dies entspricht einem Zuwachs von 7,6 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahresquartal und 4 Prozentpunkten gegenüber dem vorangegangenen Quartal.
AMDs Marktanteile fielen von 20 Prozent im Vorjahr um 8,4 ANZEIGE
Prozentpunkte auf 11,6 Prozent im abgelaufenen Quartal. Die Ursache für diesen Rückgang liegt unter anderem darin begründet, dass AMD (NYSE: AMD - Nachrichten) in der ersten Jahreshälfte zu viele Prozessoren verkauft hat. Nachdem im Anschluss an einen vielversprechenden Start ins Jahr 2002 die Nachfrage dramatisch abflachte, waren zu viele Lagerbestände am Markt und AMD konnte nur besonders wenige Prozessoren in den Markt verkaufen. Ein Anzeichen für diese Theorie ist beispielsweise der Absatz von Chipsätzen für die AMD-Prozessoren. Diese lagen etwa über dem Niveau des vorangegangenen Quartals. Allerdings ist weiterhin ein Rückgang gegenüber dem Vorjahresquartal zu beobachten. Dieser mag damit zusammenhängen, dass es AMD in den vergangenen Quartalen nicht gelungen ist, Intel den Marketing-technisch wichtigen Spitzenplatz bei den schnellsten Prozessoren abzulaufen. Schlimmer noch. AMD hat für den Herbst neue Prozessoren vorgestellt, die bis dato so gut wie nicht lieferbar sind. Dies mag daran liegen, dass AMD derzeit in weiten Teilen die Produktion umstellt, belastet nichtsdestotrotz die Margen, weil vergleichsweise wenig Produkte mit hohen Margen verkauft werden können. Damit rücken nämlich AMDs Spitzenprozessoren preislich in die Regionen von Intels Mittelklasse-Prozessoren, womit die Gewinne erodieren. Für AMD besteht aufgrund des für das kommende Jahr anstehenden Umstiegs auf die 64-Bit-Plattform Hammer allerdings Grund zur Hoffnung über die Erholung vom Lagerbestand-Schock hinaus.
Der Absatz von PCs scheint laut den Marktforschern zumindest im Oktober den Erwartungen entsprochen zu
Mittwoch 30. Oktober 2002, 18:54 Uhr
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Einer Studie von Mercury Research zufolge konnte Intel (NASDAQ: INTC - Nachrichten) im abgelaufenen Quartal seinen Marktanteil bei den ausgelieferten Prozessoren auf 86,6 Prozent steigern. Dies entspricht einem Zuwachs von 7,6 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahresquartal und 4 Prozentpunkten gegenüber dem vorangegangenen Quartal.
AMDs Marktanteile fielen von 20 Prozent im Vorjahr um 8,4 ANZEIGE
Prozentpunkte auf 11,6 Prozent im abgelaufenen Quartal. Die Ursache für diesen Rückgang liegt unter anderem darin begründet, dass AMD (NYSE: AMD - Nachrichten) in der ersten Jahreshälfte zu viele Prozessoren verkauft hat. Nachdem im Anschluss an einen vielversprechenden Start ins Jahr 2002 die Nachfrage dramatisch abflachte, waren zu viele Lagerbestände am Markt und AMD konnte nur besonders wenige Prozessoren in den Markt verkaufen. Ein Anzeichen für diese Theorie ist beispielsweise der Absatz von Chipsätzen für die AMD-Prozessoren. Diese lagen etwa über dem Niveau des vorangegangenen Quartals. Allerdings ist weiterhin ein Rückgang gegenüber dem Vorjahresquartal zu beobachten. Dieser mag damit zusammenhängen, dass es AMD in den vergangenen Quartalen nicht gelungen ist, Intel den Marketing-technisch wichtigen Spitzenplatz bei den schnellsten Prozessoren abzulaufen. Schlimmer noch. AMD hat für den Herbst neue Prozessoren vorgestellt, die bis dato so gut wie nicht lieferbar sind. Dies mag daran liegen, dass AMD derzeit in weiten Teilen die Produktion umstellt, belastet nichtsdestotrotz die Margen, weil vergleichsweise wenig Produkte mit hohen Margen verkauft werden können. Damit rücken nämlich AMDs Spitzenprozessoren preislich in die Regionen von Intels Mittelklasse-Prozessoren, womit die Gewinne erodieren. Für AMD besteht aufgrund des für das kommende Jahr anstehenden Umstiegs auf die 64-Bit-Plattform Hammer allerdings Grund zur Hoffnung über die Erholung vom Lagerbestand-Schock hinaus.
Der Absatz von PCs scheint laut den Marktforschern zumindest im Oktober den Erwartungen entsprochen zu