ich glaub nicht, dass die marke hält. aber ich bin auch für den gesamtmarkt skeptisch. an der 7.600 hängt die entwicklung der nächsten tage/wochen.
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sind nicht sinnlos und der Stahlmarkt in USA und Brasilien liegt auch nicht am Boden.
Das Problem ist, dass die Strategie von TK total daneben war. Brammen in Brasilien produzieren und in Alabama auswalzen lohnt offensichtlich nicht.
An den Werken länger festhalten kann TK aber auch nicht, weil die laufenden Verluste den restl. Konzern auffressen. Hätte TK mehr Geld im Rücken gäbe es sicher bessere Wege
Die Werke für sich sind topmodern, für Alabama gibts nicht umsonst genug Interessenten. Interessenten die sicher auch genug von dem Geschäft verstehen und in wirtschaftlich nicht zu rosigen Zeiten bereit sind dafür Geld auf den Tisch zu legen, auch wenn Sie wie z.B. Arcelor an anderer Stelle Kapazitäten abbauen und versuchen die Verschuldung zu reduzieren.
In Brasilien wird in den kommenden Jahren der Stahlabsatz sicherlich auch zulegen. TK waren nicht die einzigen, die in den letzten Jahren in Brasilien gebaut haben. Die Probleme sind folgende:
1. TK hat keine Weiterverarbeitung in Brasilien
2. Das Wasser steht TK bis zum Hals und die brasilianische Regierung nutzt die Gelegenheit um das Werk durch Abschreckung ausländischer Investoren brasilianischen Konzernen billig zuzuschanzen.
charttechnisch siehts aus, als würde sich da zwischen 17 und 18 ein eineuro dicker betonboden bilden. fragt sich nur ob der boden bereits ausgehärtet ist, oder noch schwammig schwabbelig ist D. allerdings hätte ich kein problem damit, wenn ein kriegsausrüster vom markt verschwände
schon wieder kotzen... Eine schlechte Nachricht folgt der nächsten...Wann ist der Patient endlich fähig das Krankenhaus zu verlassen?
für die werke. allerdings werden weitere abschreibungen immer wahrscheinlicher.
...Joachim Schroder, Analyst bei der Research & Consulting GmbH, schätzt den Marktwert der beiden Fabriken auf insgesamt 3,5 Milliarden US-Dollar, rund 2,7 Milliarden Euro. Die Manager der brasilianischen CSN warteten nun ab, "wie weit sie den Preis drücken können", sagt er....
Damit wären dann auch mein zielwert erreicht und weitere 1,2 mrd. EUR abzuschreiben.
...Die Preise für die Stahlbrammen, die Thyssen im Werk in Alabama herstellt, fielen laut Platts seit Beginn des Jahres um 5,6 Prozent auf 604 Dollar je metrische Tonne. Inklusive den Verschiffungskosten schlugen nach Alabama importierte Brammen von Brasilien mit 500 Dollar je Tonne zu Buche. Das Zuschneiden, Erhitzen und Trennen der Brammen koste 150 Dollar je Tonne, sagt Charles Bradford, Leiter von Bradford Research in New York. Das heißt, dass jede Tonne Stahl, die aus dem Werk in Alabama rollt, einen Verlust produziert....
Da haben sie echt ne tolle idee gehabt...
Doch nicht so viel geboten worden, wie vom Verkäufer erhofft? Komisch, wieso klingt das nur so überaus logisch und selbstverständlich? Oder hat irgendwer damit gerechnet, daß die Gebote die kühnsten öffentlichen Träume noch weit übertreffen würden, grade jetzt, wo man eher dringlich verkaufen will?
Also ich habe ja nicht viel Ahnung von BWL, von daher tue ich mich natürlich auch schwer mit dem Entziffern unübersichtlicher Quartalsberichte, aber für mich liest sich der aktuelle Bericht jedenfalls so, als wenn es bei den verbleibenden Aktivitäten von TK gar nicht so schlecht aussieht, aber wie gesagt, ich habe Schwierigkeiten die Zahlen zu deuten.
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