Inside: Premiere


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Premiere kein aktueller Kurs verfügbar
 
EinsamerSam.:

Inside: Premiere

 
03.10.08 10:07
Finanzvorstand geht sofort

Premiere rechnet 2008 überraschend mit Verlust

Der Bezahlfernsehsender Premiere rechnet für das laufende Jahr mit einem deutlichen Verlust im operativen Geschäft. Nach Bekanntwerden der Nachricht hat der Finanzvorstand des Unternehmens sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Nun verhandelt der Sender mit seinen Banken über die Restrukturierung von Kreditvereinbarungen. Der Kurs der Premiere-Aktie gab nachbörslich deutlich nach.

HB FRANKFURT/MÜNCHEN/BERLIN. Für 2008 werde vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ein Verlust von 40 bis 70 Mill. Euro erwartet, teilte Premiere am Donnerstagabend überraschend mit. „Als Konsequenz der Ebitda-Prognose hat die Premiere AG Gespräche mit ihren Banken über die Restrukturierung von Kreditvereinbarungen aufgenommen.“ Das Unternehmen, das zu gut einem Viertel dem Medienkonzern News Corp des australischen Medienmoguls Rupert Murdoch gehört, zeigte sich zuversichtlich, eine Einigung mit den Banken zu erzielen.

Zudem legte Finanzvorstand Alexander Teschner sein Amt mit sofortiger Wirkung nieder. Bis ein Nachfolger gefunden ist, übernimmt Premiere-Chef Mark Williams die Verantwortung für das Finanzressort. Williams, ein Vertrauter Murdochs, sitzt selbst erst seit Mitte September auf dem Chefsessel.

Premiere gab weiter bekannt, nach einer neuen Klassifizierung zum 30. September insgesamt 2,411 Mill. direkte Abonnenten besitzen. 940 000 Abonnenten, die nach der alten Klassifizierung enthalten waren, seien herausgerechnet worden. Die aktuelle Abonnentenzahl setzt sich laut Premiere aus 2,293 Mill. Abonnenten, die mindestens ein Premiere-Programmpaket abonniert haben, und 118 000 Abonnenten, die Pay-Per-View und andere Pre-Paid-Leistungen aus dem Premiere-Flex-Angebot beziehen, zusammen. Die neue Klassifizierung entspreche der von anderen Pay-TV-Unternehmen.

Eine Kapitalerhöhung plane der Sender derzeit nicht. Er sei mit den Verhandlungen mit den Banken über neue Kreditlinien zufrieden, sagte der neue Vorstandschef Mark Williams. Weitere Details wollte Williams mit Verweis auf die Veröffentlichung der Zahlen zum dritten Quartal im November nicht nennen.

Im August hatte der damalige Premiere-Chef Michael Börnicke für 2009 die Rückkehr in die Gewinnzone in Aussicht gestellt. Im zweiten Quartal verbuchte das Münchener Unternehmen einen Nettoverlust von 37,8 Mill. Euro. Das Ebitda belief sich von April bis Juni auf 11,2 Mill. Euro. Der Kurs der Premiere-Aktie fiel nachbörslich um 13,79 Prozent auf 8 Euro.

Q: Handelsblatt.com
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TheNewcomer:

Wieder schön zu sehen

 
03.10.08 10:11
das Insider die Tage schön abverkauft haben.
Börse ist wie guter Sex - es geht immer hoch und runter - rein und raus
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sam76:

große chance oder schnelles ende

 
03.10.08 10:25
M.m. sind folgende szenarien wahrscheinlich: kredite werden restrukturiert  und der kurs steigt wieder an,
williams räumt ordentlich auf und kehrt die leichen raus und mr. murdoch übernimmt den ganzen laden
was m.m. nach sehr positiv wäre. es ist dann wieder geld da um diverse rechte zu erkaufen.

es gibt probleme mit den krediten und der laden gerät ordentlich in schifflage (was m.m nach unwahrscheinlich ist)

wie immer alles nur m.m.

gruss sam76
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EinsamerSam.:

Premiere: Interner Bericht enthüllt Abo-Tricks

 
04.10.08 11:24
Der Pay-TV-Sender Premiere hat seine Kundenzahlen seit Jahren geschönt. Ein Vertriebsbericht schlüsselt die Tricks auf. Der Ex-Chef bestreitet dennoch, den Umsatz geschönt zu haben.

Premiere hat mit Abos Geld vernichtetDie Veröffentlichung überhöhter Abonnementzahlen und die Verbuchung von Zigtausenden offenbar nicht existierender Kunden war nach FOCUS-Informationen schon vor dem Börsengang im März 2005 Praxis. Nach einem internen Vertriebsbericht für den Dezember 2004 operierten die Sendermanager mit Vertriebs-Tricks, die wohl den Eindruck einer wachsenden Premiere-Kundschaft vermitteln sollten. So bekamen 16 186 bestehende Kunden eine zusätzliche Smartcard fürs Kinderzimmer zugeschickt. Diese Gratis-Kinderabos zählten dem internen Bericht zufolge als vollwertige Abonnements.

Premiere an der BörseZudem änderte Premiere die Bewertung für die 11 750 Hotelzimmer mit Pay-TV-Zugang: Diese wurden den Hoteliers zwar „gemäß Auslastung“ nur zu 60 Prozent in Rechnung gestellt (Monatsumsatz: 20 Cent). Dennoch zählte jedes Zimmer vom Dezember 2004 an als hundertprozentiges Abo. Außerdem verschenkte Premiere dem Vertriebsbericht zufolge „Sportsbars“ Musikpakete für zwölf Monate, was 10 000 Abos einbrachte.

Abos als Kapitalvernichter

Dem Versandhaus Neckermann lieferte der Pay-TV-Betreiber für Mitarbeiter und Freunde im Dezember 2004 10 500 Abos, die im Vertriebsbericht unter der Rubrik „kapitalvernichtende“ Pakete eingeordnet sind. Auch hier änderte der Börsenkandidat die Verbuchung: Alle Abos gingen sofort in die Statistik ein, ob sie aktiviert wurden oder nicht.

Ebenso „kapitalvernichtend“ (1,33 Euro Umsatz pro Abo im Monat) lieferten Koflers Mitarbeiter im Dezember 2004 15 000 Abopakete an die HypoVereinsbank. Ob alle Pakete von den Angestellten angenommen wurden, wollte die Bank auf FOCUS-Anfrage nicht kommentieren. Mit dem Geschäft half die Bank, die Zahlen desjenigen Unternehmens aufzupolieren, dessen Aktien sie wenige Wochen später als Konsortialführer beim Börsengang verkaufte.

Premiere wollte sich auf Nachfrage nicht zu den Details aus dem Vertriebsbericht äußern. Ex-Vorstandschef Georg Kofler bestreitet indes, dass unter seiner Führung falsche Zahlen veröffentlicht wurden. „Jeder Euro, den wir ausgewiesen haben, ist auch erwirtschaftet worden“, sagte Kofler zu FOCUS. Im Umgang mit Abonnentenzahlen gebe es zwei Strategien: Entweder „viele Kunden mit einem geringen durchschnittlichen Pro-Kopf-Umsatz zu gewinnen“ – dafür habe er sich entschieden – oder „wenige Kunden mit einem hohen Pro-Kopf-Umsatz auszuweisen“. Dies sei offenbar die Philosophie des neuen Managements. Beide Wege ergäben in der Bilanz den gleichen Umsatz.

q:focus.de
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AIRA_LOVE:

ui ui ui

 
06.10.08 14:41
06.10.2008 14:22
Viscardi senkt Premiere-Ziel auf 0,50 Euro - 'Sell'

Viscardi hat das Kursziel für Premiere (News/Aktienkurs) von 7,50 auf 0,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Sell" belassen. Ohne Hilfe dürfte es für den Pay-TV-Sender schwer werden, die finanziellen Belastungen des laufenden Jahres zu überstehen, schrieb Analyst Peter-Thilo Hasler in einer Studie vom Montag. Angesichts der angespannten Lage auf den Kreditmärkten komme ein Liquiditätsengpass zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt. Zudem könnten dadurch die Verhandlungen mit der DFL über die TV-Verwertungsrechte an der Fußballball-Bundesliga belastet werden. News Corp dürften den Anteil an Premiere nicht weiter erhöhen.

AFA0085 2008-10-06/14:21
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Jessyca:

Hilfe für Premiere von DFL

2
06.10.08 14:45
Hier kommt sie die Hilfe von der DFL:

Wie das Fußballmagazin "Kicker" erfuhr, soll ab der kommenden Saison samstags um 18 Uhr ein Bundesligaspiel live im Pay-TV gezeigt werden - parallel zur ARD-Sportschau, die dann nur noch über vier Spiele in der Zusammenfassung berichten könnte. Mit einer weiteren Exklusiv-Partie sonntags um 15.30 Uhr würde das Bezahlfernsehen weiter aufgewertet werden.

Nach Recherchen des "Kicker" erhält der designierte Pay-TV-Partner Premiere von der Deutschen Fußball Liga (DFL) zudem zwei Zweitligaspiele am Samstag um 13.30 Uhr zugesprochen und hätte damit insgesamt 270 Minuten mehr Live-Sendezeit als bisher. Die ARD mit ihrer Sportschau würde für den Verlust zweier Erstligapartien mit dem Zugriffsrecht auf die beiden Zweitligaspiele am Samstag entschädigt, das ZDF könnte im Aktuellen Sportstudio über die 18-Uhr-Begegnung berichten.

Insgesamt räumen die DFL-Pläne Premiere deutlich mehr Rechte ein. Der Sender ist mit 220 Millionen Euro jährlich der größte Geldgeber der Liga, war aber am Wochenende in die Schlagzeilen geraten, als ein Verlust von bis zu 70 Millionen Euro zum Jahresende vorausgesagt wurde. Die DFL versucht, nach dem geplatzten Milliarden-Deal mit dem Kirch-Vermarkter Sirius den Status Quo der TV-Finanzierung von derzeit 409 Millionen zu halten.

www.inside-digital.de/news/10354.html
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acker:

Was macht nun News Corporation?

 
07.10.08 18:25
Aufstocken der Anteile mit anschließender Komplettübernahme?
Alles ist wohl möglich.
Vor Monaten schien ein Übernahmeangebot nur eine Frage der Zeit.
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acker:

News Corporation hält 25,1 % der Anteile

 
07.10.08 18:49
mit weiteren 5%   Zukauf muss ein Pflichtübernahmeangebot kommen.
Antworten
DasMünz:

Übernahme oder Konkurs ?

 
07.10.08 19:50
Ich denke eher dass Premiere Konkurs anmelden muss da die Kreditkrise eine Refinanzierung des Geschäftsbetriebes unmöglich macht.
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Kricky:

DasMünz

 
07.10.08 19:53
weißt du , daß Premiere letztes Jahr aus einer Kapitalerhöhung über 170 mio euro erlöst hat ?
Kapital aus dem Börsengang müßte auch noch vorhanden sein.

wegen den gemeldeten 40 - 60 mio vorauss. verlust Konkurs anmelden ? halloooooooooooooo
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pinguin260665:

Jetzt kaufen ;-)

 
07.10.08 19:56
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EinsamerSam.:

Pinguin... Haste se noch alle?

2
07.10.08 20:28
-21% .... kaufen???

Da geht noch was.... Wenn das Wort Pennystock im Thread rumfliegt, dann reden wir mal drüber ;-))))
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acker:

nun Pennystock dürfte Murdock sicher gefallen,

 
07.10.08 20:58
umso günstiger wäre das darauf folgende Übernahmeangebot!
Aber  da sind noch 3 Monate Zeit!
Antworten
Jessyca:

@acker

2
08.10.08 00:44
Premiere macht eine Kapitalerhöhung, zu einem Kurs der über dem aktuellen liegt, so dass keiner der Kleinaktionäre mitmacht. Die Aktien werden dann alle von der News Co. übernommen, so dass sie die 30% für ein Pflichtübernahmeangebot haben und Premiere hat wieder Geld ohne einen Kredit in Anspruch zu nehmen.

Mit Übernahmeangebot kommt News Co, damit auf über 50% und hat die Kontrolle über das Unternehmen.
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fuxx:

@jessyca

 
08.10.08 11:34
so ähnlich sieht auch mein szenario aus. wobei zu beachten ist, dass das einige wochen dauern wird, da der durchschnittskurs 3 monate per gestern abend immer noch bei gut 9E liegt, tendenz natürlich stark fallend.
was noch zu beachten ist : premiere hat immer noch nicht die rechte free-tv WM2010 veräussert, damit dürfte der erwartete diesjährige fehlbetrag locker gedeckt sein. stattdessen geben sie lieber ne profit-warning raus. das riecht doch förmlich nach absichtlichem kurs-runterreden..  
Antworten
acker:

ja , das sieht nach einem geschickten schachzug

 
08.10.08 15:06
aus. auch die stimmrechtsmitteilungen von heute sollen anleger weiter verunsichern und aus der aktie treiben.
dabei stellt sich die frage ,was es da noch groß zu verlieren gibt nach dem kurssturz von anfang oktober. ;-))
Antworten
acker:

aber grundsätzlich kann man feststellen,

3
08.10.08 17:04
hier im forum besteht kein großes interesse an der premiere aktie.
Antworten
fuxx:

3 monats schnitt

 
08.10.08 17:57
zur info mal hier, wie sich der 3-monats-schnitt (der einfachheit halber 60 börsentage x jeweils xetra schluss / umsatz) verändert hat:
2.10.2008 abends : ca 11,34 euro.
gestern abend 9,15 euro, heute abend 8,82 euro. vielleicht wirds ja für murdoch noch interessant..
Antworten
CosmicTrade:

PREMIERE ...hat abkassiert

 
09.10.08 12:29

 Inside: Premiere 4810645Die Ratten haben das sinkende Schiff schon verlassen....  

hinterlassen haben sie ein riesiges Chaos...die Gauner haben abkassiert.    

Geblieben sind unzählige Aktionäre die sich über horrende Verluste "freuen" können.  

Fachleute sprechen von Kursen für Premiere

von 0,50€  in Zukunft .

Ich denke dass man jetzt noch schnell an die Masse abverkauft...dann fällt die Stütze!    

 

...nichts wie raus....

 

Y M  

Antworten
fuxx:

@cosmictrade

 
09.10.08 13:04
LOL
erzähl doch mal, welcher "experte" das ist, und welche reputation er hat !
ich kennen experten, die sagen "über 7 E wert", und das sind bekannte und grosse häuser!!
beides (!!!) ist völlig belanglos, weil viele (inklusive offensichtlich dir) dieser experten nach seiner position/interessen schreibt.
Antworten
acker:

die grossen verkäufe sind mittlerweile durch

 
09.10.08 15:01
die umsätze sind deutlich gefallen,da der wert deutlich im überverkauften bereich notiert bestünde nun jedenfalls die möglichkeit einer kurserholung.
Antworten
acker:

investoren die einen längeren zeithorizont

 
09.10.08 15:32
einplanen ziehen die phantasie in einer baldigen möglichen komplettübernahme durch murdoch.

das unternehmen wird durch den neuen vorstand grundlegend aufgeräumt und köpfe rollen,
nach der sanierung  und übernahmephantasie dürfte das unternehmen wieder deutlich teurer notiert sein.
Antworten
trader2009:

Uebernahme

 
10.10.08 11:27
Dies ist ein genialer Schachzug von Mr. Murdoch. Er spielt die Rolle der sauberen mann, der alles aufklaeren will. Auch wenn dies Ihm soviel Geld kostet. Er ist schliesslich der große Verliere (theoretisch). Ich lach mich tot... 
Antworten
Mulles:

Premiere ändert Preise

 
06.11.08 09:28
Nach DIGITAL FERNSEHEN vorliegenden Informationen ändern sich bei Premiere ab 17. November die Preise. Was bleiben würde, wären die Einzelpreise für die Premiere-Pakete von jeweils 19,99 Euro. Allerdings würde das 4-er-Paket nach Ablauf einer sechsmonatigen kostenlosen Zubuchoption des Familien-Pakets mindestens 53,99 Euro kosten. Des Weiteren sollen die Pakete in Zukunft nur noch für 12 Monate buchbar sein.
Laut den Informationen wird es wie bisher ein Filmpaket, ein Sportpaket und ein Fußball-Bundesliga-Paket geben. Jeweils einzeln sollen die Pakete weiterhin 19,99 Euro monatlich kosten. Wer zwei Pakete kombiniert, so geht aus den Informationen hervor, zahlt zukünftig weiter 34,99 Euro und keine Aktivierungsgebühr, alle drei Pakete in Kombination sollen demnach 44,99 Euro kosten.
Antworten
scuzz:

...

 
06.11.08 21:12
20, 35 oder 45 euro für die paar sender und sender-kombis wo einer das wiederholt, was der andere gestern zeigte, machen keine interessante vielfalt. die tatsache das murdoch derzeit an bord ist, bedeutet nicht zeitgleich, dass er premiere am ende ganz übernehmen will. hier lassen sich einige ziemlich vom namen murdoch leiten oder blenden. wie man will. nicht alles wurde eine erfolgsgeschichte, was in murdoch's händen war. schon oft hat er unternehmen wieder fallen lassen.  
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