"Infineon: Geschäftsjahr-Nettogewinn von 1,13 Mrd Euro - Umsatzplus von 72%
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Infineon Technologies meldet für das Geschäftsjahr 1999/2000 einen Nettogewinn von 1,13 Mrd. Euro im Vergleich zu 61 Mio. Euro im vergangenen Geschäftsjahr. Der Umsatz sei von 4,24 Mrd. Euro auf 7,28 Mrd. Euro und damit um 72% gestiegen, teilte der Halbleiter-Hersteller am Dienstag mit.
Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) habe sich auf 1,67 Mrd. Euro erhöht, die Bruttorendite habe sich in diesem Zeitraum von 29% auf 44% verbessert. Der Gewinn pro Aktie steigere sich auf 1,83 Euro im Vergleich zu 0,10 Euro im vergangenen Geschäftsjahr. Infineon verdanke die Zuwächse der gesteigerten Produktivität sowie den Margenverbesserungen in allen Segmenten.
Für das vierte Quartal 2000 - das stärkste in diesem Geschäftsjahr - wies Infineon einen Umsatz von 2,38 Mrd. Euro aus. Das seien 30% mehr als noch im vorangegangenen Quartal sowie 82% mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Infineon habe ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) von 807 Mio. Euro verbucht - dies ist ein Plus von 120% im Vergleich zum dritten Quartal sowie 788 Mio. Euro mehr als noch im entsprechenden Vorjahresquartal. Der Reingewinn im vierten Quartal 2000 liege bei 581 Mio Euro, 118% mehr als noch im dritten Quartal und 545 Mio. Euro über dem Ergebnis des Vorjahresquartals. Der Gewinn je Aktie kletterte auf 0,93 Euro, im dritten Quartal seien es noch 0,43 Euro und im Vorjahreszeitraum noch 0,06 Euro gewesen.
Infineon erwartet, dass der weltweite Halbleitermarkt im kommenden Jahr um 27% wächst. Das Unternehmen rechnet damit, dass die eigene Wachstumsrate deutlich über dem Durchschnitt liegen wird. Außerdem wolle der Halbleiter-Hersteller seine EBIT-Marge mittels seiner Kommunikationsgeschäfte, eines weiteren Produkt-Mixes und neuer Lösungen wie Bluetooth oder Gigabit Ethernet verbessern.
Wegen der Unsicherheit auf den PC-Märkten geht Infineon davon aus, dass die Nachfrage zurückgehen und die Preise im Datenspeicher-Geschäft sinken werden. Der Markt werde sich spätestens in der zweiten Hälfte des Kalenderjahres 2001 erholen. Deshalb wertete Infineon seine Aussichten auf das kommende Geschäftsjahr als positiv. Für 2001 rechne Infineon unter gegenwärtigen Marktbedingungen mit Investitionen in Höhe von etwa 30% des Umsatzes./sb/akr/fl "
Aus einer angeblichen Volksaktie ist nun eine Traueraktie geworden!
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Infineon Technologies meldet für das Geschäftsjahr 1999/2000 einen Nettogewinn von 1,13 Mrd. Euro im Vergleich zu 61 Mio. Euro im vergangenen Geschäftsjahr. Der Umsatz sei von 4,24 Mrd. Euro auf 7,28 Mrd. Euro und damit um 72% gestiegen, teilte der Halbleiter-Hersteller am Dienstag mit.
Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) habe sich auf 1,67 Mrd. Euro erhöht, die Bruttorendite habe sich in diesem Zeitraum von 29% auf 44% verbessert. Der Gewinn pro Aktie steigere sich auf 1,83 Euro im Vergleich zu 0,10 Euro im vergangenen Geschäftsjahr. Infineon verdanke die Zuwächse der gesteigerten Produktivität sowie den Margenverbesserungen in allen Segmenten.
Für das vierte Quartal 2000 - das stärkste in diesem Geschäftsjahr - wies Infineon einen Umsatz von 2,38 Mrd. Euro aus. Das seien 30% mehr als noch im vorangegangenen Quartal sowie 82% mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Infineon habe ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) von 807 Mio. Euro verbucht - dies ist ein Plus von 120% im Vergleich zum dritten Quartal sowie 788 Mio. Euro mehr als noch im entsprechenden Vorjahresquartal. Der Reingewinn im vierten Quartal 2000 liege bei 581 Mio Euro, 118% mehr als noch im dritten Quartal und 545 Mio. Euro über dem Ergebnis des Vorjahresquartals. Der Gewinn je Aktie kletterte auf 0,93 Euro, im dritten Quartal seien es noch 0,43 Euro und im Vorjahreszeitraum noch 0,06 Euro gewesen.
Infineon erwartet, dass der weltweite Halbleitermarkt im kommenden Jahr um 27% wächst. Das Unternehmen rechnet damit, dass die eigene Wachstumsrate deutlich über dem Durchschnitt liegen wird. Außerdem wolle der Halbleiter-Hersteller seine EBIT-Marge mittels seiner Kommunikationsgeschäfte, eines weiteren Produkt-Mixes und neuer Lösungen wie Bluetooth oder Gigabit Ethernet verbessern.
Wegen der Unsicherheit auf den PC-Märkten geht Infineon davon aus, dass die Nachfrage zurückgehen und die Preise im Datenspeicher-Geschäft sinken werden. Der Markt werde sich spätestens in der zweiten Hälfte des Kalenderjahres 2001 erholen. Deshalb wertete Infineon seine Aussichten auf das kommende Geschäftsjahr als positiv. Für 2001 rechne Infineon unter gegenwärtigen Marktbedingungen mit Investitionen in Höhe von etwa 30% des Umsatzes./sb/akr/fl "
Aus einer angeblichen Volksaktie ist nun eine Traueraktie geworden!
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