21 Millionen für den Samariter
Der Finanzinvestor Apollo lässt sich die Garantie für die Kapitalerhöhung von Infineon fürstlich entlohnen – und will zwei Investmentbanker in den Aufsichtsrat entsenden.
Von FOCUS-MONEY-Redakteur Markus Voss
Infineon holt einen Finanzinvestor ins Boot
Der US-Finanzinvestor Apollo erhält von Infineon eine Entschädigung von 21 Millionen Euro, falls er bei der anstehenden Kapitalerhöhung nicht wie geplant zum Zug kommt. Dies geht aus dem Prospekt zur Kapitalerhöhung hervor, den Infineon heute veröffentlicht hat. Die Bezugsfrist wird demnach vom 20. Juli 2009 bis einschließlich 3. August 2009 laufen.
Sollte Apollo nur 25 Prozent an Infineon erwerben oder weniger, zahlt der Chiphersteller eine Gebühr von 5,5 Millionen Euro zuzüglich 0,057 Euro für jede Aktie die zu 25 Prozent fehlt.
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...Da der Aktienkurs von Infineon seit Bekanntgabe des Plans auf bis zu 3,30 Euro angezogen ist und die Altaktionäre ein Bezugsrecht eingeräumt bekommen, betrachten es Experten als zunehmend unwahrscheinlich, dass Apollo auf die gewünschte Quote kommt. Nur wenn genügend Altaktionäre ihre Bezugsrechte verfallen lassen, kann Apollo kaufen...
www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/...mariter_aid_417225.html
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