Finanzterroritsen, die jetzt Braunberger wieder auf das Trapez heben will, sehr gut beschrieben: "Diese selbstkritische Betrachtung der eigenen Rolle, dieses kleine bisschen Scham ist in der aktuellen Krise aufseiten der ökonomischen Elite bisher nicht zu entdecken: wahrscheinlich, weil sich ihre Mitglieder tatsächlich nicht als Anhänger einer Weltanschauung unter mehreren, sondern als Inhaber einer unbestreitbaren Wahrheit betrachtet haben. Und diese Wahrheit - dass der Markt praktisch alles besser könne als der Staat; dass die Börse letztlich das präzisere Abstimmungsinstrument sei als die demokratische Wahl, dass das Spitzenpersonal der Wirtschaft den Politikern himmelweit überlegen sei - beschränkte sich keineswegs auf die wirtschaftliche Sphäre. Diese Wahrheit sollte überall gelten, für Recht und Politik, Militar und Verwaltung, Kirche, Kindergarten und Krankenhaus. Nun stimmt sie nicht einmal für den eigenen Bereich."
Und plötzlich kriechen die Ratten wieder aus ihren Löchern, denn sie merken, dass die Politiker Marktwirtschaft wieder ernster nehmen und einen ordentlichen Ordnungsrahmen basteln, wie das Eugen einst forderte, und selbst schon in Vorstellungen von Adam Smith enthalten ist, der der Judikative nicht die Aufgabe zubilligte, Finanzterroisten mit weißem Kragen, Krawatte und schwarzem Anzug beim Betrügen und Manipulieren unbehelligt zu lassen.