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Hypoport - Kurschancen mit dem Finanzvertrieb 2.0

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Strategie Hebel
Steigender DAX-Kurs 5,00 10,00 15,00
Fallender DAX-Kurs 5,00 10,00 15,00
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VK1QR67 , DE000VK81PR2 , DE000VG93ME0 , DE000VK25JA8 , DE000VG8DWQ3 , DE000VG5YEB5 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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Hypoport SE 100,40 € -0,79% Perf. seit Threadbeginn:   +1082,57%
 
Scansoft:

Hypoport - Kurschancen mit dem Finanzvertrieb 2.0

117
26.07.13 11:40
Ich habe mich in den letzten Monaten substantiell an Hypoport beteiligt. M.E. bietet die Aktie auf dem derzeitigen Niveau die reelle Chancen von nennenswerten Überrenditen in den nächsten 2-3 Jahren. Die Gründe für die Einschätzung stelle ich anschließend kurz dar und erläutere sie kurz:

1) Antizyklisches Investitionsmöglichkeit in der Finanzdienstleistungswirtschaft
Die Finanzdienstleistungswirtschaft in Deutschland befindet sich aktuell in der Krise, was man auch an den Aktienkursentwicklungen der Peers von Hypoport MLP, OVB und Aragon ersehen kann. Entsprechend sind die Bewertungen der dort operierenden Unternehmen allgemein depressiv mit teils einstelligen KGV´s. Da der Finanzdienstleistungsmarkt eher zyklisch verläuft deutet sich hier ein zyklischer Tiefpunkt an. Weiterer Vorteil von depressiven Marktstimmungen ist bekanntlich, dass nicht mehr zwischen guten und schlechten Unternehmen unterschieden wird (ähnlich wie in einer euphorischen Marktstimmung). Strukturell ist der Finanzdienstleistungsmarkt weiterhin ein Wachstumsmarkt, da die Marktmacht der Banken tendenziell sinkt und der Bedarf zur Altersvorsorge weiterhin hoch bleibt, da der Staat zunehmend seine Leistungsversprechen nicht mehr finanzieren kann. Im Vergleich zu Banken haben die Finanzdienstleistungsunternehmen den Vorteil im Hinblick auf die Assets deutlich transparenter zu sein und somit weniger unkalkulierbare Bilanzrisiken aufzuweisen. Für ein antizyklisches Investment insoweit ein interessantes Marktsegment.

2) Strukturell überlegendes Geschäftsmodell
Hypoport hat m.E. ein im Vergleich zum Wettbewerb strukturell überlegendes Geschäftsmodell, was dem Unternehmen ermöglichen wird auch in einem stagnierenden bzw. rezessiven Marktumfeld zweistellig organisch zu wachsen.

a) Allfinanzvertrieb Dr.Klein
Hypoport besitzt einen "normalen" Finanzvertrieb wie ähnlich z.B. AWD, OVB, Bonnfinanz, DVAG und MLP. Der Unterschied ist, dass dieser Vertrieb vollständig internetfokussiert und nachfrageorientiert ist. Dr. Klein berät, wenn eine Nachfragesituation beim Kunden vorhanden ist und "drückt"( in der Regel) keine ungewollten Produkte auf. Folge ist eine höhere Beratungsqualität und einhergehend eine relativ gute Markenreputation. Die notwendigen Leads werden sehr effizient über eigene Seiten (v.a. vergleich.de) im Internet generiert, wobei einfache Produkte über den Telefonvertrieb und komplexe Produkte über den Filialvertrieb verkauft werden. Im Unterschied zu reinen Onlinevertrieben wie Check24 und finanzen.de verfügt Dr.Klein auch über ein "Offline" Filialvertrieb der als Franchisemodell betrieben wird, was dem Unternehmen eine kapitalschonende Expansion in diesem Bereich ermöglicht. Dies zeigt, dass Dr.Klein im Gegensatz zu den vorgenannten Strukurvertrieben bei entscheidenen Elementen anders (m.E. besser) organisiert ist. Dieses "neue" Geschäftsmodell des Vertriebs scheint sich auch verstärkt in der Branche durchzusetzen, da Dr.Klein für sein Modell seit Jahren neue Berater gewinnen konnte, während bei fast allen Vertrieben diese Kennziffer rückgängig ist. Mit steigender Beraterzahl steigt bekanntlich auch die Vertriebsmacht und damit einhergehend der Wert des Vertriebes.

b) Europace
Das interessanteste Asset von Hypoport ein Europace. Ein Marktplatz für Finanzprodukte, der als Cloudsoftwarelösung bei Vertrieben und Produktgebern platziert wird. Dieser Marktplatz ist in seiner Konzeption einzigartig in Deutschland und wird über Finmas und Genopace aktuell auch im Sparkassen und Genossenschaftsbankensektor platziert. Der Marktplatz ermöglicht einen sehr effizienten Vertrieb bzw. die Abwicklung von Finanzierungsprodukten und scheint ein Marktbedürfnis zu befriedigen. Jedenfalls steigen die Umsätze auf dieser Plattform kontinuierlich an und haben zuletzt 2012 ein Volumen von 28 Mrd. erreicht. Insofern kann man nunmehr feststellen, dass sich diese Geschäftsidee bzw. dieses Geschäftsmodell in Deutschland durchgesetzt hat. Gerade bei neuartigen Geschäftsmodellen besteht regelmäßig die Gefahr, dass diese scheitern. Dies sehe ich bei Europace nicht mehr, da der erreichte Track Record eine beeindruckende Sprache spricht. Sobald sich eine Plattformlösung durchsetzt, proftiert der Inhaber dieser Plattform von zwei positiven Effekten. Dem Marktplatzeffekt und den hohe Grad an Skalierbarkeit( vgl. Ebay). Beide Effekte werden in den nächsten Jahren immer deutlicher hervortreten, da bislang die Investitionen in dem Plattformaufbau im Vordergrund standen, die bis dato schon über 50 Mill. EUR (mehr als die aktuelle Marktkapitalisierung) betragen haben (aufgrund der Höhe der bislang geleisteten Investitionen sehe ich auch das Replacementrisiko durch Wettbewerber als gering an). Die "Erntezeit" bei Europace beginnt also erst langsam.
c) Maklertätigkeit für die Wohnungswirtschaft
In seinem dritten Geschäftsbereich ist Hypoport als Makler in der Wohnungswirtschaft tätig. Nach eigenen Angaben ist man hier Marktführer. Dies kann ich nicht verifizieren, allerdings generiert Hypoport hier seit Jahren kontinuierlich Ebitmargen von 30%, so dass hier offenbar ein Wettbewerbsvorteil gegeben ist.

Zu der zugegeben schwierigen und strittigen Frage der Bewertung des Unternehmens nehme ich im Verlauf der kommenden Tage nochmal gesondert Stellung.
Aktienmarkt ist halt kein Ponyhof
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hopeman00:

leerverkäufer

 
21.01.26 13:33
wie vermutet, ein leerverkäufer hat gestern erhöht, und zwar qube.
von 0,6 auf 0,78%.

mal schauen, ob bis 15:30 uhr noch ne weitere meldung reinflattert.

quelle: bundesanzeiger
Antworten
könig:

@Netfox

 
21.01.26 15:06
Das ist der Unterschied von Investoren zu Spekulanten..  
Antworten
Scansoft:

@könig

2
21.01.26 15:15
wenn man als Investor nur das Timingproblem besser hinbekommen würde...
The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
Antworten
könig:

@Scansoft

 
21.01.26 15:24
Streuung statt Timing lautet das oftmals unterschätzte Geheimrezept
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Drilledopp:

Grundsätzlich kaufe

 
21.01.26 15:29
ich zu teuer und verkaufe zu günstig
Antworten
Netfox:

@König

 
21.01.26 16:00
Ich bin ja beides. Aber wenn das so weitergeht mit meinen langfristigen Investitionen, wäre ich doch lieber mehr Spekulant. Als Spekulant hat man ja oft nur einen überschaubaren kurzen Zeitraum- dann geht die Spekulation auf oder eben nicht. Kann ich gut mit leben.  Als Investor hat man es seit einigen Jahren schwerer- jedenfalls nach meinem Gefühl. Liegt vielleicht aber auch nur an meinen (Fehl)Investitionen als eher Smallcapinvestor.
Antworten
könig:

Alles was unter 200 € gekauft wurde

2
21.01.26 16:13
sollte in 3-5 Jahren rückblickend kein Fehler gewesen sein
Antworten
Scansoft:

@Netfox

 
21.01.26 16:25
keine Sorge, GFG wird bald fliegen, da kümmern wir uns drum:-)

Ich schätze bei Hypoport wird die Phase beginnen, wo jetzt wieder mehr Geld an die Aktionäre in Form von ARPs fließen wird (RS lehnt ja Dividenden aus steuerlichen Gründen ab). Klar wird weiter in die Plattformen investiert, aber ich sehe jetzt nicht nochmal Hypoport 200 Mill. für M&A ausgeben. Alle Plattformen stehen, da liegt jetzt der Schwerpunkt im Vertrieb, insofern besteht erheblicher Spielraum für Aktienrückkäufe. Bin mir sicher, dass mittelfristg die 10% Grenze an eigenen Aktien erreicht wird.
The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
Antworten
Netfox:

@König

2
21.01.26 16:58

Sorgen habe ich da auch nicht. Ist trotzdem für niemanden besonders begeisternd,  wenn er im letzten oder vorletzten Jahr unter 200€ gekauft hat, ab jetzt 3 bis 5 Jahren seinen Einstandskurs wiederzusehen.


@Scansoft. Danke für euer Engagement bei GFG. Fliegen ist gar nicht notwendig.   Es reicht mir, wenn er läuft. Ach was, wenn der Kurs einfach nur mal zu krabbeln anfängt:)

Antworten
chase:

KI-Artikel in der FAZ

 
22.01.26 07:59
Kurssturz für Hypoport
Von Christian Siedenbiedel, Frankfurt

Die Aktie des Unternehmens, das unter anderem Baukredite vermittelt, hat deutlich verloren. Sind das Kaufkurse für Anleger?

Es gibt immer mal einzelne Aktien, die aus dem täglichen Auf und Ab der Börsen deutlich ausbrechen. In den vergangenen Tagen gehörte das Papier von Hypoport dazu. Allein am Dienstag gab der Aktienkurs mehr als 16 Prozent nach, am Mittwoch folgten dann im Handelsverlauf noch einmal 4,3 Prozent. Am Ende kostete das Papier, das in früheren Jahren unter anderen Umständen für mehr als 600 Euro und zum Jahresbeginn immerhin noch für knapp 130 Euro gehandelt worden war, weniger als 100 Euro. „Hypoport crasht nach Zahlen“, hieß es in Marktberichten.
Was steckt dahinter? Und: Sind das womöglich Kaufkurse für Anleger? Als Hauptgrund für den starken Kursrückgang wurden an den Märkten die schwachen Zahlen im Baufinanzierungsgeschäft zum Jahresende 2025 genannt. Diese bereiteten offenkundig Sorgen.
Die Aktie der Hypoport SE mit Sitz in Lübeck, früher Berlin, ist im Nebenwerteindex S-Dax notiert. Zwischenzeitlich war sie sogar mal in den M-Dax der mittelgroßen Werte aufgestiegen, kehrte später aber wieder zurück. Das Unternehmen ist eng mit dem Namen Ronald Slabke verbunden. Der Betriebswirt, Jahrgang 1973, der vom Kreditvermittler Dr. Klein kam, ist Vorstandsvorsitzender und größter Einzelaktionär. Entstanden ist das Unternehmen durch eine Zusammenführung von Dr. Klein und der Internetplattform Europace. Es hat im Laufe der Zeit aber weitere Geschäftsbereiche entwickelt und fungiert heute als Holding für dieses Geschäft.

Insgesamt beschäftigt die Gruppe nach Unternehmensangaben mehr als 2000 Mitarbeiter. Sie bezeichnet sich selbst als „Netzwerk von Technologieunternehmen für die Kredit- und Wohnungs- sowie Versicherungswirtschaft“. Sie gruppiert sich in drei operative Segmente: Plattformen für Immobilien und private Baufinanzierung, sonstige Finanzierungsplattformen und Versicherungsplattformen. Die Plattform Europace gehört zum ersten Segment.
Auf der Plattform Europace wurden den Quartalszahlen zufolge im Zeitraum von Oktober bis Dezember rund ein Prozent weniger private Immobiliendarlehen vermittelt als im Vorjahreszeitraum. Das scheint Auslöser für die erheblichen Kursverluste gewesen zu sein. Offenbar gab es Spekulationen, dass sich das private Baufinanzierungsgeschäft in Deutschland insgesamt schlechter entwickeln könnte als bislang gedacht. Das muss aber nicht stimmen. „Generelle Probleme mit Baufinanzierungen sind mir nicht bekannt“, sagte Reinhard Pfingsten, Chefanlagestratege der Deutschen Apotheker- und Ärztebank in Düsseldorf.
Der Markt für Baufinanzierungen in Deutschland hatte in der Phase nach dem Zinsanstieg mit den fallenden Hauspreisen in Deutschland erheblich gelitten. Das bekam auch Europace zu spüren. In letzter Zeit hatte sich der Markt aber eher etwas normalisiert. Die Preise waren überwiegend wieder gestiegen, das Volumen der Baufinanzierungen zog wieder an. Für das Gesamtjahr 2025 berichtete Hypoport denn auch von einer Zunahme der über Europace vermittelten privaten Immobiliendarlehen um 13 Prozent auf rund 74,8 Milliarden Euro. Mehrfach tauchte in der Kommunikation des Managements zudem der Begriff „Rekordjahr 2026“ auf. Was die Börsianer beunruhigte, war also vor allem das letzte Quartal 2025, weil befürchtet wurde, der Trend könnte sich umgekehrt haben.
Treiber des Geschäfts waren Kredite für den Kauf von Bestandsimmobilien sowie für Neubauten. Auch Refinanzierungen entwickelten sich von sehr niedrigem Niveau aus positiv. Deutlich schwächer blieb hingegen die Nachfrage nach Finanzierungen für energetische Sanierungen. Besonders robust zeigte sich das Geschäft mit Genossenschaftsbanken und Sparkassen. Hier gab es selbst im vierten Quartal Zuwächse. Insgesamt sank das vermittelte Volumen im Schlussquartal jedoch auf 17,7 Milliarden Euro. Mit Privatbanken verzeichnete man im Gesamtjahr hingegen keine Zuwächse.
Die Deutsche Bank hatte die Aktie im November in einer Analyse näher untersucht und kam zu einer klaren Kaufempfehlung. Damals kostete das Papier 112,60 Euro, als Kursziel wurden 318 Euro ausgegeben. „Wir bevorzugen Hypoport weiterhin unter anderem aufgrund des strukturellen Wachstums“, schreiben die Analysten Thomas Rothaeusler, Mengxian Sun und Olivia Pulvermacher. „Wir bekräftigen unsere Anlagethese und betrachten die aktuelle Bewertung als attraktive Kaufgelegenheit.“
Die Analysten verweisen darauf, dass Hypoport von dem anziehenden deutschen Immobilienmarkt profitieren dürfte und dass das Unternehmen versuche, den Erfolg aus diesem Geschäft auf den Versicherungsmarkt zu übertragen. Als größte Abwärtsrisiken nennen sie die Möglichkeit, dass sich die Hypothekarkreditvergabe deutlich verlangsamen könnte, dass das Unternehmen durch den Wettbewerb Marktanteile verlieren könnte, dass es technische Schwierigkeiten in der Umsetzung der Pläne geben könnte oder dass Preise für Wohnimmobilien in Deutschland wieder fallen könnten.
Antworten
unbiassed:

Risiko das Immobilienpreise

 
22.01.26 08:27
fallen könnten.. wow das nennt man also Analyse
Antworten
Scansoft:

Das "Problem"

2
22.01.26 08:58
von Hypoport ist derzeit, dass man historisch stark auf der Postbank/DB AG beruhte (glaube die Postbank war der erste Großkunde). Deren Rückzug vom Baufimarkt führt dazu, dass man nur noch marginal Marktanteile gewinnt und halt nicht 10% über den Markt wächst, sondern nur noch 2-3% schneller. Das ändert sich wieder, wenn sich das Geschäftsvolumen der DB AG stabilisiert. Parallel wird 2026 "rudi" bei den Sparkassen eingeführt, an dem Hypoport ja schon seit 2022 mitarbeitet. Das dürfte bei den Sparkasse das Baufi Volumen beschleunigen. Wahrscheinlich ist man 2027 wieder "on Track" was Marktanteilgewinne anbetrifft, dann kommt auch noch die Refinizierungswelle. Das Europace Kunden verliert, ist jedenfalls nicht der Fall.
The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
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unbiassed:

Rudi läuft schon seit knapp

 
22.01.26 10:56
2 Jahren bei uns im Norden. Wird aber immer noch dran geschraubt und gefeilt.

Wichtiger ist das unsere Banken regulativ befreit werden. Das wäre der schnellste und einfachste Hebel. Und Kosten tut er auch nichts
Antworten
snug_hoodie:

Banken regulativ befreien

2
26.01.26 15:47
Kosten tut's auch nix?

Das ist eine Frage der Perspektive.
Man hat ja Banken rund 30 Jahre lang regulativ befreit bis 2008.
Wenn man den dann entstandenen Schaden auf die einzelnen Jahre runterbricht sind es nur noch harmlose 600 Milliarden p.a. , die so an allgemein-Kosten zu verbuchen wären.
Antworten
Master Magno.:

naja,

 
26.01.26 16:47
wenn für die Deutsche Bank aufgrund hoher Eigenkapitalanforderungen die Vergabe von Immobilienkrediten in Deutschland zugunsten irgendwelcher anderen Anlagen unattraktiv wird, läuft schon irgendetwas schief.

Und es ist natürlich besonders ärgerlich, dass sich der Hypoport-Kurs aufgrund dieser Tatsache seit letztem Sommer halbiert hat.  Man muss ja auch bedenken, dass das jetzt weggefallene Starpool-Transaktionsvolumen teilweise gar nicht zum Hypoport Gewinn beigetragen hat und erst seit einer Änderung in der Regulierung 2024 vollständig Hypoport zugerechnet wird. Insofern finde ich die Interpretation es handle sich um Marktanteilsverluste auch schwierig.
Antworten
Scansoft:

Hypoport hat ja noch ein paar

 
26.01.26 16:55
Hebel. Man muss jetzt die Marktanteilsgewinne im Spk Bereich und Genobereich beschleunigen und halt mal sichtbaren Fortschritt im Versicherungsbereich machen.
The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
Antworten
tommster:

Kurzfristig

 
27.01.26 12:44
ist das Q4 Ergebnis und vor allen der Ausblick 2026 für den Kurs entscheidend. Slapke hat ja bereits ein Rekordebit angedeutet. Sollte der Ausblick jetzt darunter liegen, wird es weiter ungemütlich. Ich vermute stark, dass die Shorties auf eine Abkühlung des  Immomarktes wetten.
Antworten
tommster:

Wie vermutet

 
28.01.26 19:55
entwickelt sich das Marktvolumen im Januar bisher leicht rückläufig.

www.dashboard-deutschland.de/indicator/...category=wohnen_bau
Antworten
chase:

Bravo: wieder zweistellig!

 
11:05
Ein herzliches Dankeschön an das Management.
Antworten
chase:

familiengeführte Unternehmen

 
11:09
Genau das ist eins der Probleme von familiengeführten Unternehmen: Misserfolge ziehen keine Konsequenzen nach sich.
Antworten
Scansoft:

@chase

4
11:25
du laberst wirklich BS, Misserfolge familiengeführter Unternehmen führen zur ultimativen Konsequenz, dem Vermögensverlust.
The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
Antworten
FederalReserv.:

@Freisetzung

 
12:23
Aber bezüglich Freisetzung stimmt sein Argument! Sollte der Firmeninhaber sich in eine Richtung verrennen, hat man weniger Spielraum dem Herr zu werden.
Antworten
Scansoft:

Bzgl Verrennen muss

4
12:36
man den Sachverhalt erstmal einordnen:

Europace: Der Markt ist ja faktisch zwischen Europace und Interhyp bei Banken und freien Vertrieben verteilt. Europace kann nur noch über Genobanken und Sparkassen wachsen, was aber bekanntlich dauert. Die Tatsache, dass der größte Bankpartner seine Volumen deutlich reduziert, kann man RS ja nicht vorwerfen.

Value AG: Da ist einiges schief gelaufen und es hat viel Geld gekostet, aber in Integration einer Bewertungeinheit in Europace erhöht den Mehrwert der Plattform ingesamt deutlich.

Wohnungswirtschaft: Hier hat man m.E. alles richtig gemacht und baut über die stark wachsende ERP Plattform gerade ein digitales Ökosystem in der Wohnungswirtschaft auf. REM Capital und fundingport hängen an der Binnenwirtschaft und die ist leider immer noch mehr tot als lebendig.

Versicherungen: Größte Baustelle, hier hat man 200 Mill. für M&A ausgegeben und der ROI ist aktuell nicht erkennbar. Positiv ist die Fokussierung auf die einzelnen Segmente. Aber bislang sehe ich hier seit Jahren wenig Fortschritte. JDC (ich weiss, kein direkter Konkurrent) hat hier eine ganz andere Dynamik. Zudem wurden von RS Kooperationen mit größeren Marktplayern angekündigt, hier ist bis auf Clark aber bislang nichts passiert. Aber der Markt preist das Segement ja eh derzeit aus.
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Antworten
chase:

BS

 
14:17
Bzgl Verrennen muss
man den Sachverhalt erstmal einordnen:

Europace: Der Markt ist ja faktisch zwischen Europace und Interhyp bei Banken und freien Vertrieben verteilt. Europace kann nur noch über Genobanken und Sparkassen wachsen, was aber bekanntlich dauert. Die Tatsache, dass der größte Bankpartner seine Volumen deutlich reduziert, kann man RS ja nicht vorwerfen.

Value AG: Da ist einiges schief gelaufen und es hat viel Geld gekostet, aber in Integration einer Bewertungeinheit in Europace erhöht den Mehrwert der Plattform ingesamt deutlich.

Wohnungswirtschaft: Hier hat man m.E. alles richtig gemacht und baut über die stark wachsende ERP Plattform gerade ein digitales Ökosystem in der Wohnungswirtschaft auf. REM Capital und fundingport hängen an der Binnenwirtschaft und die ist leider immer noch mehr tot als lebendig.

Versicherungen: Größte Baustelle, hier hat man 200 Mill. für M&A ausgegeben und der ROI ist aktuell nicht erkennbar. Positiv ist die Fokussierung auf die einzelnen Segmente. Aber bislang sehe ich hier seit Jahren wenig Fortschritte. JDC (ich weiss, kein direkter Konkurrent) hat hier eine ganz andere Dynamik. Zudem wurden von RS Kooperationen mit größeren Marktplayern angekündigt, hier ist bis auf Clark aber bislang nichts passiert. Aber der Markt preist das Segement ja eh derzeit aus.  
Scansoft, heute 12:36
Die inhaltlichen Analysen von Scansoft empfinde ich immer als sehr hilfreich. Danke.

Aber ich möchte noch einmal zurück zu dem BS-Thema:
Vielleicht mag jemand mir einmal das Unternehmen nennen, das ohne Veränderungen im Topmanagement einen Rückgang in der Marktkapitalisierung von 4,5 Milliarden auf weniger als 700 Millionen verkraftet hat. Mir will partout keins einfallen.
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