In der heutigen Ausgabe der FAZ fand ich diesen Artikel, der mir Hinweise auf die Konkurrenzsituation unter den Fintech Unternehmen gibt.
Der erste Börsengang in Frankfurt nach der Sommerpause ist geplatzt.
Der schwedische Konsumfinanzierer TF Bank sagte seine Emission am letzten Tag der Zeichnungsfrist ab. Grund seien die starken Schwankungen an den Kapitalmärkten im In- und Ausland. Mit der TF Bank selbst habe die Absage nichts zu tun. Das Institut habe keine Eile damit, die Emission im Prime Standard nachzuholen. Das skandinavische Unternehmen wollte bis zu 198 Millionen Euro [An sich Schade, dass es nicht klappte, da unsere peer group gewachsen waere.] mit dem Börsengang einsammeln, maximal 57 Millionen davon sollten an die Bank selbst gehen, der Rest an die Eigentümer, schwedische Familien. Die TF Bank hatte sich den finnischen Kleinkredit-Anbieter Ferratum zum Vorbild genommen [Dies ist doch ein schönes Beispiel dafür, ob sich ein Geschäftsmodell relativ leicht kopieren lässt (Ferratum) oder dies nur mit extremen Aufwand (Hypoport) möglich wäre.], der Anfang des Jahres ein erfolgreiches Börsendebüt in Frankfurt gefeiert hatte.
Dieser Fehlstart zeigt mir erneut die relative Stärke des HYQ-Geschäftsmodells.