Dieser spielt beim Hauskauf m.E. nur eine untergeordnete Rolle, weil dies ja in der Preisfindung berücksichtigt wird. Hohe Zinsen führen zu niedirgeren Preisen und vice versa. Der Einbruch vor zwei Jahren erfolgte ja nur, weil die Zinsen so schnell stiegen und gleichzeitig der Markt bei der Preisfindung deutlich länger brauchte um dies zu berücksichtigen. Sprich, ich habe damals zu 0,7% finanziert, aber dafür ist das Haus jetzt 15% weniger wert als damals. Was ja auch nur logisch ist.
Kommen wir zur (lästigen) Bewertungsfrage. Natürlich ist Hypoport unter reinen Gewinnbetrachtungen natürlich kein Kauf auf diesem Niveau. Wenn man kauft, dann nur mit Blick auf das Wachtums- und Gewinnpotential. Bleibe bei meiner Auffassung, dass die Gschäftsmodelle von Hypoport im Reifegrad Ebitmargen von 25-30% zulassen. Zudem wird Hypoport in den nächsten Jahren zweistellig organisch wachsen. Wenn man ein solches Unternehmen knapp über einen KUV von 2 bekommt, ist dies m.E. kein schlechter Deal. Wenn man die vorgenannten Prämissen nicht teilt, dann sollte man sofort verkaufen, weil dann Hypoport überbewertet ist.
The vision to see, the courage to buy and the patience to hold