Und dieser Effekt dürfte sich noch wesentlich verstärkt haben, denn im Folgenden wird die Entwicklung von 2008 bis 2012 geschildert.
„Die Struktur der Passivseite hat sich deutlich verändert. Die Zinsbindungsdauer ist kürzer geworden, Zinsbewegungen wirken sich stärker aus. Umso wichtiger ist es, eine ausgewogene Refinanzierungsstruktur zu finden und damit die Passivseite „wetterfest“ zu machen.
Bei den Sparkassen hat sich die Struktur der Passivseite in den vergangenen fünf Jahren deutlich verändert. Während sich die Spareinlagen der Kunden seit Dezember 2008 von 262 auf 298 Mrd. Euro erhöht haben, sanken in gleichem Zeitraum die Anlagen in Sparbriefen. Nur noch 83 Mrd. Euro haben Kunden in diese längerfristigen Papiere investiert, 2008 waren es 152 Mrd. Euro. Noch stärker ging das Volumen der Sparbriefe zurück, die von inländischen Banken gehalten wurden. Das zeigen die Novemberstatistiken der Deutschen Bundesbank.“
www.deka-institutionell.de/de/...uer-das-passivgeschaeft.html
Sparkassen und Genosssenschaften können also ihren Kunden aus der eigenen
Refinanzierung also momentan kaum lange Zinsbindungen offerieren und greifen somit auf andere Anbieter zurück, die einen besseren Zugang zu langfristigen Refinanzierungen haben.
Welcher Effekt sich aber für Hypoport ergibt, wenn diese Siutuation dreht und Sparkassen und Genossenschaftsbnken Baudarlehen wieder fast ausschließlich aus ihren Einlagen selbst refinanzieren, muss ich Euch wohl nicht im Detail schildern.