kommt, wird es für Hypoport gefährlich:
„Kommt der Anstieg der Einkommen zum Stillstand, können immer weniger Erstkäufer mit den hohen Immobilienpreisen mithalten. Immer mehr Haushalte beschließen, erst einmal abzuwarten und nicht zu kaufen. Eine rückläufige Nachfrage drückt schließlich auf die Immobilienpreise, der Wert bestehender Immobilien sinkt. Damit können es sich auch diejenigen Haushalte, die bereits Immobilien besitzen, immer weniger leisten, ihr Eigenheim gegen ein höherwertiges Haus zu tauschen. Auch dieser Teil der Immobiliennachfrage fällt damit zunehmend weg, Transaktionsvolumina und Preise sinken erneut stärker als das Volkseinkommen. „An diesem Beispiel lässt sich sehr gut zeigen, dass sich das Vermögensgut Immobilie von anderen Wertgegenständen wie etwa Aktien grundlegend unterscheidet“, erklärt Sven Rady. So hängt bei Aktienmärkten das Transaktionsvolumen, also die Menge der gehandelten Aktien, positiv mit der Stärke des Preisausschlags zusammen, egal ob die Kurse fallen oder steigen. Bei Immobilien kommt es dagegen auf die Richtung der Preisänderung an: Gehen die Immobilienpreise zurück, nimmt auch die Zahl der gehandelten Objekte rapide ab. Umgekehrt nimmt das Transaktionsvolumen mit steigenden Immobilienpreisen stark zu.“
www.uni-muenchen.de/aktuelles/medien/...haften/immobilien.pdf