CEO Dragvik zu den USA Plänen im Gespräch mit E24.
Hydrogenpro, ein Hersteller von Anlagen zur Herstellung von Wasserstoff, startete im vergangenen Jahr Pläne für eine Produktionsanlage in Texas in den USA.Nun liegt das Projekt bei 30 bis 50 Millionen Dollar auf Eis.
Dies geht aus dem Bericht des Unternehmens für das vierte Quartal hervor.
„Angesichts der jüngsten Marktaussichten und der Notwendigkeit einer weiteren regulatorischen Klärung in den USA wurden die zuvor angekündigten Pläne zur Errichtung einer Produktionsanlage in Texas nun auf Eis gelegt“, schreibt Hydrogenpro.
CEO Jarle Dragvik von Hydrogenpro sagt gegenüber E24, dass das Unternehmen aus Europa gelernt habe.
Dort hat sich das Unternehmen mit der Firma Andritz zusammengetan, die Elektrolyseure mit in China gefertigten Teilen herstellt und montiert. Dieses wird dann an die Kunden versendet.
- Es ist günstiger, als alles aus China zu versenden, sagt Dragvik.
- Wir nutzen die Produktionskapazitäten von Andritz, um Elektrolyseure zu montieren und Kunden in Europa auf kürzeren Wegen zu beliefern. „Das ist ein Plan, den wir uns auch in den USA vorstellen“, sagt er.
Er weist darauf hin, dass andere Akteure der Branche große Kapazitätsinvestitionen angekündigt haben, ohne dass Aufträge vorliegen, um die Fabrik füllen zu können.
- Wir wollen nicht viel Geld in eine Fabrik investieren, die mit halber Kapazität läuft.
Vorerst wird Hydrogenpro Teile in China herstellen und die Ausrüstung dann in der Nähe der Kundenprojekte montieren. Dennoch sei es immer noch relevant, eine Produktionsstätte in den USA aufzubauen, betont Dragvik.
„Wir haben das nicht auf Eis gelegt, sondern wollen entsprechend der Marktentwicklung investieren“, sagt er.
e24.no/boers-og-finans/i/kE2lMQ/...-usa-investering-paa-pause
Bei der Präsentation war folgendes für Dänemark zu entnehmen; der Standort wird ausgebaut, mit Schwerpunkt auf R&D und die Weiterentwicklung des Electrolyseur der 3 Generation (94% Wirkungsgrad).