Hong Kong setzt für neuen Chipkarten-Ausweis auf Infineon-Chip
Chiphersteller Infineon Technologies in München wird Mikrocontroller-Chips für den neuen Chipkarten-Ausweis liefern, der ab Juli 2003 in Hong Kong ausgegeben wird. Die Chipkarte mit der Bezeichnung "Smart Identity Card System" (Smartics) ersetzt die bisher verwendeten, plastiklaminierten Personalausweise mit Foto. Pflicht ist der Personalausweis in Hong Kong für die rund 6,8 Millionen Einwohner, die älter als elf Jahre sind.
Der neue elektronische Personalausweis Smartics wird auch als Führerschein und Bibliotheksausweis genutzt werden können. Auf der Multi-Applikationskarte sind unter anderem der Name und das Portraitfoto des berechtigten Nutzers aufgedruckt. Der Mikrocontroller-Chip der Karte integriert moderne Sicherheitsfunktionen, die die verschlüsselt gespeicherten Daten schützen. Diese umfassen neben der Ausweisnummer auch den Namen und das Geburtsdatum des berechtigten Kartenhalters sowie die charakteristischen Merkmale seiner Daumenabdrücke. Der Smartics-Ausweis lässt sich damit eindeutig seinem berechtigten Nutzer zuweisen. Dabei ist nicht der vollständige Daumenabdruck gespeichert, sondern die Lage seiner besonderen Merkmale, wie der Linienenden und -verzweigungen, zueinander.
Ähnlich dem Prozessor eines Computers läuft der Sicherheits-Chip mit Anwendungssoftware und einem Betriebssystem, das auf der Smartics-Karte von dem australischen Unternehmen Keycorp Ltd. zur Verfügung gestellt wird. In der ersten Phase des Projektes sollen 1,2 Millionen Chipkarten-Ausweise ausgegeben werden. (as)
[ Montag, 10.06.2002, 11:21 ]

bye peet
Chiphersteller Infineon Technologies in München wird Mikrocontroller-Chips für den neuen Chipkarten-Ausweis liefern, der ab Juli 2003 in Hong Kong ausgegeben wird. Die Chipkarte mit der Bezeichnung "Smart Identity Card System" (Smartics) ersetzt die bisher verwendeten, plastiklaminierten Personalausweise mit Foto. Pflicht ist der Personalausweis in Hong Kong für die rund 6,8 Millionen Einwohner, die älter als elf Jahre sind.
Der neue elektronische Personalausweis Smartics wird auch als Führerschein und Bibliotheksausweis genutzt werden können. Auf der Multi-Applikationskarte sind unter anderem der Name und das Portraitfoto des berechtigten Nutzers aufgedruckt. Der Mikrocontroller-Chip der Karte integriert moderne Sicherheitsfunktionen, die die verschlüsselt gespeicherten Daten schützen. Diese umfassen neben der Ausweisnummer auch den Namen und das Geburtsdatum des berechtigten Kartenhalters sowie die charakteristischen Merkmale seiner Daumenabdrücke. Der Smartics-Ausweis lässt sich damit eindeutig seinem berechtigten Nutzer zuweisen. Dabei ist nicht der vollständige Daumenabdruck gespeichert, sondern die Lage seiner besonderen Merkmale, wie der Linienenden und -verzweigungen, zueinander.
Ähnlich dem Prozessor eines Computers läuft der Sicherheits-Chip mit Anwendungssoftware und einem Betriebssystem, das auf der Smartics-Karte von dem australischen Unternehmen Keycorp Ltd. zur Verfügung gestellt wird. In der ersten Phase des Projektes sollen 1,2 Millionen Chipkarten-Ausweise ausgegeben werden. (as)
[ Montag, 10.06.2002, 11:21 ]

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