“Es hört doch nur jeder, was er versteht.”
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Desaströs wie das Management kommuniziert. Also das sieht nach gezieltem vertuschen und beschönigen aus für Naivlinge anstatt seriöser Informationspolitik.
German Pellets – ein einziges Kommunikations-Desaster -26.1.2016
www.finance-magazin.de/strategie-effizienz/...esaster-1372481/
Erinnert irgendwie sehr an die Luftikus-Hütte Prokon. Privatinvestoren mit extrem großen Zinsversprechen ködern (die man eigentlich nur gibt, wenn hinter so einem Investment auch ein sehr hohes Risiko steckt), dann aber vorgaukeln es wäre alles sicher und darüber den großen Öko-Zuckerguß kippen, damit man als Oberstudienrat sagen kann man kauft die Anleihen nicht wegen der Gier, sondern wegen dem guten ökologischem Gewissen. Aber Gier frißt Hirn. So war es bei Prokon auch schon.
German Pellets: Die Millionen der Anleger sind wohl verbrannt -29.1.2016
www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/...ail_tab_print/12897244.html
mit der Witznummer „erstrangige Besicherung". Das ist nichts als heiße Luft. Reine verbale Blendgranate für kapitalmarktfremde Naivlinge.
www.finance-magazin.de/strategie-effizienz/...esaster-1372481/ "...Und dann auch noch dies: German Pellets betitelte das Eingeständnis des Scheiterns der Refi-Verhandlungen in einer Pflichtmitteilung mit der Überschrift, dass die im April auslaufende Anleihe „aufgewertet“ werde. Das Management begründet seine These von der „Aufwertung“ mit einer „erstrangigen Besicherung durch 50 Prozent der Gesellschafteranteile an der German Pellets“. Anteile, die im Fall einer Schieflage wohl nicht mehr viel wert wären. Im eigentlichen Sinne sollen Sicherheiten den Niedergang eines Unternehmens ja überstehen können, um im Krisenfall für die Gläubiger noch verwertet werden zu können. Von Equity-Anteilen eines kriselnden Bondemittenten ist das kaum zu erwarten.
Besonders der Punkt steuerliche Absetzbarkeit, der nach einer Insolvenz entfallen würde. Könnte manchen auch zum verkaufen bewegen.
Mittelstandsanleihen: Schwelbrand bei German Pellets 08.02.2016
www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/...b_print/12932306.html "..Bei German Pellets spitzt sich die Lage zu. Auch in den USA bangen Investoren um 500 Millionen Dollar. Können Anleger noch etwas retten? Lieferanten kündigen die Zusammenarbeit, Produktionsstätten stehen still, die Anleihekurse stürzen auf ein Niveau nahe Null: Der mittelständische Holzbrennstoffhersteller German Pellets kämpft ums Überleben. Damit drohen tausenden Anlegern, die Anleihen in Höhe von insgesamt 226 Millionen Euro gezeichnet haben, hohe Verluste bis hin zum Totalverlust. Ebenso müssen die Zeichner von Genussrechten in Höhe von 44 Millionen Euro um ihr Geld zittern. Von der Schieflage sind indirekt auch die Gläubiger zweier mit German Pellets verbundener Produktionsstätten in den USA betroffen. Dort haben Investoren Bonds in Höhe von 546 Millionen Dollar gezeichnet. Insgesamt stehen beiderseits des Atlantik damit umgerechnet rund 760 Millionen Euro Anlegergeld im Feuer. Gerade mal 5,4 Prozent betrug die Eigenkapitalquote der German-Pellets-Gruppe Ende November 2015, errechnete Creditreform. Die Kapitaldecke ist auch deshalb so dünn, weil German Pellets Geld aus deutschen Anleihen an eine Stiftung weitergereicht hat. Diese wiederum hat es als Eigenkapital in riesige US-Produktionsstätten gesteckt. Damit landete also von den Anlegern verliehenes Geld als Eigenkapital in den USA. Bei den US-Werken wiederum war der Kapitalbedarf höher als gedacht, berichtet Creditreform. „Insgesamt war die Pellets-Gruppe viel zu hoch verschuldet. Dadurch ist die gesamte Gruppe viel zu anfällig gewesen“, urteilt Daniel Bauer von der Anlegerschutzgemeinschaft SdK.....Zur Begründung heißt es: Erfolgversprechende Gespräche zur Optimierung der Kapital- und Finanzstruktur hätten nicht finalisiert werden können. Womöglich verlängern Anleger mit einer Zustimmung zur Verlängerung der Anleihe-Laufzeit die Misere nur.
Viele Anleger ließen sich durch das ökologische Investment locken. Die Anlegerschutzgemeinschaft SdK hält eine Verlängerung der Laufzeit um zwei Jahre für wenig sinnvoll. „Das löst keinerlei der vorhandenen operativen Probleme“, heißt es dort. ..... Eine Option für Anleihegläubiger wäre es auch, die Papiere beim jetzigen Tiefstkurs zu verkaufen. Das würde zwar einem Totalverlust nahekommen. Zumindest könnten Anleger diesen Verlust aber noch steuerlich absetzen. Nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit ist das generell nicht mehr möglich.
Da bekommt ja ja das Würgen, wenn man sieht was Leibold macht. Kein Wunder, daß diese Abzock-Hütte in den Graben fährt, wenn im Vordergrund nur steht, daß der Vorstand und seine Angehörigen sich die Taschen prall füllen und die Gläubiger die Doofen sind.
Krisenunternehmen German Pellets: Chef überträgt Teile des Vertriebs an seine Tochter - www.wiwo.de/unternehmen/energie/...ail_tab_print/12918784.htmlWährend Anleger um ihr Geld bangen, überträgt der Chef von German Pellets Teile des Vertriebs auf ein frisch gegründetes Unternehmen - zum Vorteil seiner Tochter. Anleger bangen beim finanziell angeschlagenen Brennstoffhersteller German Pellets um mehr als 224 Millionen Euro, 650 Mitarbeiter um Jobs. Doch statt um die Existenz des Unternehmens zu kämpfen, bringt Chef und Miteigner Peter Leibold nun eigene Schäfchen ins Trockene: Teile des Vertriebs von German Pellets übernimmt jetzt eine Firma seiner Tochter.
EILMELDUNG: German Pellets sagt Anleihegläubigerversammlung kurzfristig ab
9. Februar 2016 - www.bondguide.de/topnews/...eubigerversammlung-kurzfristig-ab/ "...Interpretation BondGuide: Entweder hat sich kurzfristig ein Investor auftreiben lassen (auch das wäre Ad-hoc-pflichtig), oder es ist aus. Dann bräuchte man ja auch keine AGV mehr. Man kann unserer Einschätzung nach jetzt stündlich oder maximal täglich mit eben der einen oder anderen Nachricht rechnen...."
...das der Vorstand und sein Töchterchen weniger zum seriösen wirtschaften und eher zum medialen aufschneiden und trommeln neigen und dabei selbstverliebte Gernegroß-Attitüden zeigten, konnte man ja schon Anfang 2014 in diesem Handelsblatt-Artikel unten lesen, wo man sich protzig inszenieren wollte und vom trommeln erzählt. Am besten man trommel laut indem man nicht unerhebliche Teile der eingesammelten Gelder direkt wieder für weitere Werbung ausgibt mit der man weitere ahnunglose Kleinanleger ködert. So hält man auch die Presse zusätzlich davon ab zuviel nachzuhaken, wenn rund um die Artikel der gute Werbekunde German Pellets den Zahlemann für die Anzeigenkasse macht. Und am besten so laut mit den Zinsversprechen trommeln, daß der Kleinanleger die Gefahr vergißt und nurnoch die Gier sieht, die er mit grünem Gewissen kaschieren möchte. Und dann groß zu sagen man wäre ja nicht wie Prokon ist rückblickend reinster Hohn. Ein Jahr später ist Leibold genauso ein geldvernichtender Windhund wie die ganzen anderen Buden und ihre selbsternannten Könige, die mit der gleichen Masche operiert haben Und so sieht die Wirklichkeit aus: German Pellets: Im April droht die Zahlungsunfähigkeit 08.02.2016
11.02.2014 - Familienunternehmen German Pellets - http://www.handelsblatt.com/unternehmen/...ail_tab_print/9446528.html ".... Als der Fotograf um einige Minuten mehr für ein weiteres Motiv bittet, stimmt der Familienunternehmer unter einer Bedingung zu: In die Sägespan-Lagerhalle in Wismar muss ein 40-Tonner mit einem riesigen Logo von Leibolds Firma German Pellets auf der Seitenwand in den Hintergrund rangiert werden. Vielleicht schafft es das Bild ja ins Handelsblatt? „Trommeln gehört zum Handwerk“, sagt der 57-Jährige und lacht. ( => http://www.handelsblatt.com/images/pellets/9448110/5-format2010.png ). Leibolds Erfolgsgeschichte stammt aber aus der Welt der erneuerbaren Energien – einer Branche, in der es zuletzt Könige gegeben hat, die über Nacht zu Knappen wurden. Solarworld-Strahlemann Frank Asbeck schrammte knapp an der Pleite vorbei, beim Windkraftunternehmen Prokon stehen Zehntausende Anleger vor einem Totalverlust ihrer Investition in Genussrechte. Auch German Pellets begibt Genussrechte und zahlt – wie Prokon versprochen hatte – acht Prozent Zinsen. „Ein Vergleich mit Prokon ist völlig unangebracht“, so Leibold im Gespräch mit Handelsblatt Online. ..."
http://www.boersennews.de/nachrichten/thema/...ngsunfaehigkeit/943239
Leibold weiter zum Gärtner haben möchten und da eine andere Lösung besser fänden:
www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/...-ist-da/12943452.html "....Unter den Gläubigern sorgt die geplante Insolvenz in Eigenregie für Diskussionen. Nach Handelsblatt-Informationen sind manche der großen Geldgeber mit dem Verfahren nicht glücklich. Denn damit wäre Geschäftsführer Peter Leibold, der die Finanznot von German Pellets zu verantworten hat, weiterhin mit am Ruder. Einige Investoren wollen deshalb dagegen stimmen.
Mittwoch, 10. Februar 2016 - "Das ist quasi ein Totalausfall" Was wird nun aus German Pellets? n-tv.de hat bei Anlegerschützer Klaus Nieding nachgefragt - www.n-tv.de/wirtschaft/...-German-Pellets-article16971036.html
Wer also nicht frühzeitig die seit Wochen schrillenden Alarmglocken hören wollte, hat da nun ein Problem. Besonders wenn man die Verluste noch von der Steuer absetzen will. Wenigsten gibt es noch Richter in Deutschland die nicht so dumm sind den Unternehmensbock in Eigenverantwortung weiter als Unternehmensgärtner im Amt zu lassen.
www.bondguide.de/topnews/...igenverwaltung-offenbar-abgelehnt/
Die Ablehnung des Antrags auf Insolvenzsanierung in Eigenverwaltung passt ins Bild: Man dürfe der bisherigen Geschäftsführung, die das Chaos bei German Pellets verursacht habe, nun nicht gleichfalls die Sanierung zutrauen, ist offenbar die Botschaft.
www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/...-ist-da/12943452.html ".... Alle Anleihen sind vom Handel ausgesetzt...."
Aber die Staatsanwaltschaft ist ja eh schon hinter dem obskuren Leibold-Clan her ( http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/...ef/12955522.html ), der laut WiWo sich schnell noch vorher Vermögensteile beiseite geschafft hat. Aber immerhin wurden noch 5.000€ in der Firmenkasse gefunden. Immerhin schonmal ein Anfang.
ROUNDUP: Beschäftigte von German-Pellets von Insolvenz kaum überrascht - 18.02.16 - http://www.ariva.de/news/...ts-von-Insolvenz-kaum-ueberrascht-5653422
WISMAR (dpa-AFX) - Für die Beschäftigten des insolventen Holzverarbeiters German Pellets hat sich der Niedergang des Unternehmens schon seit längerem abgezeichnet. Reparaturen an den Produktionsmaschinen seien meist nur notdürftig, oft gar nicht mehr erfolgt, berichteten Mitarbeiter auf einer .... Zur finanziellen Situation des Unternehmens machte der Sprecher keine Angaben. Laut "Handelsblatt" (Donnerstag) soll die Insolvenzverwalterin nur 5000 Euro in den Firmenkassen vorgefunden haben. ..Nach Angaben der Beschäftigten fehlt im Wismarer Betrieb seit Monaten das Holz für die Produktion der für Heizzwecke genutzten Pellets. "Wir haben weder Rohstoff, noch Diesel, um die Produktion fortzusetzen", sagte einer der Mitarbeiter..."
Geld & Liquidität - 18.02.16 -Investmentprofis stechen deutsche Gläubiger aus
www.finance-magazin.de/geld-liquiditaet/...pleite-mit-1374131/
"...Den gebeutelten deutschen Anleihegläubigern von German Pellets droht neues Ungemach: Eine Woche, nachdem der Produzent von Holzpellets Insolvenz angemeldet hat, verdichten sich nun die Anzeichen, dass die deutschen Bondholder leer ausgehen werden. ...."
Wenn man das so sieht, dann hatte das irgendwie etwas von Stasi-Methoden und Wirtschaftskrimminalität was der Leibold-Clan da die letzten Jahre abgezogen hat
19.02.2016 German Pellets: Die Pleite zieht Kreise
www.ndr.de/nachrichten/...e-zieht-Kreise,germanpellets124.htm ".... Der Holzverarbeiter aus Wismar war vor allem offenbar durch Managementfehler in wirtschaftliche Turbulenzen geraten. Bei der Rostocker Staatsanwaltschaft sind inzwischen weitere Anzeigen gegen das Unternehmen eingegangen. Diesmal geht es um Betrugsvorwürfe, die von Privatanlegern erhoben wurden. Bislang war eine Anzeige wegen des Verdachts auf Unterschlagung von rund 27 Millionen Euro eingegangen. Es sei damit zu rechnen, dass sich weitere Geschädigte melden, so der Sprecher. Insgesamt sind deutschlandweit bis zu 12.000 Anleger von der Entwicklung betroffen, sie hatten mehr als 200 Millionen Euro in das Unternehmen investiert.....Unterdessen hat jetzt erstmals der Gläubigerausschuss getagt. Dort wurde unter anderem über die finanzielle Situation beraten. Die ist offenbar schlechter als befürchtet. ... Pleite kam nicht überraschend. Viele Mitarbeiter des insolventen Wismarer Holzverarbeiters German Pellets haben die Pleite offenbar kommen sehen ...... Mitarbeiter berichten über Einschüchterungsversuche. Viele Mitarbeiter äußerten in der Veranstaltung in Wismar ihren Unmut über den Führungsstil des Firmeninhabers. Einige sprachen von systematischer Überwachung oder Einschüchterungsversuchen seitens der Geschäftsführung.
Anleihen-Zeichner gehen leer aus
www.n-tv.de/wirtschaft/...ird-zerschlagen-article17604826.html
"...Schmudde hat damit ihr Ziel erreicht, mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens zum 1. Mai das Kerngeschäft in neue Hände zu geben. German Pellets hatte im Februar Insolvenz angemeldet, nachdem die Umschuldung einer zum 1. April fälligen Anleihe misslungen war. Davon betroffen ist eine fünfstellige Zahl von Anlegern. Die Zeichner von Genussrechten und hochverzinsten Anleihen - mehr als 200 Millionen Euro - dürften trotz des Verkaufs leer ausgehen...."
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| 5 | 46 | Holzpellets eine Alternative für Öl und Gas? | brunneta | Igel 69 | 09.05.16 09:17 |