Hohes Potenzial für den DAX !


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Waleshark:

Hohes Potenzial für den DAX !

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09.07.05 13:03
News - 09.07.05 12:20
Börsenausblick: Hohes Aufwärtspotenzial für den Dax

Die internationalen Finanzmärkte sind nach den verheerenden Terroranschlägen in London schnell zur Tagesordnung zurückgekehrt. Deshalb erwarten Aktienstrategen, dass die Börsen in der kommenden Woche ihre jüngsten Kursgewinne ausweiten.

Der Dax besitzt demnach Potenzial, auf den höchsten Stand seit drei Jahren zu steigen. Für den Rentenmarkt rechnen Experten hingegen mit leichten Verlusten. Der Euro könnte - trotz des eher enttäuschenden US-Arbeitsmarktberichts vom Freitag - weiter unter Druck geraten. Im Juni hatte die US-Wirtschaft nur 146.000 neue Stellen geschaffen. Das lag unter den Marktprognosen.

Aus den Erfahrungen der vorangegangenen Anschläge in New York, Istanbul und Madrid setzte sich an den Märkten die Einschätzung durch, dass die Ereignisse in London keine nachhaltigen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und die Gewinnentwicklung der Unternehmen haben werden.

Analysten begründeten das Ausbleiben einer stärkeren Reaktion außerdem damit, dass die Börsen seit den Anschlägen vom 11. September 2001 das Terrorrisiko eingepreist haben. Anschläge würden möglicherweise nur dann nennenswerte Auswirkungen zeigen, wenn eine neue Dimension des Terrors zu verzeichnen ist, sagte Carsten Klude, Anlagestratege von M.M. Warburg. Die Privatbank setzte das Kursziel für den Dax bis Ende 2005 von 4750 auf 5000 Punkte herauf. Ende Juni hatten schon einige größere Häuser, darunter die HypoVereinsbank, ihre Prognosen für den Dax angehoben.



In der abgelaufenen Woche verbuchten viele Indizes trotz der klaren Verluste am Donnerstag insgesamt Gewinne. In den USA legte der 1,4 Prozent zu, und der stieg um 2,7 Prozent. Der europäische Auswahlindex gewann 0,5 Prozent. Der gab hingegen um 0,4 Prozent nach, und der japanische Nikkei 225 verlor 0,6 Prozent.

In den Blickpunkt rückt somit die Berichtssaison zum zweiten Quartal, die in den USA nun allmählich Fahrt aufnimmt. Neben General Electric  (Freitag) und Pepsico  (Dienstag) legen mit Apple  und AMD  am Mittwoch zwei große Technologiekonzerne ihre Geschäftsberichte vor. Marktteilnehmer hoffen nach den starken Zahlen des Aluminiumkonzern Alcoa  auf weitere positive Überraschungen.

Zu den Optimisten zählt David Dropsey, Analyst beim Datendienstleister Thomson Financial. "Die Unternehmen werden ihre eigenen, vorsichtigen Prognosen durchschnittlich um drei Prozent schlagen", sagte er. Damit würden das Gewinnwachstum möglicherweise doch wieder zweistellig ausfallen. Standard & Poor's rechnet zurzeit noch mit einem Zuwachs von 7,4 Prozent.


Gute Signale in der Bilanzsaison


Mit Zuversicht sieht auch Ralf Grönemeyer, Aktienstratege der Commerzbank, der Berichtssaison entgegen. "Die Investoren werden sehen, dass sich die Gewinne relativ gut entwickelt haben", sagte er. "Die Realität ist besser als die Stimmung." Die BHF-Bank geht dagegen davon aus, dass einige Unternehmen schon die Belastung des deutlich gestiegenen Dollar-Kurses zu spüren bekommen. "Das werden Anleger dann zu Aktienverkäufen nutzen", sagte Aktienstratege Roland Ziegler.

Für den Rentenmarkt sind Experten eher pessimistisch. "Die Zeichen stehen auf Konsolidierung", sagte Marius Gero Daheim, Zinsanalyst der WestLB. Ein Bund-Future zwischen 122,00 und 122,50 Punkten spiegele die europäische Konjunkturlage besser wider als ein Wert von über 124 Punkten.

Nach den Terrorabschlägen hatte der Bund-Future zunächst den Rekordstand von 124,06 Punkten markiert. Doch anschließend gaben die Bonds den Großteil ihrer Gewinne wieder ab. "Es ist gut möglich, dass das Hoch vom Donnerstag noch lange Bestand haben wird", sagte Thomas Koch, Bondstratege der HSH Nordbank. Am Freitagabend rentierten die "Bunds" mit 3,18 Prozent.


Hohe Energiepreise drücken Kurse


"Ab Mittwoch dürften die US-Preisdaten in den Vordergrund rücken, und ich könnte mir vorstellen, dass durch die hohen Energiepreise ein größerer Inflationsdruck als bisher erwartet entstanden ist." Dies könne die Anleihekurse schwächen.

Auf der Konjunkturseite rücken außerdem das US-Konsumentenvertrauen und die US-Einzelhandelsumsätze in den Vordergrund. Beides wird am Donnerstag veröffentlicht. Die Volkswirte erwarten nach dem schwachen Mai insbesondere dank deutlich verbesserter Autoverkäufe einen Zuwachs von 0,9 Prozent.

Am Devisenmarkt könnte der Euro nach Einschätzung von Währungsexperten erneut unter Druck geraten. Nachdem die Einheitswährung am vergangenen Dienstag mit 1,1869 $ zeitweise auf den tiefsten Stand seit Mai 2004 gefallen war, stieg sie nach dem Londoner Anschlag kurzzeitig über die 1,20-$-Marke, konnte dieses Niveau aber nicht verteidigen.


Wirtschaftsdaten sprechen für den Dollar


"Die insgesamt guten US-Wirtschaftsdaten der vergangenen Wochen sprechen für den Dollar", sagte Valentin Hofstätter, Devisenstratege der Raiffeisen Zentralbank. Entscheidend für die nähere Zukunft werde sein, ob die wichtigen Euro-Unterstützungslinien zwischen 1,1730 $ und 1,1760 $ halten.

Der hohe Ölpreis hält die Finanzmärkte in den kommenden Tagen weiter in Atem. Entspannung ist am Ölmarkt nicht in Sicht. Die Nervosität sei trotz derzeit solider Lagerdaten hoch, "denn im vierten Quartal wird es einen deutlichen Nachfrageüberhang geben", sagte Jochen Hitzfeld, Ölstratege der HypoVereinsbank. Hinzu kommen die anhaltenden Wetterkapriolen in den USA.

"Sollten dort die Raffinerien aufgrund von Hurrikan-Schäden ernsthafte Ausfälle erleiden, könnte dies den Preis weiter nach oben drücken", sagt Sandra Ebner, Rohstoff-Expertin der Deka-Bank. Die Anlageexperten der BHF-Bank erwarten den Ölpreis in den nächsten Monaten in der Spitze bei 75 $.

Quelle: Financial Times Deutschland

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brokeboy:

stimmt

 
11.07.05 14:09
hallo Whaleshark - bin vor einer Woche bei Tui und Allianz rein.
Also, dass die trotz Terror und hohem Ölpreis immer noch um 2% zulegen können,
sollte klarmachen, dass wir gerade erst die 1. Hälfte des Aufwärtstrends erleben.
Meine Prog: es liegt gerade soviel Geld unverzinst rum, dass wir bald
einen ziemlichen Push erleben - Ziel für eine faire Dax-Bewertung liegt bei 5300.

Meine derzeitigen Invests:

PC Ware ++
Balda +
Pulsion +
Biotest ++
Stada ++
Western Digital ++
Fortec ++
Johnson + Johnson ++
Sinopec
Lippo +
TCL Intl. -
Arrowhead -
Turkcell -
Freenet -
KST+
Indus+
United Utilities+
Höft + Wessel -
Oracle +
General Electric -
Pfizer -
... und die fast vergessene, mistige Techpacific hat sich ziemlich erholt:
in 5 Jahren runter auf 5%, dann verzehnfacht.

Im Fokus habe ich gerade Siemens und Samsung.

Gruss von BB.
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